Alemán

viernes, 9 de abril de 2021

Wie man die professionelle Kommunikation in einer Fremdsprache verbessert

Die erste große kulturelle Herausforderung, mit der jeder Zuwanderer konfrontiert ist, besteht darin, einen Arbeitsplatz zu finden, bei dem er oder sie eine Fremdsprache auf Vollzeitbasis verwenden muss. Tatsächlich wird die Angst, die der Arbeitnehmer in einer multikulturellen Umgebung erlebt, als umgekehrt proportional zu der Beherrschung einer Sprache angesehen, die nicht seine eigene ist.



Verbesserung der professionellen Kommunikation in einer Fremdsprache

Je besser eine Person eine Sprache beherrscht, desto souveräner und sicherer wird sie im Austausch mit muttersprachlichen Kollegen sein, die in dieser Sprache kommunizieren. Umgekehrt riskieren Zuwanderer, die die Amtssprache des Gastlandes schlecht beherrschen, kulturelle Missverständnisse im Büro zu verursachen und ihre Leistung zu beeinträchtigen.

Hinzu kommt, dass in vielen Ländern, wie z. B. in Kanada und den europäischen Nationen, die Arbeit und die Geschäfte in mehrsprachigen Umgebungen abgewickelt werden. Die Herausforderung besteht also darin, sich in einem beruflichen Umfeld in mehr als zwei Sprachen auszudrücken.

Perfekte Zweisprachige sind nicht davor gefeit, mit kulturellen Konflikten sprachlichen Ursprungs konfrontiert zu werden, da diese Art von Meinungsverschiedenheiten auch zwischen Personen auftritt, die eine gemeinsame Sprache haben, aber aus verschiedenen Ländern kommen.

Die Erklärung liegt in den unterschiedlichen Sprechweisen einer Sprache und den unterschiedlichen Konnotationen von Phrasen und Redewendungen durch den Empfänger je nach seinem kulturellen Kontext.

Eine Vielzahl von Techniken kann eingesetzt werden, um eine effektivere professionelle Kommunikation zu entwickeln.

Im Folgenden sind elf nützliche Tipps aufgeführt:

Das Tempo und den Ton der Kommunikation bestimmen

Sich langsam und deutlich auszudrücken ist ein höflicher, aber direkter Weg, um denjenigen, die Sie hören, eine Botschaft zu senden: "So möchte ich, dass Sie mit mir kommunizieren.

Es lohnt sich nicht zu versuchen, schnell zu sprechen oder vertraute Sprache zu verwenden, um sie von Ihren Sprachkenntnissen zu überzeugen. Im Gegenteil, mit einem langsamen Tempo und einem förmlichen Ton werden die Kollegen Ihre Bemühungen, sich effizient in ihrer Sprache zu unterhalten, zu schätzen wissen und entsprechend reagieren.

Konstruieren Sie einfache und direkte Sätze, die Genauigkeit gewährleisten.

Ein nützlicher Tipp für diejenigen, die mit der Arbeit in einer anderen Sprache beginnen, ist es, einfache Sätze zu bilden und Einschnitte und komplizierte Begriffe zu vermeiden. In der mündlichen und schriftlichen Kommunikation sollten einfache Verben, aktive Sätze, leicht auszusprechende Wörter und Wörter des allgemeinen Sprachgebrauchs vorherrschen.

Bei der Aufforderung oder Erteilung von Anweisungen sind Prägnanz und Genauigkeit zu bevorzugen. Aus diesem Grund zeichnen sich die folgenden Ausdrücke: "sobald wie möglich", "nach bestem Wissen und Gewissen" und "wie zutreffend", durch ihre Unbestimmtheit und unterschiedliche Spekulationen je nach sprachlich-kulturellem Kontext aus.

Es ist jedoch möglich, Präzision in Aussagen wie diesen zu erreichen: "Der Bericht ist an diesem und jenem Datum und zu dieser und jener Uhrzeit fällig"; oder "Wie möchten Sie konkret, dass diese Situation gehandhabt wird?

Vermeiden von informellen idiomatischen Ausdrücken

Lokale Idiome und idiomatische Verwendungen sind der am schwierigsten zu beherrschende Teil einer Fremdsprache.

Es ist wichtig, sie aus der professionellen Kommunikation zu eliminieren, um Verwechslungen und Fehler zu vermeiden. Ebenso ist es notwendig, Witze oder unflätige Sprache zu unterlassen, auch wenn Kollegen sie verwenden.

Weisen Sie auf die Ideen hin, die nicht verstanden wurden

Es ist normal, dass es in der Anfangszeit Anweisungen oder Ideen gibt, die nicht perfekt verstanden werden. In diesen Fällen empfiehlt es sich, sofort eine Klärung herbeizuführen. Im professionellen Bereich sollten alle Begriffe geklärt werden.

Es mag auf den ersten Blick peinlich erscheinen, aber es lohnt sich, dies im Interesse der Arbeitseffizienz zu überprüfen.

Prüfen Sie, ob Sie verstanden wurden

So wie es als sachdienlich angesehen wird, nach einer Klärung zu fragen, ist es fast schon eine Verpflichtung, sie anzubieten. Effektive Kommunikation in einer Fremdsprache ähnelt einer Zweibahnstraße: Sie verstehen und Sie müssen sich verständlich machen.

Eine professionelle Strategie, um herauszufinden, ob der Adressat das Gesagte verstanden hat, basiert darauf, ihn zu bitten, zusammenzufassen, was er vom Gespräch behalten hat.

Sie können auch erkennen, dass die andere Person verstanden hat, wenn Sie die ursprüngliche Idee mit anderen Worten wiedergeben. Nützliche Formulierungen könnten sein: "Mit anderen Worten, was erwartet wird..." oder "Der Schlüssel zu dieser Anweisung ist...".

Sich in Geduld üben

Es mag einfach erscheinen, aber ein Anfänger in einer Fremdsprache muss Geduld kultivieren. Daher sollte es nicht als persönliche Kränkung oder Beleidigung aufgefasst werden, wenn der Zuhörer nicht versteht und Sie oft bittet, das Gesagte zu wiederholen.

Außerdem muss man sich mit echter Toleranz bemühen, den Akzent der Einheimischen zu akzeptieren und sich an ihn zu gewöhnen, der von den in den Sprachschulen des Herkunftslandes erlernten Standards abweicht.

Dies ist der Fall bei "Québécois", dem Französisch, das in Québec, der französischsprachigen Provinz Kanadas, gesprochen wird und das sich stark von dem in Frankreich verwendeten unterscheidet.

Ähnlich verhält es sich mit dem verallgemeinerten Englisch in bestimmten Gebieten der USA, wie z.B. den Südstaaten; oder dem australischen Englisch oder dem in Neuseeland gesprochenen Englisch, dessen Idiome und lokale Ausdrücke selbst für englische Muttersprachler oft schwer zu verstehen sind.

Passend dazu wird das Spanisch Spaniens zitiert, gespickt mit Begriffen und Ausdrücken, die so lokal sind, dass sie dem Verständnis von Lateinamerikanern oft entgehen.

Schließlich braucht man auch Geduld mit den anderen Zuwanderern, die ihre eigenen Akzente und Ausdrücke zu der ohnehin schon komplexen Arbeitssituation hinzufügen.

Sie bevorzugen

Ob Sie einen Tute verwenden oder nicht, ist eine komplizierte Entscheidung. Wenn die Kommunikation auf Englisch stattfindet, verschwindet jegliches Zögern; während in den romanischen Sprachen (Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch usw.) Zweifel bei der Wahl der einen oder anderen Form aufkommen.

Soll ich meine Kollegen mit dem Vornamen ansprechen, soll ich mich distanzieren und meinen Kunden mit "Sie" ansprechen? Mein Chef spricht mich auf die gleiche Weise an, sollte ich ihn auch so behandeln? In einigen Gesellschaften wird die informelle Kommunikation bevorzugt und die Anrede des Gegenübers als "Tutee" ist als Ausdruck des Vertrauens gebilligt. Die Vereinigten Staaten, Kanada und Australien sind Vorbilder für Informalität am Arbeitsplatz.

Bei anderen Völkern hingegen gilt dieses Verhalten als schreckliche Unhöflichkeit, die sich negativ auf die Wahrnehmung des Mitarbeiters auswirkt. Zum Beispiel zeichnen sich Europäer durch den systematischen Gebrauch des Du aus, selbst in Situationen, die extrem erscheinen mögen, wie z. B. zwischen Freunden und Familie.

Um Risiken zu vermeiden, ist es also ratsam, usted zu verwenden, es sei denn, der Gesprächspartner wünscht ausdrücklich etwas anderes.

Stimmen Sie den Ton der Kommunikation auf das Medium ab.

Bei der Arbeit in einem multikulturellen und mehrsprachigen Umfeld ist es ratsam, bei der Wahl des Kommunikationskanals besonders auf die richtige Form und den richtigen Ton zu achten. Zum Beispiel sollten nicht alle Informationen in einer E-Mail übermittelt werden, da bestimmte Nachrichten mündlich und im direkten Kontakt mit dem Empfänger ausgedrückt werden.

Jede Ressource (E-Mail, Telefon, Videokonferenz, Chat usw.) hat ihre eigene Kommunikationsausführung, und wenn man eine Fremdsprache verwendet, ist es manchmal schwierig, die Dynamik einer bestimmten Kultur zu verstehen. Daher sind Umsicht, Geduld und gesunder Menschenverstand die besten Verbündeten des Einwanderers.

Vermeiden Sie es, sich selbst zu benachteiligen

Im Arbeitsumfeld sollte der Zuwanderer davon absehen, seine sprachlichen Einschränkungen als Vorwand zu nutzen, um sich vor bestimmten Aufgaben oder Herausforderungen zu drücken. Außerdem könnte das ständige Entschuldigen für "fehlerhaften Sprachgebrauch" von Kollegen und Vorgesetzten fehlinterpretiert werden.

Der beste Ausweg besteht also darin, das notwendige Selbstvertrauen zu stärken, um zu verstehen, dass jeder Tag die Beherrschung der neuen Sprache erhöht, denn "Übung macht den Meister".

Deshalb gehen wir von der Überzeugung aus, dass die Verbesserung einer Fremdsprache gerade durch das Üben in einem realen Kontext, wie z.B. am Arbeitsplatz, erreicht wird. Kurz gesagt, das Verlassen des Klassenzimmers und das tägliche Sprechen der gelernten Sprache im Büro wird einen großen Unterschied machen.

In Rom, tu was die Römer tun

Zu einer guten Praxis gehört es, die sprachlichen Konventionen und Formalitäten des täglichen Gebrauchs zu respektieren und zu übernehmen, d.h. die Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln der am Ort Geborenen oder Ansässigen zu übernehmen, vor allem, wenn sie der formellen und nicht der vertrauten Sprache entsprechen.

Auch bei der Gestaltung von Texten, wie z. B. bei Überschriften und Abschlüssen von Briefen oder E-Mails, ist es sinnvoll, die Vorbilder anderer Mitarbeiter zu studieren und zu nutzen.

In einigen Unternehmen ist die schriftliche Kommunikation durch ihre Formalität gekennzeichnet und wird in der Regel durch Stilhandbücher geregelt, die sorgfältig geprüft und befolgt werden sollten.

Jüngere Arbeitnehmer, die zur sogenannten "Generation Y" oder "Millennials" gehören, durchdringen die Arbeitswelt der Unternehmen mit Informalität.

Besonders deutlich wird dies bei Technologieunternehmen, die in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland reichlich vorhanden sind. Trotz dieses Trends ist der formale Umgang in diesem Bereich nur den Kunden bzw. externen Zuhörern vorbehalten.

Populärkultur in der neuen Sprache konsumieren

Es ist ratsam, sich über die Nachrichten, Kultur, Sport und Unterhaltung der Gemeinde, in der Sie leben, zu informieren. Lernen Sie auch die Namen lokaler Führungskräfte und Persönlichkeiten, Schauspieler und Sportler.

Lernen Sie gleichzeitig beliebte Fernsehsendungen kennen, lesen Sie täglich die Presse und abonnieren Sie, wenn möglich, lokale Publikationen. Diese Vorschläge werden zweifellos dazu beitragen, die kulturellen Anspielungen der Kollegen während der Arbeitsgespräche zu verstehen und das Erlernen von Ausdrücken, Redewendungen und Begriffen zu fördern, durch die sich der Zuwanderer allmählich wie zu Hause fühlen wird.

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lunes, 1 de marzo de 2021

DIE BEDEUTUNG DES SPRACHENLERNENS

 


Das Sprechen einer Fremdsprache bietet die offensichtlichen alltäglichen Vorteile, z. B. das Beeindrucken Ihrer Freunde, das Umkehren eines schlecht verlaufenden Termins und eines der stärksten Gefühle für Stolz und Leistung, die Sie haben können. Es kann auch viele potenzielle Karrieremöglichkeiten eröffnen, nicht nur in Bezug auf das Angebot an Arbeitsplätzen, sondern auch in Bezug auf das Angebot an Reisezielen, um eine Stelle im Ausland zu finden.

Mehr werden verwendbar

Das Erlernen einer neuen Sprache ist eine großartige Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Mit der zunehmenden Globalisierung der Welt steigt die Nachfrage nach Sprachkenntnissen von Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf neue Märkte ausweiten. Diese Unternehmen benötigen daher Sprachsprecher, um die Anforderungen ihrer Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen. Es ist viel einfacher, eine Beziehung zu jemandem aufzubauen, wenn Sie dieselbe Sprache sprechen wie er. Sie können sich einfach persönlicher mit ihnen verbinden und Kommunikationsbarrieren überwinden, wenn Sie dieselbe Sprache sprechen.

Das Erlernen einer zweiten Sprache bringt auch finanzielle Vorteile. Es wird sogar geschätzt, dass Mehrsprachige 8% mehr verdienen als ihre einsprachigen Kollegen.

Verbessere deine Fähigkeiten

Das Erlernen einer neuen Sprache zeigt auch, dass Sie über eine Vielzahl anderer Fähigkeiten verfügen. Studien zufolge können Mehrsprachige Probleme besser lösen, sind kreativer und sind bessere Multitasker. All diese Fähigkeiten sind für jeden potenziellen Arbeitgeber sehr attraktiv.

Das Erlernen von Sprachen trägt auch dazu bei, dass Sie toleranter werden - Mehrsprachigkeit ist in der Regel aufgeschlossener und akzeptiert Veränderungen.

Es kann Ihnen auch helfen, andere Sprachen leichter zu lernen. Für viele kann die anfängliche Verlegenheitsbarriere die Lernenden wirklich davon abhalten, eine Sprache zu beherrschen. Wenn Sie diese Barriere überwinden, können Sie Ihr Selbstvertrauen stärken und weitere Sprachen lernen. Das Vertrauen, das Sie gewinnen, kann Ihnen auch dabei helfen, Dinge zu tun, die Sie noch nie getan haben, z. B. einen Umzug ins Ausland.

Ein weiterer wichtiger Grund für das Erlernen einer Sprache ist, dass 71% der Amerikaner und 64% der Briten sagen, dass Sie dadurch attraktiver werden.

Gelegenheiten zum Reisen

Indem Sie eine neue Sprache lernen, eröffnen Sie sich einen ganz neuen Teil der Welt, den Sie bequem erkunden können. Denken Sie daran, wenn Sie nur Englisch sprechen, können Sie nur mit 20% der Weltbevölkerung kommunizieren. Wenn Sie beispielsweise eine andere weit verbreitete Sprache wie Spanisch oder Französisch lernen, erschließen Sie sofort einen ganz anderen Prozentsatz der Weltbevölkerung, mit der Sie interagieren können. In der Lage zu sein, mit Ihrer Sprache zu reisen, ist eine großartige Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und dauerhafte Freundschaften zu schließen oder sogar Liebe zu finden.

Mehr als eine Sprache zu besitzen, eröffnet auch eine Welt der Unterhaltung - die Fähigkeit, internationale Kunst und Literatur zu verstehen, kann wirklich dazu beitragen, die Welt um uns herum zu schätzen.

Vorteile für das Gehirn beim Erlernen einer Sprache

Vielleicht ist der wichtigste Vorteil des Lernens einer Sprache nicht der bekannteste. Laut schwedischen Studien führt das Erlernen einer Sprache zu einer Vergrößerung der mit dem Gedächtnis verbundenen Bereiche des Gehirns, nämlich der Großhirnrinde und des Hippocampus. Wie jeder Muskel im Körper kann ein regelmäßiges Training Ihres Gehirns stärker und flexibler werden.

Darüber hinaus wird vermutet, dass das Erlernen einer zweiten Sprache zur Vorbeugung von Gehirnerkrankungen wie Demenz und Alzheimer beiträgt und sich sogar tiefgreifend auf Ihr Verständnis von Musik auswirken kann.


Interesse am Erlernen einer Sprache? Nutzen Sie unsere Suche, um das perfekte Programm oder den perfekten Ort für Sie zu finden!
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lunes, 1 de febrero de 2021

Fremdsprachen im Job – wie wichtig sind sie wirklich?

 


Im Zuge der Internationalisierung werden Fremdsprachen für eine erfolgreiche Karriere immer wichtiger. Wer keine Englischkenntnisse hat, wird bei vielen Bewerbungsverfahren direkt aussortiert. Demgegenüber haben Bewerber, welche vielleicht sogar noch eine zweite oder dritte Sprache beherrschen, einen großen Wettbewerbsvorteil. Gehören Reisen, Auslandsaufenthalte oder Sprachkurse mittlerweile also zum guten Ton in der deutschen Arbeitswelt?

Vorteile einer Fremdsprache

Ja, denn sowohl für dich selbst als auch für deine Karriere bringt es zahlreiche Vorteile mit sich, wenn du eine oder mehrere Fremdsprachen lernst. Immer mehr Arbeitgeber setzen Sprachkenntnisse sogar zwingend voraus, zumindest in der Weltsprache Englisch. Aber wieso eigentlich? Ganz einfach: Es gibt mittlerweile kaum noch ein Unternehmen, welches rein national agiert. Geschäfte werden über Ländergrenzen hinweg getätigt und Kommunikation ist bekanntlich das A und O, um produktiv sowie fehlerfrei (zusammen-) arbeiten zu können. Für die Kommunikation mit sowohl internationalen Geschäftspartnern als auch internationalen Kunden ist es daher essentiell, dass die Mitarbeiter zumindest Englisch beherrschen. Noch besser wäre natürlich die jeweilige Landessprache. Oft werden in diesem Zuge auch Geschäftsreisen oder der längerfristige Aufenthalt im betreffenden Land als Expat notwendig. Je nach Branche und Beruf, in welchen du arbeitest, musst du tagtäglich mit englischsprachiger Software arbeiten oder die naturwissenschaftliche Forschung ist für deine Tätigkeit von Relevanz – und diese wird bekanntlich nur in Englisch veröffentlicht. Du siehst: Fremdsprachen, allen voran Englisch, beherrschen mittlerweile immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche. Allerdings war es auch noch nie so einfach, eine neue Sprache zu lernen oder bestehende Sprachkenntnisse zu verbessern. Sowohl Bücher und offline Software als auch Programme und Apps wie Babbel helfen dabei, die Fähigkeiten auszubauen.


Die deutsche Sprache „verenglischt“

Diese Internationalisierung bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die deutsche Sprache. Tatsächlich ändern sich im Zuge der Internationalisierung und Amerikanisierung auch hierzulande die Sprachgewohnheiten.  Immer mehr Wörter englischen Ursprungs gehören zum ganz normalen Sprachgebrauch, beispielsweise „Fast Food“ oder „Smartphone“. Demgegenüber gibt es immer mehr vergessene Wörter in der deutschen Sprache wie der Klassiker „Kamelle“. Dass Englischkenntnisse mittlerweile also nicht nur im Job, sondern für viele weitere Lebensbereiche essentiell sind, dürfte auf der Hand liegen. Doch das bedeutet noch längst nicht, dass andere Sprachen weniger wichtig seien. Im Gegenteil: Zwar gehören Französisch mit 18 Prozent, Holländisch mit neun Prozent und Italienisch mit sieben Prozent zu den beliebtesten Fremdsprachen der Deutschen nach Englisch (63 Prozent), was an ihrem schönen Klang liegt oder schlichtweg daran, dass die Deutschen hier am liebsten ihre Urlaube verbringen. Aus beruflicher Hinsicht gewinnen aber andere Sprachen zunehmend an Bedeutung und werden somit für deine Karriere in Zukunft immer wichtiger. Welche sind das?

Asiatische Sprachen auf dem Vormarsch

Englisch wird vorerst wohl die Sprache der Wahl bleiben, wenn es um die internationale Kommunikation geht. Aus diesem Grund solltest du unbedingt deine Englischkenntnisse auffrischen sowie stetig verbessern, ansonsten kann es schwierig werden mit der (nächsten) Beförderung. Gute bis exzellente Englischkenntnisse setzen viele Arbeitgeber schlichtweg voraus. Punkten im Sinne eines Alleinstellungsmerkmals kannst du damit in Bewerbungsprozessen aber nicht. Stattdessen gewinnen asiatische Sprachen, allen voran Chinesisch sowie Japanisch, rasant an Bedeutung. Sie sind schwer zu erlernen und in ihrer Aussprache sowie Kommunikationsweise gänzlich anders als Deutsch, Englisch & Co. Das macht die Sprachen aus deutscher Sicht so schwierig zu lernen, weshalb sich viele Menschen dagegen entscheiden. Aus beruflicher Hinsicht ist das ein großer Fehler, denn bereits im Jahr 2025 soll Chinesisch mit 1,3 Milliarden Sprechern die zweitwichtigste Sprache der Welt sein – nach Englisch. Wenn du also tatsächlich nach einem Alleinstellungsmerkmal suchst, wäre Chinesisch die richtige Wahl und ein echter Karriereboost.


Europäische Sprachen zunehmend unbedeutend

Französisch oder Holländisch – das sind wunderschöne Sprachen, keine Frage. Für einen Urlaub im jeweiligen Land sind solche Sprachkenntnisse auch durchaus nützlich. Dass neben Englisch im Schulunterricht aber auf ihnen der Fokus liegt, sehen viele Experten als fragwürdig an. Eigentlich sollten hier mit einem Blick in die Zukunft nämlich Chinesisch, Japanisch oder Russisch unterrichtet werden. Wer dennoch ein Faible für romanische Sprachen hat, sollte zusätzlich Spanisch lernen. Wer Italienisch schon beherrscht, hat aufgrund der Nähe der beiden Fremdsprachen sogar einen großen Vorteil. Spanisch wird mittlerweile in vielen Schulen unterrichtet und ist insofern von Bedeutung, als dass die Sprache nicht nur in Spanien selbst, sondern auch in großen Teilen Südamerikas gesprochen wird. Deutsch befindet sich übrigens auf Rang fünf der wichtigsten Sprachen mit Blick auf die zukünftige Wirtschaft.

Fremdsprachen nach Berufsfeldern

Ob Fremdsprachen für deine Karriere eine wichtige Bedeutung haben und welche, hängt stark von deiner Branche sowie Tätigkeit ab. Während beim örtlichen Tierarzt vielleicht höchstens manchmal Englischkenntnisse gefordert sind, wenn es um aktuelle Forschungsergebnisse geht oder ein Patient hereinschneit, der kein Deutsch spricht, kann auf Fremdsprachen in internationalen Unternehmen heutzutage nicht mehr verzichtet werden. Handelt dieses vor allem mit chinesischen Geschäftspartnern, kannst du in der Bewerbung oder bei einer Beförderungsentscheidung natürlich mit chinesischen Sprachkenntnissen punkten. Ist hingegen Italien der Geschäftspartner Nummer eins, solltest du Italienisch lernen. Pauschale Aussagen, welche Fremdsprachen du für eine steile Karriere beherrschen solltest, lassen sich also nicht treffen. Fakt ist aber, dass Fremdsprachenkenntnisse insgesamt immer wichtiger für den Job werden. Und zuletzt macht es ja auch einfach Spaß, neue Sprachen sowie Kulturen kennenzulernen und sich somit auf einer persönlichen Ebene weiterzubilden!


Tomado de: https://www.youngcapital.de/blog/3616-fremdsprachen-im-job-wie-wichtig-sind-sie-wirklich


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martes, 12 de enero de 2021

5 ehrliche Tipps für den ersten Tag nach dem Urlaub

Den ganzen Tag vorm Bildschirm am unbequemen Bürostuhl die Zeit absitzen statt auf der Strandliege am Pool zu entspannen: Der erste Tag nach dem Urlaub kann so grausam sein. Wir verraten dir deshalb in diesem Guide, wie du das Post-Holiday-Syndrom bewältigst – oder zumindest den ersten Arbeitstag zurück im Büro überstehst.


Auf einen Blick:  Verbergen 

#1 Komm am Mittwoch statt am Montag

#2 Nimm dir ein Stück Urlaubsfeeling an den Arbeitsplatz mit

#3 Kehre inkognito zurück ins Büro

#4 Gib mit deinen Urlaubsfotos an

#5 Plane deinen nächsten Urlaub


#1 Komm am Mittwoch statt am Montag

Um deinen ersten Tag nach dem Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten, lohnt es sich den Tag deiner Rückkehr mit Bedacht auszuwählen. Unser Tipp: Lege den ersten Arbeitstag möglichst auf einen Mittwoch oder Donnerstag anstatt direkt am Montag wieder vorm Bildschirm zu kleben. Der einfache Grund: Wenn du später in die Arbeitswoche startest, steht das Wochenende schon vor der Tür. So hast du genug Zeit die wichtigsten To-Do’s aufzuarbeiten, aber gleich wieder eine Ruhepause von zwei Tagen in Sichtweite. Dein Post-Holiday-Ich wird dir dafür dankbar sein.

#2 Nimm dir ein Stück Urlaubsfeeling an den Arbeitsplatz mit

Dieser Tipp klingt vielleicht lame, hilft aber wirklich die Post-Holiday-Trauer zu lindern. Ob eine Slideshow von Urlaubsbildern als Desktop-Hintergrund oder ein kleines Souvenir am Schreibtisch – etwas Eskapismus darf sein. Wenn deine Sammlung von tanzenden Hula Figuren inklusive musikalischer Untermalung sogar deine Kollegen in Urlaubsstimmung versetzt, hast du alles richtig gemacht.

#3 Kehre inkognito zurück ins Büro

Beschleunige nicht gleich von 0 auf 100: Jeder Motor muss sich erst warm laufen, bevor er Top-Leistung bringt. Also gönn dir selbst eine kurze Eingewöhnungsphase und lass dich nicht vom überquellenden Postfach und der endlos scheinenden To-Do-Liste unter Druck setzen. Erledige zunächst Routine-Aufgaben bis du wieder in deinen Arbeitsalltag zurück gefunden hast. Danach kannst du ruhig wieder zum High Performer mutieren – oder du beginnst damit erst nach deinem nächsten Urlaub.

#4 Gib mit deinen Urlaubsfotos an

Life is better at the beach? Von wegen! Der beste Teil deines Urlaubs steht doch erst bevor. Wenn deine Kollegen nicht schon vor Neid geplatzt sind, weil du ihre Social Media Kanäle mit Urlaubsfotos bombardiert hast, ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen mal richtig anzugeben. Der Strand, das Hotel, das Essen – du solltest kein Bereich in deinen detailreichen Ausführungen auslassen. Pro-Tipp: Bedenke deine urlaubsreifen Kollegen auch schon im Urlaub und schick doch mal eine kitschige Postkarte vom erstbesten Souvenirshop an deine Abteilung. Wieder in der Arbeit angekommen, kannst du die Danksagungen für deine kleine Aufmerksamkeit gleich als Einstieg in deinen umfassenden Reisebericht nutzen.

#5 Plane deinen nächsten Urlaub

Last but not least: Check deine verbleibenden Urlaubstage und plane deinen nächsten Trip. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Also nutze deine wiedergewonnene Energie und investiere sie sinnvoll in das Sichten von Last-Minute-Angeboten um den besten Deal für dich rauszuschlagen. Wenn du schon dabei bist, plane doch gleich minutiös den gesamten Aufenthalt samt Mietwagen, Tagesausflügen und Abendprogramm.

Tomado de: https://news.kununu.com/5-ehrliche-tipps-fuer-den-ersten-tag-nach-dem-urlaub/

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martes, 1 de diciembre de 2020

Lernen in der Weihnachtszeit

 Zwischen Plätzchen, Weihnachtskuchen, Eierlikör und dem hundertsten Mal Kevin allein zu Haus runter von der Couch und an den Schreibtisch? Mit welchen Tricks das fast mühelos funktioniert, erfahrt ihr heute aus der viel.-Redaktion.


Auch wenn Weihnachten und Silvester mit einer kleinen Studiums-Verschnaufpause daherkommen mögen: Während der Feiertage ruhen die Arbeiten und Abgaben nicht, wenn man sie nur in eine Schublade steckt und gekonnt ignoriert. Spätestens am Neujahrstag ist die Panik dann groß: Wo ist nur die Zeit geblieben? Warum habe ich diese Hausarbeit nicht geschrieben, sondern sieben Staffeln The Big Bang Theory geschaut? Und warum überhaupt sind plötzlich alle Weihnachtskekse aufgegessen?


Das langsam herannahende Semesterende könnt ihr wesentlich stressfreier angehen, wenn ihr euch an diese neun Tipps haltet.


Tipp 1: Mehr schlafen

Richtig gelesen: Nutzt die freie Zeit, um mehr zu schlafen. Es warten keine Vorlesungen und Seminare auf euch, der Wecker holt euch nicht schon um 6 Uhr aus dem Bett. Sorgt also dafür, dass ihr mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht schlaft. Wer gesund und ausgeruht in den Tag starten kann, ist erwiesenermaßen produktiver, konzentrierter und besser gelaunt. Mit solchen Voraussetzungen schreibt sich die Hausarbeit quasi von allein – oder zumindest leichter.


Tipp 2: Nur 30 Minuten

Nutzt eure Energie klug. Das heißt, dass ihr euch klar überlegen solltet:

• was es für euch während der Festtage zu tun gibt,

• was ihr unbedingt erledigen wollt und

• wie dringend die einzelnen Aufgaben abzuarbeiten sind.

Macht euch eine Liste, markiert die einzelnen Arbeitsschritte nach Priorität und legt fest, an welchen Tagen ihr etwas für euer Studium tun wollt. Ganz wichtig hierbei: Ihr müsst keine kompletten Tage mit Arbeit und Lernen verbringen und dem verführerischen Duft von heißer Schokolade und Punsch hinterhertrauern. 30 Minuten am Tag reichen aus, wenn ihr euch konsequent daran haltet. Wer fokussiert für eine halbe Stunde lernt, tut manchmal mehr als jemand, der vier Stunden ununterbrochen abgelenkt ist und sich nicht motivieren kann. Also: 30 Minuten und schon etwas geschafft!


Tipp 3: Schönheit macht das Lernen leichter

Verschönert euch den Platz, an dem ihr arbeitet. Die Weihnachtszeit bietet sich geradezu an, um während des Lernens ein paar Kerzen anzuzünden, Lichterketten einzuschalten oder, wenn ihr bei Musik lernen könnt, weihnachtliche Lieder zu hören.  


Tipp 4: Belohnungssystem aktivieren

Habt ihr schon einmal versucht, euch selber zu bestechen? Dann startet jetzt das nächste Experiment. Versprecht euch, dass ihr euch mit einem Stück Weihnachtstorte oder ein paar Keksen belohnt, wenn ihr drei Seiten eurer Arbeit geschrieben, ein Kapitel im Lehrbuch gelesen und zusammengefasst oder eine Runde Karteikarten gelernt habt. Wenn ihr so euer persönliches Belohnungssystem nach getaner Arbeit aktiviert, fällt es euch später leichter, wieder an die Arbeit zu gehen. Wer sich nicht mit Leckereien konditionieren will, darf sich natürlich auch mit einer Folge der Lieblingsserie, Sport, einem Spaziergang, einem Kaffeeklatsch mit Freunden oder anderen Hobbys belohnen.


Tipp 5: Gesprächskünstler*in werden

Jedes Jahr dasselbe Spiel: „Wann bist du denn mit dem Studium fertig“, fragt Oma Anna. „Und was machst du dann damit?“, fragt Onkel Peter. „Also, an deiner Stelle würde ich mich ein bisschen ranhalten, meinst du nicht?“, kommentiert Tante Ilse.

Ja, die lieben Verwandten meinen es doch nur gut mit uns Studierenden. Versucht es dieses Jahr anders: Erzählt eurer Familie von eurem Studium, ohne danach gefragt zu werden. Berichtet, was euch an eurem Studiengang begeistert, welche Inhalte euch inspirieren, warum ihr konsequent dafür sorgt, einen Abschluss in der Hand zu halten, wenn die Zeit gekommen ist. So erinnert ihr euch selbst daran, warum ihr überhaupt studiert, wenn es euch wieder einmal schwerfällt – und geht den lästigen Fragen der Verwandten gekonnt aus dem Weg.


Tipp 6: Screen-Time sinnvoll einsetzen

Gehört ihr zu denjenigen, die visuell am besten Lernen können? Statt eure Tage mit Netflix und Co. zu verbringen, könnt ihr euch mit einem heißen Tee oder Kakao einfach vor ein paar Lernvideos oder Online-Kurse setzen, die euer Wissen verfestigen oder erweitern. Nichts leichter als das.


Tipp 7: Winterzeit ist Lesezeit

Während des Semesters seid ihr dazu angehalten, Texte quer zu lesen, den Sinn schnell herauszufiltern und die Kernthesen zu erarbeiten, ohne das gesamte Buch zu beenden. Studienliteratur ist schließlich anders als der neue Fitzek-Thriller. Trotzdem solltet ihr eure Lesefähigkeit regelmäßig schulen und ganze Bücher lesen. Nutzt die freien Tage, um euch entspannt mit einer Decke hinzusetzen, zu schmökern und gleichzeitig mit bestem Gewissen etwas für euer Studium zu tun: Ihr fördert eure Lesekompetenz, erweitert euren Horizont und übt euch in fokussierter Entspannung. Hier findet ihr übrigens die Lese-Tipps der viel.-Redaktion.


Tipp 8: Studienorganisation und Zukunftsplanung

Wenn das Lernen so gar nicht funktionieren mag: Nutzt die Zeit, um euch um die Organisation eures Studiums zu kümmern. Heftet lose Zettel ab, sortiert Unterlagen, notiert wichtige Termine, plant eure nächsten Schritte im Studium. Wo soll es im nächsten Semester hingehen? Wollt ihr vielleicht ein Semester im Ausland verbringen? Müsst ihr euch für wichtige Kurse anmelden, eure Thesis schreiben? Das Jahresende eignet sich wunderbar dafür, die Gedanken in die Zukunft zu richten.


Tipp 9: 100 Prozent Pause

Heiligabend: Der Tannenbaum glitzert, das Festessen ist serviert, Geschenke warten nur darauf, ausgepackt zu werden – jetzt ist es Zeit für eine richtige Pause. Gönnt euch die Ruhe, genießt die Stunden mit euren Liebsten. Diese gemeinsame Auszeit kommt viel zu oft nämlich zu kurz.


Tomado de: https://www.fh-kiel.de/campus/berichte-vom-campus-fh-kiel-news/studileben-fh-kiel-news/blogbeitrag-studileben/lernen-in-der-weihnachtszeit/


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lunes, 3 de agosto de 2020

Die Wahrheit über Sprachen lernen als Erwachsener

Posted by Maria Inês Teixeira 

Jeder weiß, dass Erwachsene superschlecht darin sind, neue Sprachen zu lernen.

Na ja…zumindest wird uns das gesagt. Die ganze Zeit. 

Aber was ist, wenn das stimmt?

Was ist, wenn unsere goldenen Tage vorbei sind und wir nur noch hoffen können, irgendwann einmal fließend zu sprechen, das aber niemals erreichen?

Heute berichten wir die Wahrheit darüber, wie man als Erwachsener Sprachen lernt, warum Kinder angeblich soviel besser darin sind und was wir von ihnen lernen können – selbst wenn du einen Vollzeitjob hast, Kinder betreust oder einfach nur den Ruhestand genießt.

Die Wahrheit – Wer kann besser Sprachen lernen?

Die kurze Antwort lautet: Kinder, aber Erwachsene auch. Es hängt ganz davon ab, in welchem Kontext du die Ergebnisse mehrerer Studien interpretierst.

Es gibt keinen absoluten, soliden und unbestrittenen Konsens darüber, dass Kinder besser in der Lage seien, eine zweite Sprache fließend zu sprechen. Es gibt jedoch mehrere Theorien, die immer wieder auftauchen getested werden. Das Problem ist, dass diese Studien häufig dahingehend eingeschränkt sind, wie sie “fließend” definieren oder was es bedeutet, “eine Sprache zu können.”

Tatsächlich behaupten andere Studien, dass Erwachsene Sprachen besser beherrschen und Kinder in vielen kommunikativen Fähigkeiten übertreffen. Das geschieht in einer stark kontrollierten Umgebung und es ist schwierig, eine dieser Studien als absolute Wahrheit anzusehen . Konzentriere dich lieber darauf, was du selbst stattdessen tun kannst.

Schauen wir uns doch genauer an, was jede Gruppe so besonders macht und was wir als Erwachsene tun können, um uns zu verbessern, dawir die Zeit ja nicht zurückdrehen können. Es sei denn, du kannst das. Dann zeig uns bittedeine Zeitmaschine!

Warum lernen Kinder so gut Sprachen?

Dies sind die Gründe, die in Studien häufig genannt werden,um zu erklären,  weshalb Kinder beim Erlernen einer neuen Sprache besser sind – insbesondere im Vergleich zu Erwachsenen.

Sie haben ein großes Bedürfnis  zu kommunizieren

Kinder sind nicht besonders motiviert oder diszipliniert darin, Sprachen zu lernen. Der Grund, der sie zum Reden drängt, ist dass sie wollen, dass andere Menschen auf sie reagieren. Sei es in der Mutter- oder Zweitsprache. Eltern, Lehrer und Klassenkameraden interagieren ständig mit ihnen in einer bestimmten Sprache. Sprechen ist daher eine Frage der Zugehörigkeit und sogar des Überlebens – nicht nur Neugierde oder Leidenschaft.

Sie werden ständig zum Reden ermuntert

Kinder lernen eine Sprache, weil sie dazu gezwungen werden. Sie sind nicht besonders motiviert oder diszipliniert – sie lieben es, verstanden zu werden und positive Rückmeldungen von Eltern und anderen, Erwachsenen zu erhalten. Eltern hören ihnen gerne zu und lächeln, wenn sie etwas Neues sagen, was diese wiederum dazu motiviert, es zu wiederholen und wiederzuverwenden. Fremde lieben es, Fragen zu stellen und ihren süßen Antworten Aufmerksamkeit zu schenken. Bei Erwachsenen hingegen? Nicht so sehr.

Sie haben eine hohe Aufnahmefähigkeit und Plastizität des Gehirns

Das ist eine Tatsache.Die Gehirne von Kindern haben Merkmale, die sich von denen erwachsener Gehirne unterscheiden, zum Beispiel ein großes Level  an Plastizität und der Fähigkeit zur Aufnahme, die mit zunehmendem Alter tendenziell abnimmt (die Fähigkeit verschwindet jedoch nicht komplett, wenn wir erwachsen werden – mehr dazu hier). Das bedeutet, dass sie sich bestimmte Wörter leichter merken und Klänge präziser und schneller wiedergeben können. 

Sie machen beiläufig Fehler und werden von ihren Mitmenschen korrigiert

Es liegt im Interesse der Eltern und Lehrer, dass Kinder früh im Leben korrekt Sprechen lernen. Daher werden Kinder von ihren Mitmenschen ständig korrigiert und angeregt. Erwachsene neigen jedoch dazu, Angst vor gegenseitigen Korrekturen zu haben und wollen die Anderen  nicht schlecht aussehen lassen. Deshalb belohnen sie Fehler unfreiwillig, indem sie weder etwas sagen, noch darauf hinweisen – es sei denn, sie sind tatsächlichSprachlehrer. 

Auf die kannst du dich immer verlassen!

Sie müssen nicht so viel lernen wie die Erwachsenen

Kinder lernen einfaches Vokabular, in kleinen Mengen und wiederholen, was ihre Eltern, Lehrer und andere Familienmitglieder bestärken. Sie lernen nicht sieben Kapitel pro Woche, mehrere unterschiedliche Zeitformen an einem Wochenende oder versuchen hinter allem die Komplexität zu begreifen. Von ihnen werden auch keine Sprachzertifikate verlangt, um in einem bestimmten Land studieren oder arbeiten zu dürfen oder in der Lage zu sein, Unternehmenspräsentationen in ihrer Zielsprache zu planen. Man verlangt auch nicht, nach nur einem Jahr einen formellen Brief, auf Deutsch schreiben zu können. Die Erwartungen sind je nach Altersgruppe unterschiedlich. Deshalb kommt es einem so vor, als würden Kinder besser darin sein, eine Sprache zu lernen.

Sie haben keinerlei Verantwortung zu tragen

Untersuchungen haben ergeben, dass es so etwas wie eine Entscheidungsmüdigkeit gibt – also körperlich zu ermüden und ungeduldig zu sein, wenn man viele Entscheidungen treffen musste –  und seien es auch nur kleine. Ein Fünfjähriger muss keine Rechnungen bezahlen, keine Familienmitglieder versorgen, kein Essen zubereiten, keine Chefs zufrieden stellen, keine 9-to-5 Jobs machen und somit auch nicht den ganzen Tag wichtigen Entscheidungen treffen. Aber genug gesagt. Das jedenfalls lässt dem Gehirn des Kindes mehr Platz und Energie für effizientes Auswendiglernen. Das Kind hat mehr Möglichkeiten zum Herumspielen, zum Interagieren mit verschieden Medien in der Zielsprache und mehr Aufmerksamkeit für seine Umgebung.

Warum Erwachsene auch großartig darin sind, Sprachen zu lernen

Hier sind die häufigen Gründe, warum Erwachsene bessere Lerner sind als Kinder bzw. eine bessere Herangehensweise haben.

Erwachsene haben Übung darin, sich zu präsentieren

Erwachsene sind mutig. Sie sind regelmäßig mit familiären Konflikten, Müdigkeit auf Arbeit, finanziellen Schwierigkeiten und Nervosität,wenn sie sich mit ihren Unsicherheiten täglich der Welt stellen, konfrontiert. Und dennoch streben sie danach, stetig besser zu werden. Wir gehen ins Fitnessstudio, auf Familienfeste, zur Arbeit – und wir gehen auf jeden Fall weiter in Sprachkurse, auch wenn wir uns unsicher fühlen oder Angst davor haben, was passieren könnte  und was andere von uns denken. Logisch, strategisch und widerstandsfähig zu sein, ist unser Vorteil.

Erwachsene habe einen wirklichen Grund, eine neue Sprache zu lernen

Erwachsene lernen Sprachen, weil sie neugierig, leidenschaftlich oder immer noch der Meinung sind, eine bessere Karriere oder ein besseres Leben in einem anderen Land verdient zu haben. Diese Gründe sollten viel stärker sein als Ängste oder Einschränkungen, die wie eventuell haben . Wir haben außerdem ein besseres Bewusstsein dafür, wie viel besser  sich unser Leben mit einer neuen Sprache anfühlt. Wir haben viele Motivationsgründe für den Fremdsprachenerwerb, zum Beispiel, weil wir unsere Lieblingssongs verstehen möchten, ein Vorstellungsgespräch in unserer Zielsprache haben oder endlich mit unserem Partner, in dessen Muttersprache reden willst.

Erwachsene haben bereits einen großen Wortschatz

Unser Vokabular ist viel umfangreicher als das eines Kindes. Wir verstehen die Bedeutung vieler Fremdwörter viel einfacher, weil wir sprachliche Muster und Ähnlichkeiten erkennen. Wir können außerdem phonetische Besonderheiten unserer Sprache auf eine andere übertragen. 

Erwachsene können besser kommunizieren – Punkt

Sprache und Kommunikation beinhalten mehr als nur die Aussprache oder den Akzent. Dazu zählen auch Körpersprache und subtile Signale. Diese Fähigkeiten kommen mitdem Alter und den Erfahrungen. Kinder haben noch nicht die gleiche Effizienz wie die meisten Erwachsenen, wenn es darum geht, den Kontext schnell zu erfassen und zu interpretieren, umdie Bedeutung eines Wortes zu erraten, vor allem wenn Aussprache oder Grammatik abweichen. 

Erwachsene haben einen seltsamen Akzent, aber das soll uns nicht weiter stören

Es wurde untersucht, ob das Alter einen wesentlichen Einfluss auf das Erlernen der Aussprache hat. Dies war nicht der Fall. Erwachsene zeigten ebenso gute Fortschritte darin wie jüngere Lerner, eine neue Sprache so authentisch wie möglich wiederzugeben. Aber wollen Erwachsene denn überhaupt ihren Akzent für immer loswerden? Einige tun das nicht. Die Zeiten, in denen die perfekte Aussprache das oberste Ziel für Sprachlerner darstellt, sind vorbei. Tatsächlich sind einige Menschen stolz auf ihren Akzent und haben gar nicht die Absicht, ihn zu ändern. Sie betrachten ihn als Zeichen für Verbundenheit und Mut. 

Wir haben einen problemlösenden und logischen Verstand

Viele sehen diesen Umstand tatsächlich als Nachteil an. Schließlich lernen Kinder, indem sie sich um nichts Sorgen machen, statt zu versuchen, jedes Problem genau zu verstehen. Das stimmt. Jedoch kann die Logik vonErwachsenen dabei helfen, die Muster einer Sprache effizienter zu erkennen ,ein bestimmtes Grammatikkonzept schneller zu verstehen oder eine Regel konsequenter anzuwenden. Warum sollte man das aufgeben?

Verbesserungstipps: Was können wir von den Kindern lernen?

Wir können zusammenfassen, dass wir uns, was Sprachenlernen angeht, einiges von den Kindern abschauen können. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Qualitäten als erwachsener Lerner ignorieren sollten. Was davon können wir also benutzen, um unseren Spracherwerb effektiver zu gestalten?

Du brauchen ein Gefühl für Dringlichkeit und Verantwortlichkeit – sofort

Kinder sprechen so gut, weil sie sich sozial und biologisch dazu gezwungen fühlen durch ihre Eltern, Lehrer und Klassenkameraden. Sie wollen gehört und verstanden werden. Auch du brauchst  ein Gefühl von Dringlichkeit und Belohnung, um dein Lernen zu verbessern. Das kannst du erreichen, indem du Verantwortlichkeiten schaffst: Nimm an einem Kurs teil, bei dem deine Anwesenheit wahrgenommen und notiert wird. In so einem Kurs sprechen die Leute direkt zu dir als Person und du musst ihnen antworten.Das können Apps  nicht schaffen. Du solltest deine Fortschritte als Audio oder Video  aufzeichnen und mit deinem Lehrer, deinen Eltern, Brieffreunden und in den sozialen Netzwerken teilen, um ausreichend Feedback und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Das bringt uns zu …

Fang gleich heute mit dem Sprechen an

Kinder reden jeden Tag. Sie hören auch jeden Tag zu und werden durch Lehrer und Eltern ständig gefördert und verbessert. Hast du auch schon von anderen Erwachsenen gehört, dass sie “es einfach nicht schaffen, eine neue Sprache zu lernen”, obwohl sie mit Apps lernen, einmal die Woche ein Kursbuch lesen oder einmal im Monat an einem Kurs teilnehmen? Das alles bringt nur sehr wenig, wenn du dich nicht wirklich mit Anderen in der Zielsprache unterhältst. Oberste Priorität sollte es sein, so schnell wie möglich mit dem  Sprechen anzufangen.

Übertreibe es nicht

Fang mit den Grundlagen an und wiederhole die Ausdrücke, die am häufigsten verwendet werden. Auch wenn du nicht jedes einzelne Wort übersetzen und nicht alles komplett verstehen kannst. Der nächste Schritt ist es, diese Grundlagen oft auszusprechen und zu wiederholen, dasssie für dich ganz natürlich werden. Erst danach nimmst du dir die komplexeren Themen vor. Mach nicht den Fehler und prügel dir haufenweise Verblisten ein. 

Sei fair und setz dich nicht unter Druck

Die Leute werden ein Kind in perfektem Französisch sagen hören: „Ich liebe Schokolade!“ und schwärmen: : “Meine Güte. Kinder sind fantastisch darin, Sprachen zu lernen. Sie saugen es auf wie ein Schwamm!” Einem Erwachsenen jedoch, der eine Präsentation auf französisch hält und Fehler macht, was Grammatik und Akzent angeht, halten sie gleich vor, dass Erwachsene sowieso  Probleme mit einer neuen Sprache haben. Merkst du was? Stell dir vor,du seist ein Kind, das eine neue Sprache lernt. Wärst du mit einem Sechsjährigen so streng , wenn ihm ein Fehler unterläuft?  

Fordere von Anderen Feedback ein

Kritik ist ganz normal. Nimm die Korrekturen an. . Freu dich darüber. Sei sauer, wenn du nicht korrigiert wirst. . Das bedeutet auch Fehler,Bloßstellung und Wiederholungen anzunehmen, selbst wenn es dich in Verlegenheit bringt. Wie geht das am besten? Sei ehrlich  zu deinen Lehrern, Tutoren, Mitstreitern, Familienmitgliedern und Freunden in sozialen Netzwerken – fordere es ein, korrigiert zu werden. Dich immer mehr zu verbessern, muss dir wichtiger sein als zwei Sekunden Peinlichkeit.

Erschaffe eine spielerische Welt um dich herum

Kinder lernen sehr gut, weil sie viel singen, Lieder wiederholen und Cartoons schauen. Wenn dein Gehirn entspannt und vom Erfolgsdruck befreitist, kannst du viel mehr Energie darauf verwenden, eine Sprache aufzunehmen und zu lernen statt dich zu schämen und dir Sorgen zu machen, wie du vielleicht klingst.. Versuche deine Lieblingsmusik, Fernsehserien und YouTube-Kanäle in dein Lernen zu integrieren. Und  streich lustige Cartoons oder Comics für Erwachsene und Karaoke-Videos, zu denen du vielleicht deine Lieblingssongs in deiner Zielsprache schmettern kannst, nicht aus deinem Lernrepertoire.   

Kurz und knapp?

Also, du bist nicht dümmer als ein Kind – du brauchst nur eine andere Strategie.

Würdest du einer übergewichtigen Person, die abnehmen will, sagen, dass sie lieber als Kind hätte anfangen sollen, weil es damals noch viel einfachergewesen wäre?

Das wäre sinnlos und demotivierend. Warum? Weil diese Person ihre Kindheit nicht mehr ändern kann. Das bedeutet nicht, dass sie es als Erwachsener nicht versuchen sollte. Man kann fantastische Erfolge sehen, wenn eine Person sichwirklich anstrengt und dran bleibt-also warum sollte sie es nicht versuchen?!. Unter bestimmten Bedingungen und mit den richtigen Mitteln, können wir unseren Körper optimieren – das Gleiche gilt für Sprachen und unser Gehirn.

Wir wissen immer noch sehr wenig über das Gehirn und seine Funktionsweise. Wir entdecken immer mehr Neues über verschiedene Spiele, Lernmethoden, Werkzeuge und Wiederholungstechniken, mit denen wir Sprachen schneller und effektiver lernen können.


Tomado de: https://blog.lingoda.com/de/lernen-sprachen-als-erwachsener


Publicado por HOLLOWAY INSTITUTE en 14:01 1 comentario:
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