jueves, 5 de febrero de 2026

Warum ist gesprochene Sprache so schwierig zu verstehen?

 Warum reden die Muttersprachler meiner Lernsprache so schnell? Das hat seinen Grund!


Zunächst einmal solltest du wissen, dass dieses Problem sehr verbreitet ist und es nicht nur dir so geht! Und das liegt weder an deinem Alter, noch deinen Lerngewohnheiten, noch an den Lektionen, die du auf Duolingo machst – vielmehr hat das mit deinem Gehirn zu tun! 🧠

Das Hörverstehen stellt für Lernende eine besondere Herausforderung dar, da sie in der Regel unter Zeitdruck stehen, um mit dem Sprecher Schritt zu halten. Zudem müssen sie noch eine Antwort formulieren! In einer ähnlichen Lage sind Lernende, die eine Gebärdensprache lernen, wie zum Beispiel die Deutsche Gebärdensprache. Sie müssen viele Handformen, Bewegungen und Gesichtsausdrücke erkennen, um dem Gespräch folgen zu können. Wenn ich hier im Verlauf dieses Posts den Ausdruck „direkte Sprache“ verwende, beziehe ich mich damit auf die gesprochene Sprache und die Gebärdensprache (die beide „direkt“ kommuniziert werden, im Unterschied zur geschriebenen Sprache). Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Gründe, warum diese den Lernenden schwer fallen, dieselben sind!

Es gibt keine Leertasten in direkter Sprache

Eine der größten Herausforderungen – sowohl für Erwachsene als auch Kleinkinder – beim Hören direkter Sprache besteht darin, dass es keine Leerzeichen gibt. Im Schriftlichen gibt es in den meisten Sprachen Lücken zwischen den Wörtern, die deutlich machen, wo ein Wort aufhört und das nächste beginnt. Insbesondere Sprachanfänger suchen diese Pausen … In direkter Sprache gibt es diese aber nicht!

Stattdessen hören wir so etwas wie diesesbeispielzeigtwiewirdirektesprachehören. Nun ja, tatsächlich sieht gesprochene Sprache so aus wie auf dem Bild unten – ohne eindeutige Buchstaben oder Laute. Erkennst du hier, wo die Wortgrenzen sind? Kannst du dir vorstellen, dass das ein Satz mit sieben Wörtern ist?

Wellenform eines Audiosignals als Reihe langer und kurzer vertikaler Linien, von links nach rechts verlaufend. Manche Linien der Wellenform sind sehr lang, andere kürzer. Zwischen den Linien gibt es praktisch keine Lücken (diese würden Sprechpausen [Stille] entsprechen).
Wellenform des Audiosignals des Satzes „Understanding expressive language is no easy feat.“ (deutsch: Direkte Sprache zu verstehen ist keine geringe Leistung.) In dieser sind keine sichtbaren oder hörbaren Pausen zu sehen, an denen man erkennen könnte, wann ein Wort beginnt oder aufhört.

In unserer Muttersprache haben wir dieses „Problem“ schon als Kleinkind gelöst, aber als erwachsene Lernende verlassen wir uns mehr aufs Lesen und wollen einzelne Wörter kennen und üben. Wenn wir in direkter Sprache keine Pausen finden, kann das sehr verwirrend für uns sein. (Kein Wunder, dass Babys so viel schlafen!) Wir haben dann manchmal den Eindruck, dass die Muttersprachler der Sprache, die wir lernen, enorm schnell sprechen und dabei nie Luft holen. In Wirklichkeit fehlt uns jedoch einfach nur Übung darin, die Grenzen zwischen den Wörtern zu finden!

Direkte Sprache verschwindet schnell

Eine weitere Herausforderung beim Verstehen von direkter Sprache besteht darin, dass sie, nachdem sie produziert wurde, in der Regel für immer verschwunden ist! Wenn du dir einen Film ansiehst oder etwas auf YouTube hörst, kannst du die Wiedergabe des Audios verlangsamen oder das Audio bzw. Video bei Bedarf erneut abspielen. In persönlichen Gesprächen lösen sich die akustischen Wellenformen bzw. die Gebärde eines geäußerten Wortes jedoch buchstäblich in Luft auf. Wir können nicht in unserer bevorzugten Geschwindigkeit sehen oder hören, und wenn wir zu lange brauchen, uns an die Bedeutung eines bestimmten Wortes zu erinnern, geraten wir mit den nachfolgenden Wörtern sofort in Verzug.

Direkte Sprache wiederholt sich nie

Direkte Sprache ist noch in anderer Hinsicht schwierig: Sie wird nie zweimal auf dieselbe Weise kommuniziert. Auch wenn man das Gleiche sagt, ist die Aussprache jedes Mal etwas anders. In unserer eigenen Sprache bemerken wir diese feinen Unterschiede kaum, aber Sprachlernende müssen sich an diese Variationen anpassen.

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Englischen, z. B. den Laut „i“ wie im Wort seat (/i/ siehe Internationales Phonetisches Alphabet [Artikel auf Englisch]). Diesen nehmen wir als einen einzigen Laut wahr. In Wirklichkeit gibt es jedoch eine ganze Reihe von „i“-Lauten, denn unsere Zunge befindet sich niemals an genau der gleichen Stelle für genau die gleiche Dauer, wenn wir ein Wort mit „i“ sagen. Die Aussprache ist auch abhängig von der jeweiligen Person und davon, wie schnell diese spricht, vom Laut vor und nach dem „i“, und sogar vom Gesprächspartner!

Das bedeutet, dass sich das „i“ in seat *leicht* vom „i“ in meat unterscheidet. Dieses unterscheidet sich *leicht* von seem, welches sich wiederum *leicht* von seek unterscheidet usw. Hinzu kommt, dass der „i“-Laut selbst bei demselben Sprecher jedes Mal anders ist. Er wird auch davon beeinflusst, mit wem die Person spricht, ob zum Beispiel mit der Mutter oder der besten Freundin usw.! Woher sollen die Lernenden also wissen, was als seatsit oder set gilt, wenn es nicht einmal spezifische Definitionen dafür gibt, was als „ee“ gilt?! 😬 Wir sind uns nicht einmal bewusst, wie viel Anpassungs- und Abstimmungsarbeit unser Gehirn in unserer eigenen Sprache leisten muss. In einer neuen Sprache müssen wir diese Lautgrenzen für möglicherweise Dutzende neuer Laute neu lernen.

Direkte Sprache ist unvorhersehbar

Wenn wir sprechen, haben wir relativ viel Kontrolle darüber, welche Wörter wir als Nächstes äußern werden. Wenn man aber mit jemandem im Gespräch interagiert, sieht das ganz anders aus! Es gibt definitiv Muster, welche Wörter zusammen verwendet werden und welche Wörter bei einem bestimmten Thema oder Gespräch mit größerer Wahrscheinlichkeit benutzt werden. Man weiß jedoch nicht sicher, welche spezifische Vokabel als Nächstes kommt oder welche Grammatik angewandt wird. (Geschweige denn, ob es sich dabei um Wörter oder Grammatik handelt, die du bereits gelernt hast!)

Es braucht Jahre und viele Gespräche, um genügend Sprachdaten zu sammeln, damit dein Gehirn voraussagen kann, was du vermutlich als Nächstes hören oder sehen wirst. Diese Erfahrungen und Erwartungen helfen uns dabei, unsere eigene Sprache schnell zu verarbeiten und zu verstehen: Dein Gehirn kann anhand der Daten über Satzmuster, die es gespeichert hat, unter den Hunderttausenden von möglichen Wörtern eingrenzen, welche mit größerer Wahrscheinlichkeit folgen, noch bevor der Gesprächspartner diese geäußert hat!

Direkte Sprache ist dynamisch

Naja, nicht nur die direkte Sprache ist dynamisch, sondern alles an Sprache! Sprachen ändern sich ständig (Artikel auf Englisch), es kommen neue Wörter hinzu und alte verlieren ihre Bedeutung (oder erhalten eine neue!), Dialekte (Artikel auf Englisch) entwickeln sich, und es werden neue Ausdrücke eingeführt. (Deshalb ist auch nicht immer klar, was als eine einzige Sprache gilt!)

Weil sich die Sprache nun einmal täglich verändert, ist es schlicht unmöglich für Lernende, mit diesen Änderungen und neuesten sprachlichen Tendenzen in ihrer Lernsprache Schritt zu halten. (Und das trifft nicht nur auf Sprachlernende zu – ich selbst bin definitiv nicht auf dem Laufenden, was den Slang der Generation Z angeht! 👵🏼) Sogar in deiner eigenen Stadt oder Gegend hast du bestimmt Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlichen Alters, Bildungshintergrunds und Geschlechts oder unterschiedlicher ethnischer Herkunft und Religion festgestellt. Niemand spricht so wie auf Duolingo – und definitiv nicht wie die Personen in Lehrbüchern! Reale Menschen sprechen auch nicht so wie in Filmen, weshalb die Sprache in Drehbüchern und Reality-TV sehr unterschiedlich klingt.

Beim Erlernen einer neuen Sprache ist vor allem die Grundlage wichtig.

Wenn du eine Sprache lernst, schaffst du eine Grundlage dafür, die Sprache praktisch anzuwenden. Man kann nie alles lernen – und das muss man auch nicht, – aber man kann sich Strategien aneignen, damit man erfolgreich kommunizieren und anfangen kann, die sprachlichen Eigenarten der Menschen zu übernehmen, mit denen man am meisten interagiert!

Was wir daraus lernen

Um sich auf flüssige und natürliche Weise in einer neuen Sprache unterhalten zu können, muss man mehr als die Wörter, Grammatik und Aussprache kennen – das Gehirn braucht eine Menge Daten und Übung! Am besten erhältst du Übung, indem du Untertitel verwendest und die Sprache so oft wie möglich hörst (auch Musik), um dein Hörverständnis zu trainieren, und mutig und geduldig mit dir selbst bist (Artikel auf Englisch), wenn du mit Anderen persönlich sprichst – und vor allem, indem du dran bleibst!


🔗https://blog.duolingo.com/de/warum-ist-gesprochene-sprache-schwierig-zu-verstehen/

miércoles, 21 de enero de 2026

Wie du beim Sprachenlernen nach einer Pause wieder in Gang kommst

 Das Erlernen einer Sprache kann harte Arbeit sein und erfordert ein hohes Maß an Hingabe. Eine Pause zu machen, ist völlig verständlich und kann sogar hilfreich sein. Studien haben ergeben, dass das Lernen in größeren Abständen zwar zu langsameren Ergebnissen führt, der Inhalt aber viel länger im Gedächtnis bleibt. Es gibt also keinen falschen Zeitpunkt, um mit dem Lernen wieder anzufangen.


Du möchtest deine Sprachkenntnisse wieder auffrischen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir haben ein paar Tipps, die dir zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg verhelfen.


1. Lass dich nicht entmutigen

Mach dir keine Vorwürfe, weil du eine Pause eingelegt hast, sondern betrachte das Szenario von einer anderen Seite. Eine Pause gibt dir die Möglichkeit, dich auf dich selbst zu konzentrieren, Energie in andere Hobbys zu stecken und mit neuer Motivation zurückzukehren. Das bedeutet nicht, dass es vorbei ist oder dass du versagt hast, es ist einfach eine Pause in der Zeit. Selbst Michael Jordan nahm eine zweijährige Auszeit vom Basketball, bevor er zurückkehrte und mit den Chicago Bulls drei NBA-Meisterschaften gewann.


2. Passiv beginnen

Eine Sprache zu lernen sollte nicht langweilig sein (und das muss es auch nicht)! Suche dir also etwas aus, das dein Interesse weckt, und fange dort an. Das könnte ein Podcast oder eine Fernsehserie in deiner gewählten Fremdsprache sein. Oder du suchst dir auf YouTube oder TikTok ein paar Creators, die Content in der Fremdsprache produzieren, und lernst beim Scrollen auf Social Media. Im Grunde kannst du alles machen, was sich nicht nach Lernen anfühlt. Wenn du dann merkst, dass du die Sprache und die Kultur vermisst, weißt du, dass es an der Zeit ist, auf dieser Motivationswelle zu reiten und wieder aktiv zu lernen.


3. Machen dir den Effekt des Wiedereinsteigers zunutze

Wenn du eine Lernpause eingelegt hast, sei es für einen Monat oder für zehn Jahre, dann fürchtest du dich wahrscheinlich vor dem Wiedereinstieg, weil du befürchtest, alle bisher errungenen Kenntnisse verloren zu haben. Aber wenn du dir etwas aussuchst, was dir Spaß macht, bekommst du vielleicht das Gefühl, dass du mehr weißt, als du dachtest. Irgendwie sind deine Sprachkenntnisse sogar besser, als du dich erinnerst!


Das ist der so genannte Wiederholer-Effekt. Dein Gehirn ist ständig am Verarbeiten und Herstellen von Verbindungen, sogar im Schlaf, d. h. selbst wenn du dachtest, du hättest eine Pause eingelegt, hat dein Gehirn das nicht getan. Außerdem nimmt das passive Eintauchen in eine Sprache den ganzen Druck weg, so dass nur der Spaß übrig bleibt. Wenn du also deine eigenen niedrigen Erwartungen übertriffst, wird das in deinen Gehirn einen Funken auslösen und dir einen Schub an Positivität und Selbstvertrauen geben, den du brauchst, um wieder einzusteigen.


4. Tauche ein

Überlege, warum du beim letzten Mal aufgehört hast zu lernen. Vielleicht hast du nicht den richtigen Lehrer gefunden? Vielleicht hast du keine Ergebnisse erzielt. Oder es könnte sein, dass der Lernstil einfach nicht zu dir passt. Ein neuer Ansatz könnte genau das Richtige sein, um deinen Lernprozess wieder in Gang zu bringen.


Immersive Sprachkurse im Ausland bieten genau das, indem sie das Lernen im Klassenzimmer mit realen Erfahrungen kombinieren. Stell dir vor, du lernst im Unterricht neue Vokabeln und kannst diese dann auf einem Markt um die Ecke direkt anwenden. Oder du lernst etwas über kulturelle Feiertage und feierst diese am nächsten Tag gemeinsam mit einer Gastfamilie. Ein Auslandsaufenthalt ist der beste Weg, um das Erlernen einer Sprache wieder in Gang zu bringen und dabei unvergessliche Erinnerungen zu sammeln.


5. Setz dir ein Ziel

Kennst du das aus dem Englischen übersetzte Sprichwort: "Wenn du nicht weißt, wohin du gehst, gehst du wahrscheinlich irgendwo anders hin"? Ziele zu setzen ist in allen Lebensbereichen wichtig, besonders aber beim Sprachenlernen. Denk darüber nach, warum du lernst, und setze dir Ziele, die darauf basieren. Geht es darum, eine Prüfung zu bestehen, dich auf dein Abitur vorzubereiten oder einen Kurs zu beenden? Willst du mit Freunden, der Familie oder auf einer Auslandsreise kommunizieren? Vielleicht willst du dich einfach nur mit dem Erlernen einer neuen Fähigkeit herausfordern. In jedem Fall hilft es, dein Ziel zu definieren und es aufzuschreiben, damit du auf dem richtigen Weg bleibst. Einige Beispiele könnten sein:

"Ich möchte bis Ende des Jahres das Niveau B2 erreichen".

"Ich möchte zwei Stunden pro Woche lernen und eine Stunde lang einen Sprachpodcast hören."

"Ich möchte mit meiner Großmutter sprechen, wenn ich sie das nächste Mal besuche, ohne einen Übersetzer zu brauchen."

"Ich möchte vor Ende des Jahres einen Monat lang in London Englisch lernen."

"Ich möchte meinen nächsten Sprachtest mit mindestens 80 % bestehen."


Mit diesen Tipps wirst du dem Lernprozess neues Leben einhauchen. Gehe Schritt für Schritt vor und lass dich einfach nicht unterkriegen. Viel Spaß beim Lernen!

lunes, 1 de diciembre de 2025

Advent und Weihnachten im Deutschunterricht

Es ist wieder so weit, die Weihnachtszeit beginnt! Wir haben für Sie Materialien für die Adventszeit zusammengetragen, die Sie ohne viel Aufwand im Unterricht einsetzen können.




Die Weihnachtszeit ist in Deutschland mit vielen Traditionen verbunden. Im öffentlichen Leben dreht sich schon ab Ende November scheinbar alles um das Weihnachtsfest. Doch was wird an Weihnachten eigentlich genau gefeiert? Und warum stellen sich viele Menschen in Deutschland einen geschmückten Baum ins Wohnzimmer? Wie hat sich das Weihnachtsfest in Deutschland im Laufe der Zeit verändert und wie nachhaltig ist Weihnachten eigentlich? 

 

Wissen rund um die deutschen Weihnachtstraditionen

Die DW-Bildergalerien „Die schönsten deutschen Weihnachtsmärkte“ und „Deutsche Weihnachten seit 1945“ geben einen Überblick über Weihnachtsbräuche früher und heute und veranschaulichen anhand von Bildern und Texten, wie sich das Weihnachtsfest in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verändert hat.

Unser Tipp: Stellen Sie konkrete Fragen zu den Bildern in den Bildergalerien. Die Lernenden sollen sie sich mindestens zweimal ansehen und ihre Antworten aufschreiben. Danach können die Teilnehmenden erzählen, welche Weihnachtstraditionen sie – auch aus anderen Ländern – kennen. Die Bildergalerie zu den Weihnachtsmärkten eignet sich bereits für A2-Kurse, die zweite eher für fortgeschrittene Gruppen.

Ein kurzes Video zu der Frage, was Christen an Weihnachten feiern, finden Sie bei der Kindernachrichtensendung „Logo“

Unser Tipp: Zeigen Sie das Video zunächst ohne Ton. Schreiben Sie, wenn nötig, Schlüsselbegriffe an die Tafel (wie z. B. Bibel, Stall, Krippe, Engel, Hirten) und lassen Sie die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kleingruppen einen Text verfassen, der zum Video passt. Zeigen Sie anschließend das Video mit Ton. Welcher Text hat den Inhalt richtig wiedergegeben? Welcher muss angepasst werden? Diese Aufgabe können Sie bereits mit Teilnehmenden ab der Niveaustufe A2 durchführen.

Auf unseren Social-Media-Kanälen InstagramFacebook und X finden Ihre Lernenden seit dem 1. Dezember jeden Tag eine Adventskalender-Quizfrage rund um das Thema Weihnachten. 

Unser Tipp: Zeigen Sie Ihren Lernenden den Kalender im Unterricht. Ihre Teilnehmenden können dann entweder jeden Tag selbst die Quizfragen beantworten oder Sie integrieren den Kalender als festen Bestandteil zu Beginn einer Stunde in Ihren Unterricht.
Im Online-Wissensmagazin Geolino für Kinder gibt es zudem ein Quiz zu Weihnachten und Weihnachtstraditionen in Deutschland und anderen Ländern.

Der Weihnachtsbaum gehört für viele Menschen in Deutschland zum Weihnachtsfest dazu. Fortgeschrittenen Deutschlernenden erklärt ein etwa 24-minütiges Video aus der Kindersendung „Checker Tobi“, was es mit dem Weihnachtsbaum auf sich hat, wie Weihnachtsglocken entstehen und weshalb es zu Weihnachten Kerzen auf den Bäumen gibt.

Unser Tipp: Lassen Sie die Kursteilnehmenden zur Vorentlastung zunächst Wörter zum Thema Weihnachten sammeln. Zu Beginn des Videos (ab Minute 1:24) stellt der Moderator Fragen. Schreiben Sie diese Fragen an die Tafel und lassen Sie sie von den Kursteilnehmenden beantworten, während sie das Video anschauen.

 

Weihnachten und Nachhaltigkeit

Weihnachten, das bedeutet nicht nur Gemütlichkeit und Besinnlichkeit, sondern auch Geschenkekonsum, Energieverbrauch für leuchtenden Weihnachtsschmuck und 30 Millionen Tannenbäume, die zu Dekorationszwecken gefällt werden. Inwiefern Nachhaltigkeit an Weihnachten in Deutschland mittlerweile eine Rolle spielt, wird im DW-Artikel „Nachhaltigkeit unterm Tannenbaum“ thematisiert. Die Lektüre ist ab Niveau B2 geeignet. 

Ebenfalls dazu passend ist der DW-Artikel „Fünf Tipps für ein nachhaltiges Weihnachten“.

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Teilnehmenden nach der Lektüre der Texte in einem Rollenspiel mit verschiedenen Familienmitgliedern und Meinungen darüber diskutieren, wie man das diesjährige Weihnachtsfest nachhaltiger gestalten könnte.

 

Arbeitsblätter zum Herunterladen

  • Die Alltagsdeutsch-Folge „Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum“ richtet sich an Lernende mit C1-Kenntnissen und begleitet eine Familie, die in einem Weihnachtsbaumforst eine Tanne für das Weihnachtsfest sucht.
  • In unserer Lektion „Der Weihnachtsmarkt“ aus dem Bandtagebuch gibt es zudem ein kurzes Video zu einem Weihnachtsmarktbesuch mit interaktiven Übungen für die Niveaustufe B2.
  • Das Top-Thema „Post an Weihnachtsmann und Christkind“ berichtet über Weihnachtspostfilialen in Deutschland, die Briefe von Kindern an den Weihnachtsmann und das Christkind beantworten. Die interaktiven Übungen sind für die Niveaustufe B1 geeignet.
  • Das Thema Weihnachten wird auch auf der Seite des Bildungsservers behandelt. Hier finden Sie Links zu kindgerecht aufbereiteten Materialien, die deshalb auch für Ihre Lernenden leichter verständlich sind, und auch verschiedene interaktive Adventskalender.
  • Der Cornelsen-Verlag bietet fertige Arbeitsblätter zum Thema Weihnachten an. Auch auf den Seiten anderer Lehrbuchverlage finden Sie zahlreiche weitere Materialien.

jueves, 6 de noviembre de 2025

Texte schreiben – 9 Tipps für bessere Texte


1. Bleiben Sie beim Texte schreiben konsequent

Wenn Sie Texte schreiben, tun Sie das im Idealfall mit einer klaren Zielgruppe vor Augen. Diese möchte auf eine bestimmte Weise angesprochen werden. Tun Sie das, und zwar konsequent. Wechseln Sie nicht zwischen „du“ und „Sie“, zwischen stocksteifen Formulierungen und lockerem Plauderton. Berücksichtigen Sie außerdem den Wortschatz Ihrer Zielgruppe und vermeiden Sie unnötige Fremdwörter. Ein klarer Tonfall trägt zu einem klaren Wiedererkennungswert bei.


2. Fassen Sie sich kurz – Sie wissen ja, die Würze…

Es ist schön, wenn Sie über so immenses sprachliches Wissen verfügen und so komplex denken können, dass Sie zu Ehren von Thomas Mann gerne mal eine Seite mit nur einem einzigen Satz füllen, der unglaublich viele Ebenen enthält und bei dem man am Ende schon wieder den Anfang vergessen hat. Aber das braucht außerhalb eines Literaturstudiums niemand. Packen Sie deshalb bitte nicht allzu viele Wörter in Ihre Sätze: Maximal 20 Wörter pro Satz sind optimal. Versuchen Sie, wo immer möglich, sich an dieser Wortzahl zu orientieren.


3. Strukturieren Sie, wenn Sie Texte schreiben

Schreiben Sie Ihren Text und gehen Sie dann vier Schritte von Ihrem Schreibtisch weg (oder rollen Sie mit Ihrem Stuhl). Ist auf Ihrem Bildschirm nur ein einziger grauer Block zu sehen? Dann ist es jetzt dringend an der Zeit für ein paar Absätze – also einer eindeutigen Leerzeile oder einer Zwischenüberschrift. Denn Texte lassen sich deutlich einfacher lesen, wenn sie neben sinnvollen Abschnitten auch viele Zwischenüberschriften und Aufzählungen enthalten. Spätestens nach 300 Wörtern sollte ein Textabschnitt deshalb zu Ende sein.


Machen Sie sich außerdem einen Plan, bevor Sie mit dem Text schreiben beginnen. Was soll die Kernaussage Ihres Textes, z.B. Ihres Blogbeitrags sein? Welche Zwischenstationen gehören hinein, was muss unbedingt gesagt werden und in welchen Zusammenhängen? Mit einem solchen Fahrplan behalten Sie während des Schreibens den roten Faden – und Ihre Leserinnen und Leser steigen nicht mittendrin aus, weil sie den Überblick verloren haben.


4. Vermeiden Sie Substantivierungen

Verben sind nichts Schlechtes. Verzichten Sie deshalb darauf, jedes zweite Wort in ein Substantiv zu verwandeln – vor allem, wenn die bevorzugt auf -ung enden. Beispiel gefällig?

Die Umzäunung der Weide erforderte gründliche Planung vonseiten der Beteiligten. ➔ Die Beteiligten mussten gründlich planen, bevor sie die Weide umzäunen konnten.

Wir übernehmen die Überprüfung und Auswertung des Erfolgs Ihrer Kampagne. ➔ Wir überprüfen den Erfolg Ihrer Kampagne und werten sie aus.

5. Schreiben Sie Ihre Texte bildhaft

Ihre Leser verstehen das Thema besser (und können es sich besser merken!), wenn Sie bildhaft und mit vielen Beispielen Ihre Texte schreiben. Setzen Sie statt auf trockene Theorie nächstes Mal auf Kopfkino – auch im B2B: Welche Assoziationen möchten Sie wecken? Welche Metaphern passen zu Ihren Inhalten und Produkten? Vielleicht fühlt Sich der Kunde damit ja wie der Fisch im Wasser oder er erreicht damit eine angestrebte Pole-Position.

Achten Sie dabei nur darauf, nicht allzu poetisch zu werden. Auf jeden Satz mit Metapher sollte einer ohne folgen. Und verlieren Sie die SEO-Optimierung Ihres Textes bei aller Bildhaftigkeit nicht aus den Augen.


6. Setzen Sie Adjektive und Adverbien gezielt ein

Ausschmückende Wörter sind schön und gut. Sie können einzelne Aspekte besonders gut betonen und Aussagen unterstreichen – aber leider auch alles zunichte machen. Nämlich dann, wenn Sie sie wahllos oder übertrieben in Ihrem Text nutzen. Es wirkt für Leser schnell ermüdend, wenn jedes Wort sinnlos dekoriert wird.


Prüfen Sie beim Texte schreiben, ob an der einen oder anderen Stelle auch ein stärkeres oder sogar ein gegenteiliges Wort sinnvoller ist. Jemand, der schnell läuft, rennt. Jemand, dem es wirklich sehr, sehr gut geht, geht es blendend. Und eine „eigentlich nicht so wirklich gute Idee“ ist – auf den Punkt gebracht – eine „schlechte Idee“.


7. Lassen Sie das „man“ weg

Viele Texte strotzen nur so vor diesem unpersönlichen Wörtchen. Hat das Folgen? Natürlich! Lesende fühlen sich nicht angesprochen und Satzkonstruktionen werden zum Teil unnötig kompliziert. Sprechen Sie Ihre Leser deshalb lieber direkt an, wenn die Ihre Texte bis zum Schluss lesen sollen.


8. Bleiben Sie positiv, schreiben Sie aktiv

Das gilt nicht nur für das Leben in diesen Zeiten, sondern auch fürs Texte schreiben. Denn wenn die hauptsächlich aus Verneinungen und negativen Formulierungen bestehen, lässt es Ihre Texte im Gesamten eher negativ wirken. Auch wenn verneinte Aussagen oft spontaner kommen, sollten Sie sich dennoch dagegen entscheiden. Streichen Sie also in Zukunft Wörter wie „nicht“, „kein“ oder die kleine Vorsilbe „un-“ aus Ihrem Wortschatz!


Ein Fehler, der sich mit den negativen Formulierungen außerdem gerne mal einschleicht: Viele schreiben ihre Texte viel zu passiv. Und wer seine Leser nicht immer wieder aktiviert, bringt sie zum Einschlafen. Achten Sie deshalb darauf, Ihre Leser immer wieder direkt anzusprechen (zum Beispiel auch mit Fragen) und lassen Sie passive Sätze weg! „Mit diesen Tipps schreiben Sie bessere Texte“ klingt doch besser als „So lassen sich Texte besser schreiben“ – oder?


9. Nutzen Sie Bindewörter

Bindewörter? Davon haben Sie zuletzt im Deutschunterricht gehört? Nicht so schlimm – Hauptsache ist doch, dass Sie sie beim Texte schreiben nutzen. Bindewörter haben es in ihrem Namen stecken, dass sie einzelne Sätze miteinander verknüpfen. Der Text wird dadurch flüssiger und lässt sich angenehmer lesen! Hier ein paar Vorschläge:

Denn

Obwohl

Wenn

Damit

Sobald

Deshalb

Bevor


Quelle: https://stephanheinrich.com/digitale-neukundengewinnung/texte-schreiben/

martes, 7 de octubre de 2025

Hörverstehen Deutsch – Übungen zum Hörverstehen A1 bis C2

Egal, in welchem Sprachniveau ihr seid, das Hörverstehen stellt immer eine besondere Schwierigkeit dar, besonders wenn es darum geht, Muttersprachler zu verstehen. Deshalb solltet ihr schon im Sprachniveau Deutsch A1 euer Hörverstehen auch mit authentischen Texten üben. Dafür bieten wir euch hier im Blog Übungen zum Hörverstehen A1 bis C1 an, die euch auch gut auf diesen Teil eurer Deutschprüfung vorbereiten sollen.

Viele unserer Übungen zum Hörverstehen sind zu authentischen Hörtexten, also Texten, die für deutsche Muttersprachler gedacht sind. Die Hörtexte sind also nicht für ein bestimmtes Sprachniveau, und oft werdet ihr nicht besonders viel verstehen können. Die jeweiligen Übungen sind aber immer für das angegebene Sprachniveau und fragen nur die Informationen ab, die ihr in diesem Sprachniveau verstehen könnt. Lasst euch also nicht verunsichern und werdet nicht nervös, wenn ihr beim Hören nicht viel versteht! Konzentriert euch vielmehr auf diejenigen Informationen, die ihr in eurem Sprachniveau verstehen könnt!

Übungen zum Hörverstehen Deutsch nach Sprachniveau

Jede Woche kurze Übungen zum Hörverstehen zu aktuellen Radiotexten und Podcasts von detektor.fm für die Sprachniveaus B1-C1. Damit ihr euer Hörverstehen wirklich verbessert, könnt ihr im Anschluss an die Übung auch immer die entsprechenden Textpassagen mitlesen.

Wir empfehlen ganz besonders die folgenden Übungen zum Hörverstehen Deutsch

Materialien zum Deutsch lernen, E-Books, Bilderkartten

Hört die Erzählung von Axel Hacke und macht unsere Hörübung. (ab Deutsch C1)

Hört deutschsprachige Musik und lernt Deutsch dabei. Mit vielen Übungen zum Hörverstehen und Leseverstehen.

Leonhard Thoma schreibt Kurzgeschichten für Deutschlerner. Zu einigen seiner Geschichten findet ihr hier im Blog Hörübungen. (Deutsch A1 bis B1)

Jan Weiler schreibt die Kolumne „Mein Leben als Mensch“. Zu einigen Texten aus dieser Reihe findet ihr hier Hörübungen. (ab Deutsch B2)

Hier entdeckt ihr Webseiten mit tollen Angeboten zum Hören.

Versteht ihr die Zahlen auch, wenn man ganz schnell spricht? Hier macht ihr den Test. (Deutsch A1-A2)

📎 https://deutschlernerblog.de/hoerverstehen-deutsch-uebungen-zum-hoerverstehen-a1-bis-c2/