jueves, 4 de septiembre de 2025

5 überraschende Fakten über die deutsche Sprache

Wie viele Menschen sprechen weltweit Deutsch? Was hat es eigentlich mit dem Begriff „Standarddeutsch" auf sich? Wie viele Wörter gibt es in der deutschen Sprache? Und was haben „Falsche Freunde" mit Deutschlernen zu tun? Wir haben die Antworten auf diese und noch mehr Fragen!

1. Verbreitung der deutschen Sprache

Deutsch wird von mehr als 120 Millionen Menschen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, in Teilen Belgiens, Norditalien und Ostfrankreich gesprochen. Deutsch ist eine Schlüsselsprache in der Europäischen Union und in den auch wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung gewinnenden Ländern Ost- und Zentraleuropas. Auch im Ausland scheint die deutsche Sprache voll im Trend zu sein. Im Jahr 2015 haben laut Studie des ZAF (Zentrum für Aus- und Fortbildung) etwa 15,4 Millionen Menschen an Schulen, Universitäten oder Sprachinstituten Deutschunterricht genommen. Das sind laut Auswertungen rund eine halbe Million Deutsch-Schüler mehr als noch vor 5 Jahren.

Die deutsche Sprache gehört außerdem zu den 10 meistgesprochenen Sprachen weltweit, weshalb man ihr einen Platz im Guiness-Buch der Rekorde 2006 einräumte.

2. Fast hätte man in den USA Deutsch gesprochen

Schon seit 200 Jahren hält man an der Legende fest, dass Deutsch beinahe die offizielle Landessprache der USA geworden wäre. Doch stimmt das wirklich? Wie hinter jeder Legende steckt auch hinter dieser ein wahrer Kern. Im Jahr 1794 legte eine Gruppe deutscher Einwanderer in Virginia beim US-Repräsentantenhaus eine Petition vor, in der sie eine deutsche Übersetzung der Gesetzestexte forderten. Der Antrag wurde jedoch mit 42 zu 41 Stimmen abgelehnt. Dies löste bei den Einwanderern Verzweiflung aus, welche die Grundlage für jene Legende bildete, die bei der nächsten Generation als so genannte „Mühlenberg-Legende" Berühmtheit erlangte. Laut Gerüchten gab es dann im Jahr 1828 in Pennsylvania eine Abstimmung darüber, ob Deutsch neben Englisch als zweite Amtssprache eingeführt werden sollte. Angeblich verhinderte damals nur eine einzige Stimme die Durchsetzung des Antrags und die kam ausgerechnet von dem deutschstämmigen Parlamentssprecher Mühlenberg.

3. Der deutsche Wortschatz

Die deutsche Sprache besteht aus etwa 5,3 Millionen Wörtern, Tendenz steigend. Ein Drittel davon ist erst in den letzten 100 Jahren dazu gekommen. Das sind etwa 8-mal so viele Wörter, wie es im Englischen gibt.Im Alltag werden aber viel weniger Wörter tatsächlich verwendet. Nur etwa 12.000–16.000 gehören zum aktiven Wortschatz einer Person, die Deutsch spricht. Davon sind etwa 3.500 Wörter Fremdwörter. Der Duden, ein Nachschlagewerk, in dem seit dem Jahr 1880 Regeln der deutschen Grammatik und Orthografie festgehalten werden, listet 135.000 Wörter auf.

Deutsch ist außerdem eine besonders reichhaltige Sprache. Durch die Möglichkeit, Wörter zusammenzusetzen, wie zum Beispiel „Wehrdienstverweigerer" oder „Weltmeisterschaftseröffnungsspiel", ist unser Wortschatz theoretisch unendlich groß. Aufgrund dieser Wortzusammensetzungen lassen sich auch Mehrdeutigkeiten hervorragend ausdrücken, wie zum Beispiel „Geisterfahrer" oder „Gedankenfreiheit".

4. Falsche Freunde im Deutschen

Deutsch und Englisch haben mehr gemeinsam, als du vielleicht denkst. Zum Beispiel Wörter wie „Kindergarten" oder „Strudel". Sie bedeuten in beiden Sprachen dasselbe. Aber es gibt auch Wörter, die gleich geschrieben werden und unterschiedliche Bedeutungen haben. Diese Wörter werden „Falsche Freunde" genannt. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Wort: Kind

Englische Bedeutung (und klein geschrieben): nett
Deutsche Bedeutung: ein junger Mensch

  • Das Wort: still

Englische Bedeutung: trotzdem, dennoch
Deutsche Bedeutung: leise, lautlos

  • Das Wort: spring

Englische Bedeutung: Frühling
Deutsche Bedeutung: hüpfen

Also aufgepasst, denn sogenannte „Falsche Freunde" können dich schnell auf die falsche Fährte führen und dein Gesprächspartner und du könntet von ganz unterschiedlichen Dingen sprechen.

5. Standarddeutsch ist nur eine Erfindung

Oft fragen uns Studenten, was es eigentlich mit dem Begriff „Standarddeutsch" auf sich hat. Die Antwort ist ganz leicht, denn eigentlich ist Standarddeutsch nur eine andere Bezeichnung für Hochdeutsch und das wird an der ActiLingua Academy von qualifizierten Deutschlehrern unterrichtet. Hochdeutsch oder Standarddeutsch ist eine Mischung aus Mitteldeutsch und Oberdeutsch, worauf die meisten österreichischen Dialekte basieren. Auch wenn viele Österreicher darauf bestehen, eine eigene Sprache zu sprechen, sind die Unterschiede zwischen dem „österreichischen" und dem „deutschen" Deutsch so gut wie nicht vorhanden. Zwar gibt es ein paar wenige Wörter, bei denen wir uns noch nicht ganz einig geworden sind, wie zum Beispiel Paradeiser (in Deutschland: Tomate) oder Schlagobers (in Deutschland: Sahne), verstanden werden sie jedoch überall.

Fazit

Im weltweit größten und stärksten Wirtschaftsraum, der EU, ist Deutsch die mit Abstand meistgesprochene Muttersprache. Die österreichische Hauptstadt Wien gilt dabei als eine der internationalsten Städte und als begehrter Wirtschaftsstandort innerhalb Europas. Darüber hinaus wurde sie zum achten Mal in Folge zur Stadt mit der weltweit besten Lebensqualität ausgezeichnet und ist auch für junge Menschen ein attraktives Ziel. Wer also internationale Erfahrungen sammeln möchte und an seinen Deutschkenntnissen feilen will, ist hier in Wien sehr gut aufgehoben.


👉 https://www.actilingua.com/de/blog/5-interessante-fakten-deutsche-sprache/


miércoles, 6 de agosto de 2025

Deutsche Aussprache verbessern

Die Aussprache ist ein wichtiger Aspekt beim Erlernen einer neuen Sprache, insbesondere beim Deutsch.

Eine klare und korrekte Aussprache hilft nicht nur dabei, besser verstanden zu werden, sondern auch das Selbstbewusstsein im Sprechen zu stärken.

In diesem Guide stellen wir Ihnen gezielte Übungen vor, die Ihnen helfen, sowohl Ihre Vokale und Konsonanten zu schärfen als auch Ihr Verständnis für die Betonung in der deutschen Sprache zu vertiefen.

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Warum ist die Aussprache wichtig?

Eine gute Aussprache ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und eine klare Kommunikation zu gewährleisten. Besonders im Deutschen, wo viele Laute ähnlich klingen, kann eine präzise Aussprache den Unterschied machen.

Außerdem trägt eine korrekte Aussprache dazu bei, dass du als Sprecher kompetenter und sicherer wirkst.

Tipps zur Verbesserung der deutschen Aussprache

Verbesserung der Vokale: Lange vs. Kurze Vokale

Die Länge eines Vokals kann im Deutschen die Bedeutung eines Wortes verändern. Daher ist es wichtig, den Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen zu verstehen und korrekt auszusprechen. Hier einige Beispiele:

  • Rad (kurz) vs. Rat (lang)
  • voll (kurz) vs. wohl (lang)

Übung: Versuchen Sie, diese Wörter laut vorzulesen und achten Sie darauf, die Vokallängen deutlich zu machen.

Verbesserung der Konsonanten: Schwierige Konsonanten

Einige Konsonantenverbindungen im Deutschen stellen besondere Herausforderungen dar:

  • Pfanne (pf)
  • Chirurg (ch)
  • Dschungel (dsch)

Übung: Wiederholen Sie diese Wörter und achten Sie darauf, die Konsonanten deutlich und korrekt zu artikulieren.

Zungenbrecher: Spaß und Herausforderung

Zungenbrecher sind ein hervorragendes Werkzeug, um die Sprechfertigkeit zu trainieren. Sie fordern Sie heraus, schnelle und präzise Aussprache in einem spielerischen Format zu üben:

  • Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid.
  • Fischers Fritz fischt frische Fische.

Übung: Versuchen Sie, diese Zungenbrecher schnell und mehrmals hintereinander fehlerfrei zu sprechen.

Betonungsübungen: Der Ton macht die Musik

Die Betonung ist entscheidend, um den Sinngehalt eines Satzes zu verstehen und korrekt zu vermitteln. Üben Sie unterschiedliche Betonungen in verschiedenen Satztypen:

  • Aussagesatz: Der Zug kommt an.
  • Fragesatz: Wann kommt der Zug an?

Übung: Lesen Sie die Sätze laut vor und variieren Sie die Betonung, um zu sehen, wie sich die Bedeutung ändert.

miércoles, 2 de julio de 2025

Die 5 besten Bücher zum Deutschlernen

Die 5 besten Bücher zum Deutschlernen sind: "Deutsch Übungsbuch Grammatik A2-B2", "Deutsch für Dummies", "Schritte plus Neu", "Aspekte junior" und "Die neue deutsche Rechtschreibung: Übungsbuch". Diese Bücher bieten eine gute Mischung aus Grammatik, Übungen, Lesetraining und praxisorientierten Inhalten, die für verschiedene Lernniveaus geeignet sind. 

Hier ist eine detailliertere Liste der Bücher und warum sie empfehlenswert sind:

1. "Deutsch Übungsbuch Grammatik A2-B2":

Dieses Buch ist eine ideale Ergänzung zu allen Lehrwerken und Grammatiken und bietet umfassende Übungen für die Sprachniveaus A2 bis B2. Es ist besonders hilfreich, um die Grammatikkenntnisse zu festigen und zu vertiefen. 

2. "Deutsch für Dummies":

Dieses Buch ist für Anfänger konzipiert und führt Schritt für Schritt in die deutsche Sprache ein, inklusive grundlegender Grammatik und Konversation. 

3. "Schritte plus Neu":

Diese Reihe bietet Kurs- und Arbeitsbücher mit Audios online und ist in verschiedenen Niveaus erhältlich (1-5). Sie ist eine gute Wahl für alle, die einen strukturierten Kurs mit begleitenden Materialien suchen. 

4. "Aspekte junior":

Dieses Buch richtet sich an Jugendliche und enthält Texte, die zum Sprechen der deutschen Sprache motivieren. Es ist eine gute Ergänzung zu anderen Lernmaterialien und hilft, die Sprachkenntnisse im sozialen Kontext zu üben. 

5. "Die neue deutsche Rechtschreibung: Übungsbuch":

Dieses Buch konzentriert sich auf die Rechtschreibung und bietet Übungen zur Verbesserung der Schreibfähigkeiten. Es ist besonders nützlich für Lernende, die ihre Rechtschreibkenntnisse verbessern möchten. 

Zusätzlich zu diesen Büchern sind auch Lesebücher wie "'Deutsch perfekt – Lesetraining'" oder DaF-Krimis aus der Reihe "'DaF-Bibliothek'" eine gute Ergänzung, um den Wortschatz zu erweitern und die Lesefähigkeit zu verbessern. Sprachlernprogramme und Apps wie "Rosetta Stone Deutsch" können ebenfalls beim Deutschlernen unterstützen. 




miércoles, 21 de mayo de 2025

Die besten Gründe, eine neue Sprache zu lernen

Denken Sie darüber nach, im Jahr 2024 eine Sprache zu lernen? Entdecken Sie die vielfältigen Vorteile, die das Erlernen einer Sprache für Ihre Karriere, Ihr soziales Leben und sogar Ihre Gesundheit haben kann!





Es gibt die offensichtlichen, alltäglichen Vorteile, eine Fremdsprache zu sprechen, wie das Beeindrucken Ihrer Freunde, das Umdrehen eines Dates, das schlecht läuft, und eines der stärksten Gefühle von Stolz und Leistung, die Sie haben können. Es kann auch viele potenzielle Karrieretüren öffnen, nicht nur in Bezug auf die Auswahl an Jobs, sondern auch in Bezug auf die Auswahl an Zielen, um einen Job im Ausland zu finden.

Erwerbsfähiger werden

Das Erlernen einer neuen Sprache ist eine großartige Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Da die Welt immer stärker globalisiert wird, steigt die Nachfrage nach Sprachsprechern von Unternehmen, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit auf neue Märkte ausdehnen. Diese Unternehmen benötigen daher Sprachmittler, um die Anforderungen ihrer Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen. Es ist viel einfacher, eine Beziehung zu jemandem aufzubauen, wenn Sie die gleiche Sprache wie sie sprechen. Sie können einfach auf einer persönlicheren Ebene mit ihnen in Kontakt treten und Kommunikationsbarrieren überwinden, wenn Sie die gleiche Sprache sprechen.

Das Erlernen einer zweiten Sprache bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Es wird sogar geschätzt, dass Mehrsprachige 8 % mehr verdienen als ihre einsprachigen Kollegen.

Verbessere deine Fähigkeiten

Das Erlernen einer neuen Sprache zeigt auch, dass Sie über eine Vielzahl anderer Fähigkeiten verfügen. Laut Studien sind Mehrsprachige besser im Problemlösen, kreativer und sind bessere Multitasker. All diese Fähigkeiten sind für jeden potenziellen Arbeitgeber sehr attraktiv.

Das Sprachenlernen trägt auch dazu bei, Sie toleranter zu machen – Mehrsprachige sind in der Regel aufgeschlossener und akzeptieren Veränderungen.

Es kann Ihnen auch helfen, andere Sprachen leichter zu lernen. Für viele kann die anfängliche Verlegenheitsbarriere die Lernenden wirklich davon abhalten, eine Sprache zu beherrschen. Das Überwinden dieser Barriere kann Ihr Selbstvertrauen stärken und Ihnen helfen, weitere Sprachen zu lernen. Das Vertrauen, das Sie gewinnen, kann Ihnen auch dabei helfen, Dinge zu tun, die Sie noch nie zuvor getan haben, wie zum Beispiel ins Ausland zu ziehen.

Ein weiterer wichtiger Grund, eine Sprache zu lernen, ist, dass sie laut 71 % der Amerikaner und 64 % der Briten attraktiver macht.

Gelegenheiten zum Reisen

Indem Sie eine neue Sprache lernen, erschließen Sie sich einen ganz neuen Teil der Welt, den Sie bequem erkunden können. Denken Sie daran, wenn Sie nur Englisch sprechen, können Sie nur mit 20 % der Weltbevölkerung kommunizieren. Wenn Sie zum Beispiel eine andere weit verbreitete Sprache wie Spanisch oder Französisch lernen, öffnen Sie sofort einen ganz anderen Prozentsatz der Weltbevölkerung, mit dem Sie interagieren können. In der Lage zu sein, mit Ihrer Sprache zu reisen, ist eine großartige Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und ewige Freundschaften zu schließen oder sogar Liebe zu finden!

Die Fähigkeit, mehr als eine Sprache zu beherrschen, eröffnet auch eine Welt der Unterhaltung – die Fähigkeit, internationale Kunst und Literatur zu verstehen, kann wirklich helfen, die Welt um uns herum zu schätzen.

Vorteile für das Gehirn beim Erlernen einer Sprache

Der vielleicht wichtigste Vorteil des Erlernens einer Sprache ist nicht der bekannteste. Laut Studien in Schweden führt das Erlernen einer Sprache dazu, dass Bereiche des Gehirns, die mit dem Gedächtnis verbunden sind, nämlich die Großhirnrinde und der Hippocampus, an Größe zunehmen. Wie jeder Muskel im Körper kann regelmäßiges Training Ihr Gehirn stärker und flexibler machen.

Darüber hinaus wurde vermutet, dass das Erlernen einer zweiten Sprache hilft, Gehirnerkrankungen wie Demenz und Alzheimer vorzubeugen und sogar einen tiefgreifenden Einfluss auf Ihre Fähigkeit haben kann, Musik zu verstehen.

Das Erlernen einer neuen Sprache war noch nie so einfach. Die Menge an kostenlosen Online-Tools zum Sprachenlernen ist so vielfältig und tiefgründig, dass Ihnen heutzutage die Ausreden dafür ausgehen, einsprachig zu sein. Warum prüfen Sie nicht, welche Sprache Sie lernen sollten?


Entnommen aus: https://www.educations.de/articles-and-advice/the-importance-of-language-learning-14459


lunes, 14 de abril de 2025

Fließend Deutsch sprechen – 5 wichtige Tipps


Deutsch ist eine der meistgesprochenen Sprachen in Europa und hat auch weltweit eine bedeutende Rolle. Die Fähigkeit, fließend Deutsch zu sprechen, kann viele Türen öffnen – sei es im beruflichen Kontext, bei der Integration in eine neue Gesellschaft oder einfach, um neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Doch wie kann man es schaffen, diese Sprache fließend zu sprechen? Hier sind fünf wichtige Tipps, die Ihnen helfen können, Ihr Deutsch auf ein höheres Niveau zu bringen.

1. Regelmäßige Praxis

Eine der wichtigsten Komponenten beim Erlernen einer neuen Sprache ist die regelmäßige Praxis. Ohne kontinuierliche Übung wird es schwierig, Fortschritte zu machen.

1.1. Tägliches Üben

Stellen Sie sicher, dass Sie jeden Tag ein wenig Zeit finden, um Deutsch zu üben. Es muss nicht stundenlang sein – auch 15 bis 30 Minuten täglich können einen großen Unterschied machen. Das Ziel ist es, die Sprache so oft wie möglich zu hören und zu sprechen.

1.2. Sprachpartner finden

Ein Sprachpartner kann eine wertvolle Ressource sein. Suchen Sie nach jemandem, der Deutsch als Muttersprache spricht und bereit ist, regelmäßig mit Ihnen zu üben. Dies kann durch Sprachtauschprogramme, Online-Plattformen oder lokale Sprachgruppen geschehen.

1.3. Deutsche Medien konsumieren

Hören Sie deutsche Musik, schauen Sie deutsche Filme und Serien oder lesen Sie deutsche Zeitungen und Bücher. Dies hilft nicht nur beim Erlernen neuer Vokabeln, sondern auch beim Verstehen der kulturellen Nuancen und der natürlichen Sprachmelodie.

2. Vokabeln und Grammatik

Ohne ein solides Fundament an Vokabeln und Grammatik wird es schwierig, fließend Deutsch zu sprechen.

2.1. Wortschatz erweitern

Setzen Sie sich das Ziel, täglich neue Wörter zu lernen. Nutzen Sie dafür verschiedene Methoden wie Karteikarten, Apps oder Vokabellisten. Wichtig ist, dass Sie die neuen Wörter regelmäßig wiederholen und in verschiedenen Kontexten anwenden.

2.2. Grammatik verstehen

Die deutsche Grammatik kann komplex sein, aber sie ist auch systematisch und logisch. Investieren Sie Zeit, um die wichtigsten grammatischen Regeln zu lernen. Dies umfasst die Verwendung von Artikeln, die Deklination von Nomen, die Konjugation von Verben und den Satzbau.

2.3. Grammatikübungen

Regelmäßige Grammatikübungen helfen, das Gelernte zu festigen. Nutzen Sie Übungsbücher, Online-Tools oder Sprachkurse, um Ihre Kenntnisse zu vertiefen und zu überprüfen.

3. Aussprache und Intonation

Eine klare und korrekte Aussprache ist entscheidend, um verstanden zu werden und um selbstbewusst Deutsch zu sprechen.

3.1. Phonetik üben

Deutsch hat einige Laute, die in anderen Sprachen nicht vorkommen. Üben Sie diese gezielt, zum Beispiel das „ch“ in „ich“ oder das „r“ in „Bruder“. Es gibt viele Online-Ressourcen und Videos, die dabei helfen können.

3.2. Nachsprechen

Hören Sie sich deutsche Sätze an und sprechen Sie sie nach. Dies hilft nicht nur bei der Aussprache, sondern auch bei der Intonation. Versuchen Sie, den Rhythmus und die Betonung der Muttersprachler zu imitieren.

3.3. Sprachaufnahmen

Nehmen Sie sich selbst auf, während Sie Deutsch sprechen, und hören Sie sich die Aufnahmen anschließend an. So können Sie Ihre eigene Aussprache überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten erkennen.

4. Kulturelles Verständnis

Sprache und Kultur sind untrennbar miteinander verbunden. Ein tieferes Verständnis der deutschen Kultur kann Ihnen helfen, die Sprache besser zu verstehen und anzuwenden.

4.1. Kulturelle Veranstaltungen besuchen

Besuchen Sie deutsche kulturelle Veranstaltungen wie Filmfestivals, Theateraufführungen oder Konzerte. Dies gibt Ihnen nicht nur die Möglichkeit, die Sprache in einem authentischen Kontext zu hören, sondern auch, die Kultur besser kennenzulernen.

4.2. Deutsche Traditionen und Bräuche

Lernen Sie über deutsche Traditionen und Bräuche. Dies kann Ihnen helfen, bestimmte Redewendungen oder Ausdrücke besser zu verstehen und in Gesprächen kulturell angemessen zu reagieren.

4.3. Geschichte und Literatur

Ein Einblick in die deutsche Geschichte und Literatur kann ebenfalls von Vorteil sein. Lesen Sie Klassiker der deutschen Literatur oder informieren Sie sich über wichtige historische Ereignisse. Dies erweitert nicht nur Ihren Wortschatz, sondern gibt Ihnen auch wertvolles Hintergrundwissen.

5. Motivation und Zielsetzung

Motivation ist ein entscheidender Faktor beim Spracherwerb. Ohne klare Ziele und die richtige Einstellung kann es schwierig sein, die notwendige Ausdauer aufzubringen.

5.1. Realistische Ziele setzen

Setzen Sie sich klare und erreichbare Ziele. Dies könnten kleine Meilensteine wie „eine Woche lang jeden Tag 10 neue Wörter lernen“ oder größere Ziele wie „ein Buch auf Deutsch lesen“ sein. Wichtig ist, dass die Ziele messbar und realistisch sind.

5.2. Erfolge feiern

Feiern Sie Ihre Fortschritte. Jedes Mal, wenn Sie ein Ziel erreichen, belohnen Sie sich selbst. Dies kann eine kleine Belohnung wie ein Lieblingssnack oder eine größere wie ein Ausflug sein. Positive Verstärkung hilft, die Motivation aufrechtzuerhalten.

5.3. Positives Mindset

Seien Sie geduldig mit sich selbst und behalten Sie eine positive Einstellung. Sprachenlernen ist ein langfristiger Prozess und es ist normal, Fehler zu machen und Rückschläge zu erleben. Sehen Sie diese als Lernmöglichkeiten und bleiben Sie optimistisch.

Zusammenfassung

Fließend Deutsch zu sprechen erfordert Zeit, Engagement und die richtige Strategie. Durch regelmäßige Praxis, das Erweitern Ihres Wortschatzes und Grammatikverständnisses, gezieltes Aussprachetraining, kulturelles Verständnis und eine starke Motivation können Sie Ihre Deutschkenntnisse erheblich verbessern. Setzen Sie sich klare Ziele, feiern Sie Ihre Erfolge und bleiben Sie positiv – dann werden Sie sicherlich bald fließend Deutsch sprechen können.


Entnommen aus: https://talkpal.ai/de/fliesend-deutsch-sprechen-5-wichtige-tipps/

jueves, 27 de enero de 2022

Geschäftliche E-Mails schreiben und beantworten.

Fällt es dir auch schwer, auf eine E-Mail zu antworten oder eine zu schreiben? Vor allem Berufseinsteigern fällt es zu Beginn schwer, Nachrichten auch formell korrekt zu verfassen. So antwortest du richtig auf E-Mails und schreibst souverän geschäftliche E-Mails.


Allgemeine Tipps für E-Mails.

Insbesondere bei Online-Bewerbungen und beim E-Mail-Kontakt zu Personalverantwortlichen oder potenziellen Arbeitgebern bedarf es großer Sorgfalt. Bei geschäftlichen E-Mails kommt die sogenannte Netikette ins Spiel, die bei jedem elektronischen Informationsaustausch beachtet werden sollte.


Das Wort „Netikette“ setzt sich aus den Begriffen net für Internet und Etikette für gutes Benehmen zusammen und umfasst einige Regeln, die beim Schreiben und Beantworten von E-Mails beachtet werden sollten, insbesondere im Bewerbungsprozess und bei geschäftlichen E-Mails.


Nicht-private E-Mails müssen deswegen, genau wie Briefe, aussagekräftig und korrekt sein und klare Botschaften enthalten. Das Anliegen sollte klar und deutlich sowie in kurzen Sätzen formuliert werden. Das erspart dem oder der Empfänger_in* Zeit und erleichtert das Verständnis.


Timing.

Die Beantwortung einer geschäftlichen oder offiziellen E-Mail sollte möglichst innerhalb von 24 Stunden geschehen. Wochenenden bilden hier eine Ausnahme. Im Fall eines Urlaubs sollte mit einer Abwesenheitsnotiz darauf hingewiesen werden, dass sich die Antwort verzögern könnte.


Abwesenheit.

Ist man geschäftlich verhindert, sollte man eine Abwesenheitsbenachrichtigung einrichten, sodass Absender darüber informiert werden, dass sie sich mit der Antwort gedulden müssen. Beispiel für eine Abwesenheitsnotiz:


Sehr geehrte Damen und Herren,


vielen Dank für Ihre Nachricht.


Vom [Datum] bis einschließlich [Datum] befinde ich mich leider nicht im Büro und kann Ihre Nachricht deswegen nicht beantworten. Ihre Nachricht wird nicht weitergeleitet. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an meine_n Kolleg_in Herrn/Frau [Name] unter [E-Mail-Adresse].


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Länge einer E-Mail.

Wenn du in deinem Beruf E-Mails schreiben und beantworten musst, solltest du unbedingt auf die Länge deiner Nachricht achten. Als Faustformel kannst du dir merken, dass die komplette Nachricht auf einem Laptopbildschirm zu sehen sein sollte, ohne dass der Leser nach unten scrollen muss.


E-Mails richtig strukturieren.

Der richtige Aufbau einer E-Mail:


aussägekräftige Betreffzeile

höfliche Anrede

kurzer Einleitungssatz

Hauptteil in Absätze gegliedert

freundlicher Schlusssatz zur Verabschiedung

Grußformel, nicht als MfG abkürzen!

Vor- und Zuname des Absenders

Bei einer geschäftlichen E-Mail folgen darauf noch eine Signatur sowie die gesellschaftsrechtlichen Angaben.


Anhänge in E-Mails.

Natürlich dienen E-Mails oftmals dazu, Dokumente weiterzuleiten. Achte jedoch beim Anhang darauf:


Im Text kurz auf den Anhang zu verweisen und welches Dokument dieser hat: Anbei finden Sie die Aufstellung der Ausgaben in einer Excel-Datei.

Den Anhang nicht größer als 2 MB maximal 5 MB zu gestalten.

Nicht zu viele Dokumente bzw. nur wirklich sinnvolle Dokumente zu versenden.

Bei E-Mails außerhalb des Unternehmens Formate wie PDF, JPG oder ZIP zu verwenden, die von allen geöffnet werden können.

Denke immer daran: Lesende müssen den Anhang erst öffnen, dann herunterladen und abspeichern. Das kostet Zeit. Sinnvoller ist es deswegen, bei unternehmensinternen E-Mails anstatt einem Anhang einen Link zum Dokument auf dem Unternehmensserver zu senden. Eine weitere Möglichkeit ist auch, gleich ein Vorschau-Bild in die Nachricht zu setzen, wenn es zum Beispiel nur um eine kurze Abstimmung geht.

E-Mail oder persönliches Gespräch?

Gerade bei weitreichenden oder komplizierten Sachverhalten solltest du zwischen einer E-Mail und dem persönlichen Gespräch abwägen. Oftmals ist es effektiver und schneller, seinem Gegenüber den Sachverhalt im Gespräch zu erklären als in der Schriftform. Bevor du dich also eine halbe Stunde abmühst, deine Erklärungen zu verschriftlichen und dann noch einmal fünf Nachrichten hin und her gehen, um aufgetretene Fragen zu klären, ist es sinnvoller, kurz zum Telefonhörer zu greifen oder ein persönliches Treffen zu vereinbaren. Anschließend kann man immer noch eine E-Mail schreiben, in welcher man die wichtigsten Punkte aufgreift.


Welchen großen Anteil E-Mails an unserer Kommunikation haben, zeigt auch die folgende Grafik, die den Anteil der jährlich versendeten E-Mails (ohne Spam!) allein in Deutschland aufzeigt: 



Quelle: statista.de (2018): https://de.statista.com/statistik/daten/studie/392576/umfrage/anzahl-der-versendeten-e-mails-in-deutschland-pro-jahr/


Wenn du dir unsicher bist, was du in den einzelnen Berufsfeldern noch beachten musst, findest du hier weitere Hinweise:


Anleitung zum E-Mail schreiben.

Der richtige Einstieg.

Gleich vornweg steht der Betreff. Diesen sehen Lesende bevor sie die E-Mail überhaupt öffnen. Aus der Betreffzeile sollten Empfänger sofort entnehmen können, worum es sich in der Nachricht handelt. Zum Beispiel:


Mitarbeitergespräch am Freitag, den 03.05.

Einladung zum Seminar „Soft Skills“

Präsentationsunterlagen für das Kundenmeeting mit XYZ

Die richtige und vollständige Anrede ist ebenso wichtig wie der Betreff der E-Mail. Bei der Anrede hat sich Sehr geehrte(r) Frau/Herr XY durchgesetzt.


Wenn man schon einige Nachrichten ausgetauscht hat, darf mitunter auch das informellere Guten Tag Frau/Herr XY verwendet werden. Und bei Arbeitskollegen, mit denen man per Du ist, geht auch ein Hallo Klaus.


Wichtig bei der Anrede in der E-Mail ist außerdem, den Titel korrekt zu verwenden. Schreibst du Hochschulprofessoren, wird das Wort Professor stets ausgeschrieben, wobei ein Doktortitel mit Dr. abgekürzt wird.


Sollte die Empfänger mehrere Titel tragen, z.B. Professor Dr. Müller, so wird bei der Anrede nur der höchste Titel genannt, in diesem Fall Professor Müller.


Strukturierung im Hauptteil.

Im Hauptteil solltest du kurz und knapp darauf zu sprechen kommen, was das Anliegen an die Leser ist. Achte darauf, Schachtelsätze zu vermeiden und verwende lieber Hauptsätze.


Um den Lesefluss zu erleichtern, kannst du sparsam(!) Wörter fetten, um wichtige Informationen hervorzuheben.


Auch Aufzählungszeichen sowie Absätze können Lesenden dabei helfen, Inhalte schnell zu erfassen und auf die einzelnen Punkte in einer E-Mail zu antworten.


Stil und Formalitäten.

Eine E-Mail ist kein Telefongespräch, deshalb sollte sie auch nicht wie ein lockeres Gespräch geschrieben sein. Wenn du willst, dass deine Nachricht ernst genommen wird, achte auf eine richtige Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung.


Schluss.

Am Ende deiner E-Mail sollte sich eine Schlussformel befinden sowie ein Grußwort. Am verbreitetsten ist Mit freundlichen Grüßen – verzichte hierbei jedoch auf die Abkürzung „MFG". Weitere Möglichkeiten sind auch Liebe Grüße oder mit Zusatz wie Liebe Grüße und ein schönes Wochenende / Liebe Grüße und einen schönen Urlaub / Liebe Grüße aus Berlin.


Danach wird kein Komma gesetzt, sondern du schließt mit deinem Namen und deinem Vornamen sowie deiner E-Mail-Signatur. Die Grußformel sowie deinen Namen kannst du auch in deine Signatur mit einbinden.


Richtig auf eine E-Mail antworten.

Bei der Antwort auf eine E-Mail solltest du die oben genannten Punkte berücksichtigen sowie folgende Angaben miteinbeziehen, damit sich Lesende auch zurechtfinden.


Betreffzeile aktualisieren.

Steht beim Erstkontakt beispielsweise im Betreff „Bewerbung als Trainee im Controlling“, sollte sich der Betreff beim Antwortschreiben auf die erhaltene E-Mail beziehen, z. B. „Terminvereinbarung zum Vorstellungsgespräch“.


Antwortest du ohne wesentlich neuen Inhalt, reicht auch die meist automatisch eingefügte Abkürzung „RE“, damit Lesende Bescheid wissen, dass es sich um eine Antwort auf eine E-Mail handelt.


Formalität.

Dein Antworttext wird über die ursprüngliche Nachricht gesetzt, damit Gesprächspartner den E-Mail-Verlauf nochmals zur Erinnerung gegenlesen können. Achte bei der Antwort auch darauf, wer eventuell noch in CC gesetzt war.


Auch bei einer Antwort ist die richtige Anrede Pflicht – es gibt nichts Unhöflicheres, als einfach gleich zu antworten.


Gerade wenn du mit ranghöheren Personen schreibst, ist der Zusatz Vielen Dank für Ihre Nachricht oder Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort nach der Anrede und vor dem Hauptteil nie verkehrt.


Diese Fehler sollten in E-Mails vermieden werden.

Tippfehler: Der Inhalt einer E-Mail sollte vor dem Versand noch einmal gecheckt werden, da Tippfehler nicht nur den Lesefluss stören, sondern auch unprofessionell wirken.

Scherze und Smileys: Scherze und Smileys haben in offiziellen und geschäftlichen E-Mails nichts zu suchen. Was beim Austausch mit Freunden und Bekannten völlig in Ordnung ist, kommt bei Personalverantwortlichen oder Führungskräften, Kunden oder Geschäftspartnern weniger gut an.

Abkürzungen: FYI („for your information“) oder RSVP („Um Antwort wird gebeten“) verwirren meist die Lesenden und sollten möglichst sparsam oder gar nicht eingesetzt werden. Im Fließtext können natürlich bspw., bzw., etc. verwendet werden.

Ironie: Auch ironische Äußerungen sollten vermieden werden. Studien ergaben nämlich, dass Ironie von der Mehrzahl der Lesenden nicht im Sinne des Absenders verstanden wird.

Links: Verlinkungen in E-Mails können vom eigentlich Thema abweichen und dadurch für Verwirrung sorgen. Ist jedoch ein Link zu einer relevanten Seite oder einem Dokument gesetzt, ist eine Verlinkung sinnvoll.

Ausrufezeichen: Ausrufezeichen im Schriftverkehr werden schnell als „Anschreien“ empfunden. Gerade wenn es sich um E-Mails mit Aufforderungen handelt, können Ausrufezeichen schnell als aggressiv aufgefasst werden! Mit einer freundlichen Antwort ist dann eher nicht zu rechnen! Absolut vermieden werden sollten mehrere Ausrufezeichen hintereinander, auch wenn dein Anliegen noch so dringend ist!!!!

CC: Vermeide es, zu viele Personen anzuschreiben bzw. in CC zu setzen.


Tomado: https://www.absolventa.de/karriereguide/kommunikation/e-mails-schreiben-und-beantworten



viernes, 17 de diciembre de 2021

Die 10 beliebtesten Traditionen zu Weihnachten in Deutschland

Schon bald steht sie wieder vor der Tür. Mit Lebkuchen, Nelkenduft und Tannennadel im Gepäck schleicht sich die Weihnachtszeit heimlich still und leise in den Alltag. Plötzlich sind überall die ersten Weihnachtsdekorationen zu bewundern, in den Läden sind Weihnachtslieder zu hören und so langsam, aber sicher beginnt an den Wochenenden das rege Treiben in den Einkaufsstraßen. Welche Traditionen und Bräuche zu Weihnachten in Deutschland besonders hoch im Kurs stehen, das verrät der Beitrag im Folgenden.


1. Der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer



In so gut wie jedem deutschen Wohnzimmer findet er zu Weihnachten einen Ehrenplatz: Der Weihnachtsbaum ist ein Muss für die besinnlichste Zeit des Jahres.

Zu den wohl beliebtesten und bekanntesten Traditionen gehört der Weihnachtsbaum. Im Rheinland hat dieses weihnachtliche Brauchtum seinen Ursprung um das Jahr 1800. Damals wurden die ersten sogenannten „Lichterbäume“ in den Wohnstuben der Bürger aufgestellt. Im Gegensatz zu heute wurde der Baum in der damaligen Zeit mit Äpfeln und buntem Papier geschmückt. Heutzutage bekommt der Weihnachtsbaum einen Ehrenplatz im Wohnzimmer, wo er mit Kugeln, Lichterketten und vielseitigen weihnachtlichen Symbole geschmückt wird. 


2. Geschenke kaufen

Was wäre ein Weihnachtsbaum ohne Geschenke? Im 21. Jahrhundert wäre er so absolut unvollständig. Aus diesem Grund gehören die vielen Weihnachtspräsente inzwischen ebenso zu den typischen Traditionen zu Weihnachten wie der Baum selbst. Allerdings beginnt dieser Brauch schon vor dem eigentlichen Akt des Schenkens am 24., 25. oder 26. Dezember. Grundsätzlich startet diese Traditionen in der Vorweihnachtszeit beim Suchen, Finden und Kaufen der Geschenke. Inzwischen kommen dabei stattliche Summen zusammen, sodass Einzel- und Onlinehandel in dieser Zeit des Jahres ein absolutes Hoch erleben.

Tipp: Wer in diesem Jahr etwas größere Weihnachtsgeschenke plant und noch am hin und her rechnen ist, wie dieses finanziert werden können, schaut mal bei smava vorbei. Hier bekommen Interessierte beispielsweise innerhalb von 48 Stunden einen praktischen und günstigen Expresskredit.


3. Die Bescherung

In den meisten Ländern feiern die Menschen die Bescherung erst am 25.12. Hierzulande wird allerdings schon einen Tag früher zelebriert. Am 24. Dezember ist Heiligabend und jede Familie hat an diesem besonderen Tag einige Traditionen. Während einige gemeinsam den Baum schmücken, stehen andere stundenlang in der Küche, um ein leckeres und festliches Mahl für die Familie zu zaubern. Eins ist allerdings überall gleich, denn in der Regel folgt nach dem Essen die Bescherung. Damit ist der Teil des Abends gemeint, wo endlich die Geschenke ausgepackt werden dürfen. Bei festlicher Musik kommt dabei noch mehr besinnliche Stimmung auf.

4. Gottesdienst an Heiligabend

So manch ein Film-Fan liebt die Weihnachtszeit, denn grundsätzlich gibt es ein paar Klassiker, die immer gezeigt werden. Ob „Kevin allein zu Haus“ oder „Der kleine Lord“, hier ist für jeden Geschmack ein weihnachtliches Filmerlebnis dabei. Aber nicht alle genießen die Zeit ausschließlich vor dem TV. Es gibt auch viele Weihnachts-Fans, die an Heiligabend vor dem großen Festmahl und vor der Bescherung, den Gottesdienst in der örtlichen Kirche besuchen.


5. Plätzchen backen in der Vorweihnachtszeit 


Wer sich auf Weihnachten einstimmen will, der verwandelt seine Küche in der Zeit davor garantiert das ein oder andere Mal in eine Weihnachtsbäckerei. Das Backen von Plätzchen, Zimtsternen und Lebkuchenhäusern gehört bei vielen zu den klassischen Traditionen und Brauchtümern in der Vorweihnachtszeit. Das Schöne dabei ist, dass dieser Brauch auch ein leckeres Endergebnis zum Naschen und Genießen hervorbringt.


6. Der Adventskalender

Für die kleinsten Familienmitglieder ist das Zählen der Tage bis zum 24. Dezember ein besonderes Spektakel. Warum? Ganz klar, der klassische Adventskalender sorgt an jedem Tag für eine kleine leckere Überraschung. Meistens handelt es sich dabei um eine Süßigkeit wie eine kleine Tafel Schokolade. Aber es gibt inzwischen auch zahlreiche Modelle, die für die unterschiedlichsten Geschmäcker und Bedürfnisse geeignet sind.


7. Besuch verschiedener Weihnachtsmärkte

Entlang der vielseitigen Essens- und Getränkestände lässt es sich richtig gut schlendern, genießen und entspannen. Weihnachtsmärkte sind in jedem Jahr magische Anziehungspunkte. Eigentlich gibt es in jeder Stadt einen Markt, der zum ersten Advent eröffnet. Lumumba, Glühwein und gebrannte Mandeln gehören dabei zu den beliebten Snacks und Drinks. Darüber hinaus lassen sich aber auch Christbaumschmuck, Kerzen und vieles mehr hier entdecken. Besonders bekannt für ihre Weihnachtsmärkte sind Nürnberg, Dresden und Aachen.

8. Stiefel putzen für den Nikolaustag

Vor der großen Bescherung am 24. Dezember gibt es für viele Kids noch eine kleine Bescherung, und zwar am 06. Dezember. Der allseits bekannte und beliebte Nikolaustag geht mit einer weiteren Tradition einher. Am 05. Dezember putzen die Kinder nämlich ihre Stiefel oder Schuhe, die anschließend vor die Haus- oder Zimmertür gestellt werden, damit der Nikolaus diese mit Kleinigkeiten befüllen kann.

9. Der Adventskranz 

Für Erwachsene gibt es ebenfalls einen beliebten „Countdown-Brauch“, um die Tage beziehungsweise Wochen bis Weihnachten zu zählen. Es handelt sich dabei um den Adventskranz, der in jedem Jahr zu den klassischsten Weihnachtsbräuchen zählt. An jedem Sonntag – beginnend mit dem ersten Advent, der manchmal auch schon am letzten November Wochenende ist – wird eine Kerze auf dem Kranz angezündet. Wenn alle vier Kerzen brennen, ist es nicht mehr weit bis zum heiligen Abend. Heutzutage werden die Adventskränze gerne selbstgebastelt, sodass sie in zahlreichen Varianten und Formen erscheinen. Auch das Basteln mit Familienmitgliedern kann eine schöne Tradition sein.

10. In den Urlaub fahren

Eine Sitte, die im weihnachtlichen Kontext noch nicht ganz so alt ist, ist das Verreisen zur besinnlichsten Zeit des Jahres. Zu den beliebtesten Reisezielen im Winter gehören beispielsweise: 

Nordsee,

Ostsee,

Rheinland-Pfalz,

Moseltal,

Bayern und

der Schwarzwald.

Allerdings ist ein Urlaub zur Weihnachtszeit oft mit einem Plus an Kosten verbunden. Denn, neben den Weihnachtsgeschenken kommen noch finanzielle Aufwendungen für Unterkunft, Essen und Co. dazu. Außerdem kostet ein Weihnachtsurlaub oft etwas mehr, da es sich mittlerweile – ähnlich wie im Sommer – um eine sehr beliebte Reisezeit handelt.