lunes, 1 de junio de 2020

VIRTUAL CLASSROOM: DIESE VORTEILE BIETET EIN VIRTUELLES KLASSENZIMMER

Der Virtual Classroom oder auch virtuelles Klassenzimmer ist eine Errungenschaft der fortschreitenden Technologie. Doch was genau ist ein Virtual Classroom? Und welche Aspekte moderner E-Learning-Systeme machen das virtuelle Klassenzimmer so effektiv im Vergleich zum traditionellen Unterricht? Finden wir es heraus!

Inhaltsverzeichnis

 

Was ist ein virtuelles Klassenzimmer?

In einem virtuellen Klassenzimmer kommen erst einmal genau wie in einem traditionellen Klassenzimmer mit einer/einem Dozent*in und einer Gruppe von Studierenden kommen viele Personen mit meist unterschiedlichem Wissensstand zusammen.
Diese Situationen stellen für Dozierende in einem traditionellen Klassenzimmer eine schwierige Situation dar: Entweder sie wiederholen Stoff und helfen so, die Wissenslücken in der Gruppe zu schließen, aber verlieren dadurch Zeit. Die andere Möglichkeit ist es, mit neuem Stoff fortzufahren und damit zu riskieren, von einem Teil der Gruppe nicht ausreichend verstanden zu werden.
In einem Virtual Classroom wird über Live-Kurse mit E-Learning absolviert. Das umfasst webbasiertes Lernen, digitale Zusammenarbeit und die Zurverfügungstellung von Lerninhalten über das Internet.
Das ermöglicht es sowohl Studierenden als auch Dozierenden synchron zu kommunizieren, indem Materialien wie Audio, Text, Video oder interaktives Whiteboarding in die Kursinhalte integriert werden.
Auch in Schulen und Universitäten wird der Virtual Classroom verstärkt Thema. So berichtet beispielsweise auch die Universität Tübingen von Studien zum virtuellen Klassenzimmer.


4 Vorteile eines Virtual Classroom (H2)

Der Virtual Classroom bietet viele Vorteile. Hier haben wir für euch vier wesentliche Punkte zusammengefasst:

1. Neue Technologien 

Im virtuellen Klassenzimmer kann jeder Studierende leichter von dem Dozenten angesprochen und individuell nach seinem oder ihren Bedarf in den Unterricht im virtuellen Klassenzimmer miteinbezogen werden. Denn beim E-Learning nutzen Dozierende neue Technologien, um die Kommunikation zu erleichtern und das Lernen zu stärken. Die Teilnehmer*innen werden aktiv in den Lernprozess einbezogen und Wissenslücken sollen so verhindert werden. Der Dozent / die Dozentin kann über Screen-Sharing seine Bildschirminhalte direkt mit der Gruppe teilen .
Zusätzlich ermöglichen die modernen Hilfsmittel, Dozierenden und Studierenden auf alle Materialien zugreifen zu können und diese zu bearbeiten und zu kommentieren. Dadurch werden Diskussionen angeregt und alle Studierende können leicht auf dem Laufenden gehalten werden.

2. Nicht ortsgebunden

Ein weiterer Vorteil des virtuellen Klassenzimmers ist es, dass es sowohl Studierenden als auch Dozierenden ermöglicht, von überall an den Onlinekursen teilzunehmen. So können beispielsweise an dem Kurs „Influencer Marketing“ Studierende aus ganz Deutschland über cimlive teilnehmen, um zusammen zu lernen.

3. Synchrones Lernen

Der Virtual Classroom bildet eine Lernumgebung, in der jeder gleichzeitig am Lernen teilnimmt. Im Vergleich zu traditionellen Lernmethoden, wie dem Frontalunterricht, ermöglicht das E-Learning mehr Komfort und Tools. Mit Hilfe von verschiedenen grafischen Werkzeugen können interaktive Übungen durchgeführt und visuell Aufgaben gelöst werden.
Zudem kann die Informationsaufnahme von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein. E-Learning unterstützt drei der vier klassischen Lerntypen: Den visuellen Lerntyp z.B. durch den Einsatz des interaktiven Whiteboards, den auditiven Lerntyp mit Hilfe von Audiospuren oder Videoaufnahmen samt Ton und den kommunikativen Lerntyp durch Gespräche und Diskussionen per Live-Kommunikation mit Headset, die aus jeder Reihe gleich gut zu verstehen ist und von dem Dozenten gesteuert wird.

4. Zukunftsorientiert

Im der heutigen weit vernetzten und virtuellen Arbeitswelt ist es wichtig, „out-of-the-box“ zu denken. Mit der Digitalisierung ist die Durchführung von virtuellen Kursen, Umschulungen oder Weiterbildungen im Virtual Classroom möglich und steigt auch stark an Beliebtheit. Nicht zu vergessen ist die Stärkung der eigenen digitalen Kompetenzen.

Alle diese Punkte machen den Virtual Classroom sehr effektiv und demonstrieren die Vorteile eines virtuellen Klassenzimmers zu einem traditionellen. Wer weiß, ob wir unsere Dozierenden in Zukunft noch persönlich treffen werden?

lunes, 4 de mayo de 2020

Tipps zum Deutschlernen – die besten Seiten zum Deutschlernen

Tipps zum Deutschlernen

In unseren Tipps zum Deutschlernen stellen wir euch andere Webseiten und Angebote vor, die für Deutschlernende interessant und wichtig sind. Im Internet gibt es unglaublich viele gute Seiten und Materialien, die euch helfen, Deutsch zu lernen. Oft fällt es aber nicht so leicht, die Angebote zu finden, besonders, wenn man nicht besonders gut Deutsch spricht. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Zusammenstellungen von wichtigen Webseiten zum Deutschlernen helfen können.

Tipps zum Deutschlernen / die besten Webseiten

Deutsch für Kinder und Jugendliche
Die besten Webseiten mit Filmen, Texten und anderen Materialien für Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen.
Deutsch lesen – Die besten Webseiten mit Lesetexten auf Deutsch
Magazine, Kolumnen, Serien… Auf Deutsch lesen macht Spaß, bildet und gleichzeitig lernt ihr Deutsch.
Deutsche Musik entdecken
Hier lernt ihr deutsche Liedermacher, Sänger und Bands kennen und werdet viele schöne Lieder entdecken.
Deutsches Fernsehen online sehen
Deutsche Serien, Filme, Reportagen und Dokus sehen? Kein Problem! Mit dem Programm Mediathek-View könnt ihr alle Sendungen der Öffentlich-rechtlichen deutschen Sender online sehen und ganz legal herunterladen. Hier erklären wir euch, wie das geht.
Deutsch lernen auf Facebook
Die besten Seiten und Gruppen zum Deutschlernen auf Facebook.
Deutsch lernen auf Twitter
Die besten Angebote zum Deutschlernen auf Twitter
Hörtipps – die besten Seiten mit Hörtexten zum Deutschlernen
Hier findet ihr eine Übersicht über die besten Seiten, auf denen ihr interessante Hörtexte finden könnt.
Landeskunde Deutschland
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur deutschen Landeskunde.
Landeskunde Österreich
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur österreichischen Landeskunde.
Landeskunde Schweiz
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur Landeskunde der Schweiz.
Leseverstehen – Übungen und Didaktisierungen – die besten Webseiten
Die besten Webseiten mit Übungen zum Leseverstehen und Didaktisierungen von Lesetexten.

Wichtige Tipps für alle, die Deutsch lernen

Im Deutschlernerblog bekommt ihr viele Tipps zu den besten Lernmaterialien und Angeboten, die im Internet verfügbar sind. Wir wollen euch aber an dieser Stelle noch ein paar allgemeine Tipps und Ratschläge zum Deutschlernen mit auf den Weg geben:
  • Lernt jeden Tag ein paar Vokabeln. Auch wenn im Deutschunterricht viel über die Grammatik gesprochen wird, ist doch der Wortschatz wichtiger als die Grammatik. Lernt Wortschatz immer im Kontext, in Wortfeldern und möglichst nie ein Wort einzeln, sondern in üblichen Verbindungen (Chunks). Lernt z.B. nicht nur „das Auto“, sondern gleich auch „mit dem Auto“. So werdet ihr bald flüssiger sprechen.
  • Versucht und trainiert, einen Teil eurer Sprachproduktion zu automatisieren. Dazu dienen auch Wiederholungsübungen. Sagt zum Beispiel eine oder zwei Minuten lang Sätze, die immer einen gleichen Bestandteil enthalten, um Satzstrukturen zu üben. Macht Sätze wie „Ich finde dich nett, weil…“ oder „Ich bin der Meinung, dass…“. Beginnt immer gleich und ändert nur den zweiten Teil des Satzes. Dabei ist es auch egal, ob ihr wirklich eure Meinung ausdrückt oder nicht. Es geht nur darum, den ersten Teil des Satzes sowie die Position des konjugierten Verbes am Ende des Nebensatzes zu automatisieren. Auch so werdet ihr schnell flüssiger.
  • Lasst euch nicht vom Sprachniveau eures Kurses oder dem Lehrbuch einschränken! Versucht von Anfang an, das zu sagen, was ihr sagen wollt/müsst. Experimentiert mit der Sprache! Wenn ihr zum Beispiel einen Relativsatz oder die Struktur „um… zu + Infinitiv“ benutzen wollt, dann verwendet diese, auch wenn ihr es im Unterricht noch nicht wirklich gelernt habt. Je früher ihr beginnt, desto länger habt ihr Zeit, zu üben.
  • Versucht auch von Beginn an zu deklinieren. Dabei ist es egal, ob ihr es richtig oder falsch macht. Man wird euch verstehen und nur so werden die Fehler mit der Zeit immer weniger werden.
  • Freut euch, wenn ihr etwas richtig macht! Und wenn ihr einen Fehler macht ist das völlig egal und ganz normal. Mit der Zeit werdet ihr immer mehr richtig und immer weniger falsch machen.
  • Hört deutschsprachiges Radio, seht euch in den Mediatheken der deutschen Fernsehsender deutsche Filme, Serien und Reportagen an, hört deutschsprachige Musik!
  • Führt Selbstgespräche auf Deutsch! Ja, das hilft wirklich. Denkt euch Situationen aus, überlegt, was ihr sagen wollt und sagt es dann auf Deutsch. Es ist nicht wichtig, dass die Sätze korrigiert werden. Es geht nur darum, dass ihr übt, das Gelernte zu aktivieren und in Sätze zu fassen. Denkt die Sätze nicht nur, sondern sprecht sie laut aus! So werdet ihr die Zeit zwischen dem Überlegen und Bilden der Sätze im Kopf und dem Aussprechen immer weiter verkürzen.
  • Habt Spaß beim Deutschlernen und seht Fehler als etwas ganz Normales an!

miércoles, 8 de abril de 2020

NLP UND LERNEN

Sinneskanäle und lebendiges Lernen

Wie kommt es, dass Schüler sich nur stockend in einer Fremd­spra­che aus­drü­cken kön­nen, die sie seit Jah­ren in der Schule ler­nen – obwohl sie per­fekt dekli­nie­ren kön­nen, das Plus­quam­per­fekt ken­nen und wis­sen, was „Ich würde gegan­gen sein; ich hätte gehen könn­en“ in dieser Spra­che heißt? Wie kommt es, dass es meis­tens schwie­rig ist, eine Spra­che aus Büchern zu lernen?
Was fehlt, ist die eigene Sinneserfahrung!NLP Gehirngerechtes Lernen
Je mehr Sinne am Lernen beteiligt sind,
* desto reicher und lebendiger ist das Erleben
* desto besser ist das Gelernte verankert
* desto größer sind die Möglichkeiten, es abzurufen.
Ein Beispiel:
Als ich 1989 meine NLP-Trainer­ausbil­dung absol­vierte (auf Englisch), sag­ten die ame­ri­ka­ni­schen Aus­bil­der nach mei­ner ers­ten Prä­sen­ta­tion, mein Eng­lisch sei zu schlecht und zu lang­sam. Und da der Kurs unter dem Motto stand: „Wenn du NLP-Trainer sein willst, kannst du jedes Feed­back ver­ar­bei­ten und bis zur nächs­ten Prä­sen­ta­tion inte­gri­eren“. Das hieß in mei­nem Fall: „Ver­bes­sere dein Eng­lisch bis mor­gen“ – wo meine nächste Prä­sen­ta­tion angesetzt war!
Ich setzte mich also mit einer ame­ri­ka­ni­schen Freun­din, die auch am Kurs teil­nahm, zusam­men, und sie führte mich durch eine Fan­ta­sie: „Stell dir vor, du bist in Ame­ri­ka gebo­ren und wächst dort auf. Dein ers­tes Wort ist Mama, und du lernst immer mehr Wör­ter … Du siehst zum Bei­spiel the chair und the table, und da ist your pillow, aber wenn du nach oben schaust, weißt du noch nicht, dass man das the ceiling nennt. Und das macht über­haupt nichts, denn du zeigst ein­fach darauf und sagst that oder there dazu. Du kannst dich aus­drü­cken, und du freust dich über jedes neue Wort, das du sagst. Alle Wör­ter lernst du ganz von selbst, und jeden Tag werden es mehr …“ (Natür­lich war die ganze Fan­ta­sie­reise auf Eng­lisch, nicht nur die ein­zel­nen Wörter).
Und so wuchs ich in der Fanta­sie als Ame­ri­ka­ner auf und wurde erwach­sen, bis zu mei­nem aktu­el­len Alter. Ich lernte wie ein Klein­kind, das heißt: Ich über­trug die Leich­tig­keit, mit der ich als Kind Deutsch gelernt hatte, auf das Erler­nen der eng­lis­chen Sprache.
In der nächsten Prä­sen­ta­tion sprach ich viel flüs­si­geres – und viel einfacheres – Englisch, weil ich nicht mehr erst auf deutsch dachte und dann ver­suchte, das ins Eng­li­sche zu über­set­zen (wodurch ich oft ins Sto­cken gekom­men war, weil mir das eng­li­sche Wort fehlte). Statt­des­sen dachte ich auf Eng­lisch (was viel schnel­ler ging, weil ich nicht noch auf die Über­set­zung war­ten musste). Also dachte ich nur in Wör­tern, die ich auf Eng­lisch kannte, und kam nicht mehr in die „Wie-heißt-das-doch-gleich“-Verlegen­heit. Mein Wort­schatz war etwa der eines 6-jähri­gen eng­li­schen Kindes (plus ein paar Fach­be­griffe), aber das reichte völlig aus!
In der Fantasie hatte ich gefühlt, wie hard der table und wie soft das pillow war – ich hatte meine Kind­heits­er­fah­run­gen in allen Sin­nen noch ei­nmal auf Eng­lisch erlebt: Den Duft der flowers und den Geschmack von chocolate, die Wärme der sun und das Zwit­schern der birds, mein eige­nes Bild im mirror … All das war jetzt mein eige­nes Erle­ben, meine eigene Sin­nes­er­fah­rung ebenso auf Eng­lisch wie auf Deutsch. Wo vor­her der ein­zige Bezug gewe­sen war: „Dog“ in der lin­ken Spalte des Buches – „Hund“ in der rech­ten Spalte des Buches, bedeu­tete dog jetzt den Anblick eines Hun­des, sein Bel­len, das Gefühl und den Geruch sei­nes Fells: Das Wort wurde mit Erle­ben erfüllt und verbunden!

Anker

Wir erleben in unseren fünf Sinnen: Hören, Sehen, Fühlen, Riec­hen und Schme­cken. Auch unsere Erin­ne­run­gen sind in die­sen Sin­nes­ka­nä­len gespeichert.
Angenommen, im Radio läuft ein Lied, das Sie im Urlaub gehört haben – dann kann dieses Lied Sie wie­der in Urlaubs­stim­mung ver­set­zen: Es lässt die Erin­ne­run­gen wie­der leben­dig wer­den. Vor Ihrem geis­ti­gen Auge erscheint zum Bei­spiel der Anblick des blauen Him­mels und des Mee­res, und Sie hören wie­der den Klang der Wel­len und fremde Sprach­fet­zen, Sie rie­chen den Geruch von Salz und Tang und Son­nen­öl, füh­len die Wärme des San­des und der Luft … All diese Sin­nes­ein­drücke, diese Kom­po­nen­ten, die mit der Erin­ne­rung ver­bunden – verankert – sind, wer­den durch das Lied im Radio wie­der leben­dig. „Anker“ bedeu­tet im NLP: Jedes Ele­ment einer Erfah­rung kann die Erfah­rung in ihrer Gesamt­heit wie­der hervorrufen.
Wenn Sie jeman­dem begegn­en, der das­selbe Par­füm oder Rasier­was­ser benutzt wie Ihre ver­flos­sene Liebe, dann wer­den Sie unwill­kür­lich an die Zeit mit die­sem Men­schen zurück­den­ken; viel­leicht kommt ein Gefühl von Weh­mut (oder Erleich­te­rung) in Ihnen auf – und das, obwohl Ihnen der Aus­lö­ser (das Par­füm) gar nicht bewusst werden muss.
Dieses Element – den Duft – nennen wir Anker, weil es einen gean­ker­ten Zustand her­vor­ruft. Ein Wort mit ähn­li­cher Bedeu­tung wäre „Konditionierung“.
Wenn Sie jetzt an das Wort „Ler­nen“ den­ken: Welche Erin­ne­run­gen, wel­che Gefühle werden in Ihnen wach?
Für die meisten Menschen ist „Ler­nen“ ein Anker für die Emp­fin­dung, über ein Buch gebeugt zu sit­zen (obwohl man lie­ber spie­len würde); ein Anker für Mühe, Druck, Über­win­dung, Müdig­keit, Kon­zen­tra­tions­stö­run­gen und Prü­fungs­angst. Kurz gesagt: Die meis­ten Men­schen den­ken beim Wort „Ler­nen“ an ihre Schulzeit.

Konzentration und Motivation

Ich arbeite manchmal mit Kindern, bei denen ADS (Auf­merk­sam­keits-Defizit-Syn­drom) dia­gnos­ti­ziert wurde: „Das Kind kann sich ein­fach nicht kon­zent­rie­ren“. Und doch erlebe ich immer wieder, dass das Kind sich stun­den­lang auf ein Video­spiel kon­zen­triert, stun­den­lang wie gebannt auf den Fern­se­her schaut und alle Werbe­texte mit­spre­chen, alle Titel­songs mit­sin­gen kann – das­selbe Kind, das sich angeb­lich nicht kon­zen­trie­ren und kein Gedicht aus­wen­dig lernen kann!
Das Kind hat nur keine Lust auf Unter­richt, keine Moti­va­tion und kein Inte­resse am Pau­ken, kei­nen Spaß an der Schule. Es will Bil­der, Geschich­ten, Abwechs­lung, span­nende Unterhaltung.
Wenn es nicht muss, dann kann es, darf es. Dann lernt es ganz von selbst.

Positive Emotionen

Lernen geschieht von selbst, wenn es mit Neu­gier, Inte­resse und Leich­tig­keit asso­zi­iert wird. Wenn es viele und schnelle Erfolgs­er­leb­nisse gibt, dann macht es Spaß.
Als Vorschul­kinder haben wir erlebt: Lernen ist Spie­len, Spie­len ist Lernen!

NLP

NLP (Neuro-Linguis­ti­sches Pro­gram­mie­ren) bietet effi­zi­ente Mög­lich­kei­ten, nega­tive Asso­zi­a­tio­nen vom Ler­nen abzu­kop­peln und ein­schrän­kende Über­zeu­gun­gen zu ent­kräf­ten („ich bin ein­fach zu dumm“, „ich habe ADS“, „Mathe liegt mir nicht“).
Solche inneren Kommen­tare und Vor­stel­lun­gen prä­gen unser Erle­ben: Sie steu­ern unsere Gefühle und damit unser Ver­halten. Wenn wir diese “Neuro-Linguis­ti­schen Pro­gramme” erken­nen und ver­än­dern, können wir uns an unse­ren Erfol­gen orien­tie­ren: Wir kön­nen posi­tive Lern­erfah­run­gen in allen Sinn­en wecken, ankern (z.B. mit einer Berüh­rung, einer Geste oder einer Kör­per­hal­tung) und auf das Lern­ge­biet übertragen.

Zusammenfassung

Je sinnlicher das Lernen ist – je mehr Sinne daran betei­ligt sind, desto mehr ist es ver­an­kert und desto leich­ter ist es abzu­ru­fen.
Wenn Ler­nen mit einer Hal­tung von Neu­gier, Spaß, Span­nung und Ent­span­nung ver­bun­den wird, dann geschieht es ganz von selbst – so leicht wie ein Kind ein neues Spiel lernt.
NLP bietet die Werk­zeuge, den ange­bo­re­nen Spaß am Ler­nen wie­der zu ent­decken, und den gedank­li­chen Müll, mit dem er über­la­gert wurde, zu ent­sor­gen. Außer­dem zeigt es Stra­te­gien, die Sinne effi­zient zum Ler­nen zu aktivieren.

lunes, 2 de marzo de 2020

Welche Rolle spielt Deutsch international?

Der Soziolinguist Professor Ulrich Ammon über den Stellenwert der deutschen Sprache in der Welt.

lunes, 2 de diciembre de 2019

WARUM WIRD WEIHNACHTEN GEFEIERT?


Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Der eigentliche Festtag ist der 25.12. Die Feierlichkeiten beginnen aber schon am Abend des 24.12. , dem sogenannten heiligen Abend. Im deutschsprachigen Raum ist auch der 26.12. ein Feiertag, der sogenannte Stefanstag oder ganz einfach: Der 2. Weihnachtsfeiertag.
In Deutschland bekommen die Kinder schon am heiligen Abend die Geschenke. Zuvor sitzt meistens die ganze Familie zusammen und isst. Anders als in Amerika, wo der Weihnachtsmann durch den Schornstein kommt, kommt er oder das Christkind in Deutschland direkt ins Haus und überreicht die Geschenke persönlich an die Kinder! Aber nur wenn sie artig waren! Am 25. und 26.12. sitzt die Familie wieder zusammen beim Essen oder machen gemeinsam einen Ausflug.

Fragen und Antworten:

·         Was machst du zu Weihnachten? – Zu Weihnachten treffe ich mich mit meiner Familie.
·         Hast du schon alle Geschenke? – Nein, ich muss noch eins für meinen Mann kaufen.
·         Was wünscht du dir zu Weihnachten? – Ich habe mir von meinem Mann ein neues Handy gewünscht.
·         Was gibt es bei dir am Weihnachtsabend zu essen? – Bei uns gibt es meistens Bratwurst, Wiener und Kartoffelsalat.
·         Was hat dir der Weihnachtsmann gebracht? – Einen Fußball und ein neues Fahrrad!

Vokabeln Tradition:

·         24.12. = Heiligabend – Auch: Heiliger Abend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend
·         25.12. = Christtag – Bei nicht religiösen Familien: 1. Weihnachtsfeiertag
·         26.12. = Stephanstag – Bei nicht religiösen Familien: 2. Weihnachtsfeiertag
·         Weihnachten: auch Weihnacht, Christfest, Heiliger Christ, fest der Geburt Jesu Christi
·         das Weihnachtslied (er) – Lieder, die zur Weihnachtszeit gesungen werden
·         der Weihnachtsmann (ä,er) – Sieht dem Nikolaus ähnlich, älterer Mann mit weiße Bart der den Kindern zu Weihnachten Geschenke bringt
·         der Weihnachtsmarkt (ä,e) – Märkte zur Weihnachtszeit in den Städten mit traditionellem Handwerk, Essen und vor allem Glühwein
·         der Tannenbaum, auch Weihnachtsbaum – geschmückter Nadelbaum unter dem am Heiligen Abend die Geschenke liegen
·         der Weihnachtskranz (ä,e) – Gesteck aus Nadelbaumästen mit 4 Kerzen
·         der Advent = 4 Wochen vor Heiligabend
·         1. Advent = 4. Letzter Sonntag vor Weihnachten (erste Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)
·         2. Advent = 3. Letzter Sonntag vor Weihnachten (zweite Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)
·         3. Advent = 2. Letzter Sonntag vor Weihnachten (dritte Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)
·         4. Advent = Letzter Sonntag vor Weihnachten (vierte Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)

Vokabeln zum Essen & Trinken:

·         der Weihnachtsbraten (-) – speziell für den Weihnachtsabend im Ofen zubereitetes Fleisch
·         das Plätzchen (-) – Weihnachtskekse
·         der Lebkuchen (-) – Pfefferkuchen, Honigkuchen, mit Sirup oder Honig und vielen Gewürzen gebackener Kuchen/Keks
·         das Knusperhaus (ä,er) – Haus aus Lebkuchen (wie bei Hänsel und Gretel)
·         der Pfefferkuchenmann (ä,er) – Lebkuchen in Form einer Person oder eines Weihnachtsmannes
·         die Zuckerstange (n) – Süßigkeit in Form einer kleinen Stange aus gefärbter Zuckermasse
·         der Eierlikör (e) – Alkoholisches Getränk aus Eiern und Rum
·         der Glühwein (e) – Heißer Rotwein
·         das Weihnachtsessen (-) – Familientreffen zu Weihnachten. Meistens kocht Oma für die ganze Familie. Je nach Familie am 24. oder 25.12. oft aber auch an beiden Tagen. (In manchen Familien gibt es sogar noch ein drittes Weihnachtsessen am 26.12. )

Verben die man zur Weihnachtszeit häufig braucht:

·         umarmen – die Arme um jemanden legen
·         feiern – eine Party machen
·         schmücken – etwas dekorieren
·         innehalten – nachdenken und über sich und das Leben nachdenken ohne etwas anderes gleichzeitig zu tun
·         schenken – jemanden etwas ohne Bezahlung geben

Weitere Vokabeln

·         der Wunschzettel (-) – List mit Wünschen an den Weihnachtsmann
·         die Krippe (n) = bildliche Darstellung einer Szene aus der Weihnachtsgeschichte // aber auch Betreuungsanstalt für Kinder unter 4 Jahren
·         das Geschenk (e) = Mitbringsel, Präsent, Gabe
·         der Stern (e) = Heller Punkt am Nachhimmel
·         die Überraschung (en) = Ereignis/Geschenk das man nicht erwartet hat
·         die Schneeflocke (n) = Gefrorener Regentropfen
·         der Kamin (e) = Feuerstelle im Haus
·         das Rentier (e) = Hirschart die in kalten Regionen auf der Nordhalbkugel lebt. Tier das den Schlitten vom Weihnachtsmann zieht.
·         die Lichterkette (n) = Kleine Lichter die an einer Kette am Weihnachtsbaum befestigt werden
·         die Weihnachtskugel (n) = bunte Glaskugeln zur Dekoration