lunes, 3 de febrero de 2020
miércoles, 8 de enero de 2020
lunes, 2 de diciembre de 2019
WARUM WIRD WEIHNACHTEN GEFEIERT?
Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Der
eigentliche Festtag ist der 25.12. Die Feierlichkeiten beginnen aber schon am
Abend des 24.12. , dem sogenannten heiligen Abend. Im deutschsprachigen Raum
ist auch der 26.12. ein Feiertag, der sogenannte Stefanstag oder ganz einfach:
Der 2. Weihnachtsfeiertag.
In
Deutschland bekommen die Kinder schon am heiligen Abend die Geschenke. Zuvor
sitzt meistens die ganze Familie zusammen und isst. Anders als in Amerika, wo
der Weihnachtsmann durch den Schornstein kommt, kommt er oder das Christkind in
Deutschland direkt ins Haus und überreicht die Geschenke persönlich an die Kinder! Aber nur wenn sie artig
waren! Am 25. und 26.12. sitzt die Familie wieder zusammen beim Essen oder
machen gemeinsam einen Ausflug.
Fragen und Antworten:
·
Was machst du zu Weihnachten? – Zu Weihnachten treffe
ich mich mit meiner Familie.
·
Hast du schon alle Geschenke? – Nein, ich muss noch
eins für meinen Mann kaufen.
·
Was wünscht du dir zu Weihnachten? – Ich habe mir von
meinem Mann ein neues Handy gewünscht.
·
Was gibt es bei dir am Weihnachtsabend zu essen? – Bei
uns gibt es meistens Bratwurst, Wiener und Kartoffelsalat.
·
Was hat dir der Weihnachtsmann gebracht? – Einen
Fußball und ein neues Fahrrad!
Vokabeln Tradition:
·
24.12. = Heiligabend –
Auch: Heiliger Abend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend
·
25.12. = Christtag –
Bei nicht religiösen Familien: 1. Weihnachtsfeiertag
·
26.12. = Stephanstag –
Bei nicht religiösen Familien: 2. Weihnachtsfeiertag
·
Weihnachten: auch
Weihnacht, Christfest, Heiliger Christ, fest der Geburt Jesu Christi
·
das Weihnachtslied (er) –
Lieder, die zur Weihnachtszeit gesungen werden
·
der Weihnachtsmann (ä,er) –
Sieht dem Nikolaus ähnlich, älterer Mann mit weiße Bart der den Kindern zu
Weihnachten Geschenke bringt
·
der Weihnachtsmarkt (ä,e) –
Märkte zur Weihnachtszeit in den Städten mit traditionellem Handwerk, Essen und
vor allem Glühwein
·
der Tannenbaum, auch Weihnachtsbaum –
geschmückter Nadelbaum unter dem am Heiligen Abend die Geschenke liegen
·
der
Weihnachtskranz (ä,e) –
Gesteck aus Nadelbaumästen mit 4 Kerzen
·
der
Advent = 4
Wochen vor Heiligabend
·
1. Advent = 4.
Letzter Sonntag vor Weihnachten (erste Kerze im Weihnachtskranz wird
angezündet)
·
2. Advent = 3. Letzter
Sonntag vor Weihnachten (zweite Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)
·
3. Advent = 2.
Letzter Sonntag vor Weihnachten (dritte Kerze im Weihnachtskranz wird
angezündet)
·
4. Advent = Letzter
Sonntag vor Weihnachten (vierte Kerze im Weihnachtskranz wird angezündet)
Vokabeln zum Essen &
Trinken:
·
der Weihnachtsbraten (-)
– speziell für den Weihnachtsabend im Ofen zubereitetes Fleisch
·
das
Plätzchen (-) –
Weihnachtskekse
·
der Lebkuchen (-) –
Pfefferkuchen, Honigkuchen, mit Sirup oder Honig und vielen Gewürzen gebackener
Kuchen/Keks
·
das Knusperhaus (ä,er) –
Haus aus Lebkuchen (wie bei Hänsel und Gretel)
·
der Pfefferkuchenmann (ä,er) –
Lebkuchen in Form einer Person oder eines Weihnachtsmannes
·
die Zuckerstange (n) –
Süßigkeit in Form einer kleinen Stange aus gefärbter Zuckermasse
·
der Eierlikör (e) –
Alkoholisches Getränk aus Eiern und Rum
·
der
Glühwein (e) –
Heißer Rotwein
·
das Weihnachtsessen (-) –
Familientreffen zu Weihnachten. Meistens kocht Oma für die ganze Familie. Je
nach Familie am 24. oder 25.12. oft aber auch an beiden Tagen. (In manchen
Familien gibt es sogar noch ein drittes Weihnachtsessen am 26.12. )
Verben die man zur Weihnachtszeit häufig braucht:
·
umarmen – die Arme um jemanden legen
·
feiern – eine Party machen
·
schmücken – etwas dekorieren
·
innehalten –
nachdenken und über sich und das Leben nachdenken ohne etwas anderes
gleichzeitig zu tun
·
schenken –
jemanden etwas ohne Bezahlung geben
Weitere Vokabeln
·
der Wunschzettel (-) –
List mit Wünschen an den Weihnachtsmann
·
die Krippe (n) =
bildliche Darstellung einer Szene aus der Weihnachtsgeschichte // aber auch
Betreuungsanstalt für Kinder unter 4 Jahren
·
das Geschenk (e) =
Mitbringsel, Präsent, Gabe
·
der Stern (e) =
Heller Punkt am Nachhimmel
·
die Überraschung (en) =
Ereignis/Geschenk das man nicht erwartet hat
·
die
Schneeflocke (n) =
Gefrorener Regentropfen
·
der Kamin (e) =
Feuerstelle im Haus
·
das Rentier (e) =
Hirschart die in kalten Regionen auf der Nordhalbkugel lebt. Tier das den
Schlitten vom Weihnachtsmann zieht.
·
die Lichterkette (n) =
Kleine Lichter die an einer Kette am Weihnachtsbaum befestigt werden
·
die Weihnachtskugel (n) =
bunte Glaskugeln zur Dekoration
viernes, 1 de noviembre de 2019
SPRACHENLERNEN – DOPING FÜR GEIST UND KÖRPER
Wer hätte
das gedacht, wir bloggen hier schon seit über 3,5 Jahren und noch nie gab es
einen Artikel, der die Vorteile des Sprachenlernens auflistet! Es wird also
höchste Zeit, sich dieser Frage zu widmen und wie so häufig werfen wir dabei
auch einen Blick auf die Erkenntnisse der Wissenschaft.
Und ich
muss gestehen, bei der Recherche zu diesem Artikel war ich selbst verblüfft,
welche Vorteile das Lernen neuer Sprachen für unseren Körper und Geist haben
kann! Ist Sprachenlernen also das natürlichste Doping der Welt? Macht es uns
wirklich zu Super(wo)man und wenn ja, warum?
Ja, in der
Tat, das Lernen neuer Sprachen hat viele positive Auswirkungen. Die folgenden
10 Vorteile schauen wir uns dabei etwas genauer an:
- Besseres
Gedächtnis
- Größeres
Gehirn
- Verbessertes
Hörverständnis
- Höhere
non-verbale Intelligenz
- Verbesserte
Führungsqualitäten
- Verringerung der Wahrscheinlichkeit,
an Alzheimer zu erkranken
- Größere
Aufmerksamkeitsspanne
- Besseres
Multitasking
- Gesteigerte
Kreativität
- Besseres
Problemlösungsverhalten
1. Besseres Gedächtnis
Schneller und akkurater Arbeiten dank
Mehrsprachigkeit. Dass dem so ist, konnte das Forscherteam um Julia Morales beweisen.
Kinder, die mindestens zweisprachig
aufwuchsen, weisen ein besseres Erinnerungsvermögen auf. Ganz konkret scheint
das „Gehirn schneller zu funktionieren“, Informationen werden schneller
aufgenommen und Probleme besser erkannt.
2. Größeres Gehirn
Johan Mårtensson untersuchte die Auswirkung des Sprachenlernens bei
Erwachsenen und konnte strukturelle Veränderungen in für Sprache zuständigen
Hirnregionen nachweisen.
Stark vereinfacht gesagt, wir wandeln
durch das Sprachenlernen graue Zellen um und so wächst bzw. verstärkt sich das
Gehirn an wichtigen Stellen.
Mårtensson konnte diesen Effekt übrigens
bereits nach wenigen Wochen des intensiven Sprachtrainings nachweisen. Und umso
besser unsere Sprachkenntnisse, desto stärker der Effekt.
3. Verbessertes Hörverständnis
Kennst du das? Du startest gerade in ein
neues Sprachabenteuer und hörst die neue Sprache das erste Mal und du fragst
dich: „Hey, wo fängt hier eigentlich ein Wort an und wo hört es auf?“
Umso fremder die Sprache, desto größer
dieser Effekt. Die gute Nachricht ist jedoch, bessere Sprachkenntnisse
verbessern dein Hörverständnis und es wird dir immer leichter fallen, bestimmte
Klänge zu verstehen und richtig zu verarbeiten. (Nachweis u.a. durch Jennifer Krizman)
4. Höhere non-verbale Intelligenz
Wer denkt, beim Sprachenlernen geht es
nur ums Sprechen, der irrt. Zumindest ein bisschen. In der Tat ist Sprache
Kommunikation und diese kann auch wortlos erfolgen. Das Schöne daran, je besser
deine Sprachkenntnisse, desto größer deine mentale Flexibilität. Dies bewiesen
die Forscher Elizabeth Peal und Wallace Lambert bereits im Jahre 1962 in ihrem
Aufsatz „The relation of bilingualism to intelligence“.
5. Verbesserte Führungsqualitäten
Logisches Denken, Problemlösung, Planung
und Ausführung. Dies alles sind wichtige Fähigkeiten im Job, insbesondere, wenn
man eine Führungsposition innehat. Glückwunsch, wenn du mehrsprachig bist,
denn Anne-Catherine Nicolay und Martine
Poncelet konnten zeigen, dass multilinguale
Kinder in all diesen Fähigkeiten besser abschneiden als ihre monolinguale
Vergleichsgruppe.
6. Verringerung der
Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken
Wir haben bereits unter 2. gesehen, dass
Sprachenlernen die grauen Zellen wieder in Schwung bringt. Ein ähnlicher Effekt
bewirkt, dass bei Menschen, die mindestens zwei Sprachen beherrschen, die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken sinkt. Beziehungsweise kann der Beginn der Krankheit um
Jahre nach hinten verschoben werden.
Wenn dies kein guter Grund ist, eine
neue Sprache zu lernen, dann weiß ich auch nicht. Und es ist übrigens egal, in
welchem Alter man seine Sprachfertigkeiten erwirbt. Der Effekt ist auch bei
älteren Menschen zu beobachten.
7. Größere Aufmerksamkeitsspanne
Eine 2010
erschienene Studie zeigt,
dass bilinguale Menschen sich besser auf eine Tätigkeit konzentrieren können.
Die bessere Kontrolle über ihre Aufmerksamkeit führt dazu, dass sie Ablenkungen
besser ausblenden können.
Darüber hinaus konnte Ellen Bialystok
zeigen, dass mehrsprachige Personen unwichtige Informationen erkennen und sich
stärker auf das Wesentliche konzentrieren. Beides Punkte, die in unserer
heutigen informationsüberfluteten Welt Gold wert sind.
8. Besseres Multitasking
Okay, zugegeben, diesem Punkt stehe ich
ein bisschen skeptisch gegenüber. Denn eigentlich können wir gar nicht
„Multitasking“. Unser Gehirn springt einfach zwischen zwei Aufgaben hin und
her. Die eigene Produktivität bleibt dabei allzu häufig auf der Strecke.
Immerhin, Brian T. Gold und Kollegen konnten zeigen, dass dieses Switchen zwischen verschiedenen Aufgaben
bei multilingualen Menschen schneller vonstatten geht als bei einsprachigen.
9. Gesteigerte Kreativität
Im Wörterumschreiben sind die meisten
Sprachenlerner wirklich gut. Wenn ein Wort partout nicht einfallen will, dann
muss man eben eine alternative Ausdrucksweise finden. Und genau dieser Vorgang
sorgt dafür, dass Forscher eine allgemein verbesserte Kreativität bei erfolgreichen Sprachenlernern
messen konnten.
10. Besseres
Problemlösungsverhalten
Was hat Sprachenlernen mit Mathe zu
tun? Mark Leikin konnte zeigen, dass mehrsprachig aufgewachsene Kinder besseres
Problemlösungsverhalten zeigen. Und dies gilt in den drei Bereichen
Kreativität, Flexibilität und Originalität der vorgeschlagenen Lösungen.
Getestet wurden eben auch mathematische Probleme und auch dort schlossen die
mehrsprachigen Kinder besser ab!
Fazit – Sprachenlernen
ist ein wahres Wundermittel!
Jetzt haben
wir es schwarz auf weiß oder besser gesagt wissenschaftlich belegt,
Sprachenlernen wirkt wie Doping für deinen Körper! Dank bester Sprachkenntnisse
kannst du einfach Dinge, die andere nicht können!
Also auf
ins nächste Sprachabenteuer, dope dich auf die natürlichste Art und werde
Super(wo)man!
martes, 1 de octubre de 2019
PROTOKOLLE SCHREIBEN LEICHT GEMACHT: SO MEISTERST DU DIE UNGELIEBTE AUFGABE OPTIMAL!
Viele hassen es.
Andere mögen es. Korrigiere: Zumindest hassen sie es nicht.
Das Schreiben von Protokollen in Sitzungen und Meetings.
Egal, ob du es magst oder nicht: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Aufgabe mal auf dich zukommt. Außer, du bist immer in der Situation, diese ungeliebte Aufgabe delegieren zu können.
Protokoll schreiben – warum?
Was ist eigentlich so ein Protokoll?
Es ist ein Dokument, das diskutierte Punkte, Entscheidungen und Maßnahmen eines Meetings festhält.
Hierbei geht es nicht darum, jede Minute eines Meetings akribisch genau festzuhalten, sondern die wichtigsten Punkte zu identifizieren und knackig zusammenzufassen:
- Entscheidungen und Abstimmungen
- Festlegung nächster Schritte
- Nachverfolgung von Aufgaben
Hältst du Protokolle für überflüssig? Weil sie doch ohnehin niemand liest? Kann sein. Es ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Protokoll in den Untiefen von Email-Postfächern versinkt und nie wieder angeschaut wird.
Und doch: Solche Protokolle sind absolut nützlich, schau hier:
- Meetings können lang und komplex sein. Protokolle sind es nicht: Sie fassen die wesentlichen Inhalte übersichtlich zusammen.
- Nicht anwesende Teilnehmer können sich über die Inhalte der Sitzung informieren.
- In der Zukunft können getroffene Entscheidungen nachvollzogen werden.
- Verantwortlichkeiten für Maßnahmen und nächste Schritte sind übersichtlich aufgeführt.
Ablauf
Du hast also die ehrenvolle Rolle des Protokollschreibers übertragen bekommen. Wie gehst du nun vor? Die folgenden Schritte werden dir helfen:
- Erwartungen klärenFrage den Sitzungsleiter nach seinen Erwartungen: In welcher Detailtiefe hätte er gern sein Protokoll? Sollen bei Abstimmungen zum Beispiel auch die Namen der abstimmenden Teilnehmer genau protokolliert werden?
- VorbereitenWenn möglich, besorge dir die Agenda des Meetings. So kannst du dich auf den Ablauf und die wichtigsten Punkte einstimmen. Eine Vorlage zum Protokollieren oft sehr praktisch und hilft bei der Strukturierung. Andere schreiben lieber im freien Fließtext. Finde die Variante, die dir am besten liegt!
- ProtokollierenDas ist die Kernaufgabe. Hier solltest du das Kunststück vollbringen, a) aufmerksam zuzuhören, b) die wesentlichen Inhalte herauszufiltern, c) alles prägnant auf den Punkt zu bringen und dabei nicht den Faden zu verlieren. Klingt schwierig? Ist es auch! Schließlich läuft das Meeting weiter, ohne dass jemand auf dich wartet. In der Regel werden die Aufzeichnungen noch nicht optimal sein – aber dafür gibt es ja den nächsten Schritt.
- NachbereitenGanz wichtig: Falls du kein Superheld des Protokollierens bist, werden deine Aufzeichnungen noch ein wenig Nachbereitung benötigen. Umformulieren, Zusammenfassen und Formatieren sind jetzt deine Hauptaufgaben.
- VerteilenSo ein Protokoll ist natürlich nicht nur für dich bestimmt: Bringe es also unter die Leute! Je nach Projekt wird der Sitzungsleiter das Protokoll erst freigeben wollen. Verteile das Dokument dann so, wie es im Projekt festgelegt ist.
Das klingt jetzt ziemlich umfangreich. Wie immer gilt es, das richtige Maß zu finden: Wenn du am Ende nur noch mit dem Vor- und Nachbereiten von Protokollen beschäftigt bist, ist das kein gutes Zeichen (außer natürlich, das ist deine Hauptaufgabe im Job). Nicht das detaillierteste und am schönsten formatierte Protokoll ist das beste, sondern das, was mit wenig Aufwand erstellt wurde und trotzdem alle wichtigen Punkte enthält.
Was ist drin?
Was genau aufgezeichnet wird, ist natürlich individuell. Aber einen Rahmen gibt es schon. Die folgenden Informationen findest du in den meisten Protokollen:
- Datum und Ort
- Namen der Teilnehmer (und eingeladenen, aber nicht anwesenden Personen)
- Namen des Sitzungsleiters und Protokollführers
- Titel / Zielsetzung des Meetings
- ggf. Zustimmung zum vorigen Protokoll
- Notizen zu den Tagesordnungspunkten, z.B. beschlossene Maßnahmen, Abstimmungsergebnisse, Fragen
- Festlegung nächster Schritte
- Termin des folgenden Meetings
Tipps
Ich sage dir, es ist alles gar nicht so schwer. Die folgenden Tipps können dir helfen:
- Achte darauf, dass du nicht als Moderator gleichzeitig das Protokoll führst. Eine der beiden Rollen wird dann leiden. Oder das Meeting wird deutlich länger dauern, weil du mit Schreiben beschäftigt bist.
- Berücksichtige die Zielgruppe: Du schreibst nicht für dich selbst, sondern für die Teilnehmer und nicht anwesenden Personen. Eine außenstehende Person sollte mit dem Dokument etwas anfangen können.
- Keine Angst vor Rückfragen! Auf das Ergebnis kommt es an. Und das ist das Protokoll mit allen wesentlichen Punkten. Solltest du etwas nicht genau mitbekommen oder verstanden haben – dann frag nach! Das ist kein Zeichen von Unaufmerksamkeit. Es zeigt aber, dass du deine Aufgabe ernst nimmst und alles gut zusammenfassen möchtest. Es kann außerdem ein Zeichen sein, dass ein Punkt tatsächlich noch nicht ausreichend geklärt wurde. Deine Rückfrage kann dann auch den anderen Teilnehmern helfen.
- Konzentriere dich auf die Ergebnisse, nicht auf die Diskussion. Denke daran, dass es nicht darum geht, jede getätigte Aussage im Meeting aufzuschreiben, sondern die erreichten Ergebnisse.
- Kategorisiere deine Aufzeichnungen: Handelt es sich um eine Abstimmung, eine Entscheidung, eine noch offene Frage, eine beschlossene Maßnahme oder lediglich um eine Information? Kategorien erleichtern das Lesen des fertigen Protokolls!
- Erledige zügig die Nachbereitung! Auch wenn es lästig ist – bring es hinter dich. Je schneller du im Anschluss an die Sitzung das Protokoll erstellst, desto präsenter sind die Inhalte in deinem Kopf. Du hast es hinter dir und die Teilnehmer schnell das Dokument in den Händen.
- Schreibe sachlich: Ein Protokoll ist ein Geschäftsdokument. Es geht nicht darum, wer etwas wie gesagt hat, sondern um die Sachaussage. Vermeide wertende Kommentare.
- Zeichne die Sitzung auf: Warum nicht? Wenn du Probleme hast, das Verfolgen der Diskussion und das Protokollieren unter einen Hut zu bringen, dann bitte um Einverständnis, dass die Sitzung aufgezeichnet wird.
Erledigt. Es ist gar nicht so schwer. Und es stellt sich schnell eine gewisse Routine ein, wenn du so etwas häufiger tust.
lunes, 2 de septiembre de 2019
WIE WIRST DU DEINEN AKZENT LOS UND VERBESSERST DEINE AUSSPRACHE – 7 TIPPS
Du lernst
eine Fremdsprache und willst Deinen Akzent loswerden, um Deine Aussprache zu
verbessern?
Das ist gar nicht mal so einfach. Viele
Menschen haben selbst nach Jahrzehnten noch einen Akzent. Selbst wenn sie im Land der
Fremdsprache leben, auch in Deutschland sieht
man das. Einwanderer, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und Deutsch
perfekt sprechen, haben weiterhin einen Akzent.
Den Akzent komplett loszuwerden ist schwer und das schaffen nur die
wenigsten. Das geht nur, wenn Du ein wirklich
gutes Gefühl für die Sprache hast oder durch sehr viel harte Arbeit (denk nur
an die Schauspieler, die für einen Film einen bestimmten Akzent lernen müssen).
In diesem Beitrag erfährst Du,wie Du es
schaffst Deinen Akzent zu reduzieren und wie Du Deine Aussprache trainieren kannst.
In diesem Video haben Dir Luca Lampariello und ich auch noch
einmal die 7 wichtigsten Tipps zur Akzentreduzierung zusammengefasst:
1.Tipp: Nimm Dich selbst
beim Sprechen auf.
Wahrscheinlich hörst Du Deinen eigenen
Akzent nicht, wenn Du sprichst. Außer vielleicht bei einzelnen Wörtern, bei welchen Du die Aussprache
nicht hinbekommst oder Dich versprichst.
Das ändert sich jedoch, wenn Du Dich in der
dritten Person hörst: eine Aufnahme von Dir selbst. Dann hörst Du Deinen Akzent
klar und deutlich. Eine Tonaufnahme von Dir eignet sich also ausgezeichnet, um
Deinen Akzent zu trainieren.
Dafür gehst Du folgendermaßen vor:
1. Schau Dir ein
Video von einem Muttersprachler an.
2.
Pausiere das
Video nach 1-2 Sätzen.
3. Sprich die
Sätze nach und nimm Dich dabei auf.
4. Vergleiche Deine
Aufnahme mit dem Muttersprachler.
5. Versuche es
nochmal.
6. Das machst Du so lange bis sich
Deine Sätze fast so anhören wie bei dem Muttersprachler.
7. Danach machst Du dasselbe mit den
nächsten Sätzen.
Dich selbst beim Sprechen aufzunehmen ist eine hervorragende
Möglichkeit zur Akzentreduzierung.
Wenn Du so jeden Tag zumindest ein paar
Minuten Deine Aussprache trainierst, verbesserst Du schnell Deinen Akzent in
der Fremdsprache und bekommst ein viel besseres Gefühl für die Sprache.
Lies hier: Lernen mit Spaß –
Sprachen lernen mit Videos
2.Tipp: Hören, hören und wieder
hören.
Höre die Fremdsprache so viel wie möglich, um Deinen Akzent zu
reduzieren.
Als ich zu Schulzeiten nach einem Jahr aus
Australien zurückkam, sagte man mir nach, ich hätte teilweise einen
australischen Akzent gehabt.
In den Jahren danach habe ich viele
amerikanische Serien und Filme angesehen. Stets auf Englisch. Danach war mein
australischer Akzent komplett verschwunden. Es hat sich kein bisschen mehr
australisch angehört und ist vollständig zu
amerikanisch übergegangen.
Mein
australischer Akzent ist also amerikanisch geworden und das nur dadurch, dass
ich amerikanische Filme und Serien geschaut habe. So effektiv kann also
dauerhaftes Hören in der Fremdsprache sein.
Wenn Du Deinen Akzent loswerden willst, musst Du möglichst viel
die Sprache hören. Am besten jeden Tag und möglichst stundenlang.
Natürlich musst Du Dich nicht hinsetzen und
stundenlang Tonbänder hören. Du kannst auch zwischendurch, auf dem Weg, aber
auch während der Arbeit Muttersprachlern zuhören. Dafür musst Du nicht mal aufmerksam
zuhören, damit es trotzdem was bringt.
Wirklich aktiv zuhören ist aber natürlich am
effektivsten. Es hilft Dir aber auch weiter, wenn Du ohne Aufmerksamkeit hörst.
So kann sich Dein Gehirn besser auf die Sprache
einstellen.
Und was solltest Du hören? Am
besten Muttersprachler im natürlichen Kontext. Also z. B. Filme, Serien und
Radio. Alles was Muttersprachler sonst auch hören. Wenn Du diese Dinge viel
hörst, wirst Du ganz automatisch Deinen Akzent reduzieren und Deine Aussprache
verbessern.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass Dir das
am meisten hilft, wenn Du die Sprache schon einigermaßen beherrschst. Wenn
Du erst Anfänger bist, solltest Du Dir erstmal keine Sorgen über Deinen Akzent
machen. Wenn Du als Anfänger nur Tonspuren hörst, bei denen Du fast gar nichts
verstehst, wirst Du nicht wirklich weiterkommen. In diesem Fall solltest Du
eine andere Herangehensweise wählen.
3.Tipp: Übungen mit Videos
im Internet.
Im
Internet, vor allem auf YouTube, gibt es viele Videos, die Dir bei der
Akzentreduzierung helfen können.
Eine weitere Möglichkeit an der Akzentreduzierung zu arbeiten,
ist mit Videos. Von diesen findest Du eine Vielzahl auf Videoplattformen wie
YouTube.
In diesen Videos wird Dir z. B. erklärt, wie
Du Deine Zunge und Deinen Mund bewegen musst, um einen bestimmten Ton richtig
auszusprechen. Schau sie Dir genau an. Versuche
dann denselben Ton zu produzieren bzw. das Wort richtig nachzusprechen.
Hier findest Du einige solcher Videos:
4.Tipp:
Üben, üben und noch einmal üben.
Wenn Du nun weißt, wie man Wörter und
Töne richtig ausspricht, musst Du möglichst viel üben diese Wörter
auszusprechen. Das ist
aber erst möglich, wenn Du den Unterschied zwischen dem, wie es Muttersprachler
aussprechen, und wie Du es aussprichst, erkennst.
Am besten holst Du Dir dafür einen Muttersprachler. Dieser
korrigiert Dich, wenn Du es falsch aussprichst. Sobald Du einzelne Wörter
richtig aussprechen kannst, übst Du sie in Sätze in einem natürlichen
Kontext. Das ist noch einmal eine Stufe schwieriger.
Lies hier: Wie Du mit einem Muttersprachler in einem
Sprachtandem an Deinen Sprachkenntnissen arbeitest.
5.Tipp: Höre und lerne
Lieder auswendig, um den Rhythmus hinzubekommen.
Ein Großteil deutscher Sängerinnen und
Sänger singen auf Englisch. Dabei ist ihr deutscher Akzent deutlicher schwächer
als wenn sie Englisch sprechen (das gilt natürlich für die anderen Sprachen
auch). Davon kannst Du profitieren, indem Du Lieder auswendig lernst.
Gesang ist an eine Melodie gekoppelt. Auf diese Weise ist es
einfacher die richtige Tonalität und den richtigen Rhythmus von Wörtern zu
lernen. So verbesserst Du es Deinen
Sprechrhythmus und Deine Tonalität.
Hast Du schon mal Ausländer Deutsch sprechen gehört? Oftmals
erkennst Du aus welchem Land sie sind nicht an der Aussprache, sondern am
Rhythmus.
Ich habe bei mir um die Ecke eine
italienische Eisdiele. Eines Tages hatten die Besitzer eine neue Angestellte.
Nach 2 Sekunden wusste ich, dass sie ebenfalls Italienerin
war.
Das lag aber nicht an ihrem Akzent, denn
dieser war nicht besonders stark, sondern am Rhythmus. Dieser hat sich genauso
angehört, wie im Italienischen. Sie
hatte ihre Worte in einem Singsang gesprochen, wie man es aus dem Italienischen
kennt.
Mit Musik kannst Du also Deinen Rhythmus anpassen, was
einen wichtigen Teil Deines Akzentes ausmacht.
6.Tipp : Versetze Dich in eine
Rolle.
Du möchtest gerne Englisch mit amerikanischen Akzent
sprechen? Stell Dir vor Du seist
Amerikaner! Versetze Dich in die Rolle des Muttersprachlers und sprich und
verhalte Dich so, wie sich dieser verhalten würde.
Durch diesen einfachen Trick lenkst Du
Deinen Akzent ein bisschen in die richtige Richtung. Denn
selbst, wenn Du Dich nur so verhältst oder sprichst wie ein Muttersprachler,
ist Dein Akzent weniger spürbar.
Tipp 7:
Akzentreduzierungstraining
Die beste Methode, aber gleichzeitig auch
teuerste, ist Akzentreduzierung mit einem Sprachtrainer. Es
gibt spezielle Schulen und Lehrer, die sich auf Akzentreduzierung spezialisiert
haben. Du kannst in Deiner Stadt einen Lehrer finden oder zwischen der großen
Anzahl von Online-Schulen auswählen.
Mit jemanden, der Deine Probleme erkennt und
Dir gezielt hilft diese zu bearbeiten, lernst Du natürlich viel
schneller, als wenn Du alles selber erlernen
musst.
Wenn Dir also Akzentreduzierung sehr wichtig
ist und Du das nötige Kleingeld übrig hast, wäre diese die beste Methode.
Hier sind ein paar weiterführende Ressourcen,
um eine passende Schule, einen Lehrer oder auch einen Aussprachekurs zu finden:
·
Englisch: ASHA Suchmaschine für Trainer
·
Speak with Confidence – die Mosalingua
Masterclass, ein Englisch-Konversationskurs, um Deinen Akzent innerhalb von ein paar
Wochen zu reduzieren.
·
SuperProf Suchmaschine für
Trainer für Französisch & Spanisch
·
Ein empfehlenswertes E-Book für eine bessere
Deutsche Aussprache ist auch Einfach.Besser.Sprechen von Dilyana von GermanSkills.com,
eine der Teilnehmerinnen an unserem Sprachheld-Deutschlehrerpanel. Außerdem bietet Dilyana die
tolle Deutsch-Aussprache-Challenge an.
·
Kerstin Cable, die auch
schon im Sprachheld-Interview zu Gast war, mit Ihrem Deutsch-Aussprachekurs “Speak German
like a native” (auf Englisch).
Übrigens: Wagner Moura aus
Brasilien, der Pablo Escobar im Netflix-Hit „Narcos“ spielt, lernte innerhalb
von wenigen Monaten für seine Rolle vergleichsweise akzentfreies Paisa-Spanisch
(Spanisch aus Medellin, wo Escobar gelebt hat). Dafür hatte er sich einen Akzentcoach genommen.
Suscribirse a:
Entradas (Atom)