Alemán

lunes, 3 de agosto de 2020

Die Wahrheit über Sprachen lernen als Erwachsener

Posted by Maria Inês Teixeira 

Jeder weiß, dass Erwachsene superschlecht darin sind, neue Sprachen zu lernen.

Na ja…zumindest wird uns das gesagt. Die ganze Zeit. 

Aber was ist, wenn das stimmt?

Was ist, wenn unsere goldenen Tage vorbei sind und wir nur noch hoffen können, irgendwann einmal fließend zu sprechen, das aber niemals erreichen?

Heute berichten wir die Wahrheit darüber, wie man als Erwachsener Sprachen lernt, warum Kinder angeblich soviel besser darin sind und was wir von ihnen lernen können – selbst wenn du einen Vollzeitjob hast, Kinder betreust oder einfach nur den Ruhestand genießt.

Die Wahrheit – Wer kann besser Sprachen lernen?

Die kurze Antwort lautet: Kinder, aber Erwachsene auch. Es hängt ganz davon ab, in welchem Kontext du die Ergebnisse mehrerer Studien interpretierst.

Es gibt keinen absoluten, soliden und unbestrittenen Konsens darüber, dass Kinder besser in der Lage seien, eine zweite Sprache fließend zu sprechen. Es gibt jedoch mehrere Theorien, die immer wieder auftauchen getested werden. Das Problem ist, dass diese Studien häufig dahingehend eingeschränkt sind, wie sie “fließend” definieren oder was es bedeutet, “eine Sprache zu können.”

Tatsächlich behaupten andere Studien, dass Erwachsene Sprachen besser beherrschen und Kinder in vielen kommunikativen Fähigkeiten übertreffen. Das geschieht in einer stark kontrollierten Umgebung und es ist schwierig, eine dieser Studien als absolute Wahrheit anzusehen . Konzentriere dich lieber darauf, was du selbst stattdessen tun kannst.

Schauen wir uns doch genauer an, was jede Gruppe so besonders macht und was wir als Erwachsene tun können, um uns zu verbessern, dawir die Zeit ja nicht zurückdrehen können. Es sei denn, du kannst das. Dann zeig uns bittedeine Zeitmaschine!

Warum lernen Kinder so gut Sprachen?

Dies sind die Gründe, die in Studien häufig genannt werden,um zu erklären,  weshalb Kinder beim Erlernen einer neuen Sprache besser sind – insbesondere im Vergleich zu Erwachsenen.

Sie haben ein großes Bedürfnis  zu kommunizieren

Kinder sind nicht besonders motiviert oder diszipliniert darin, Sprachen zu lernen. Der Grund, der sie zum Reden drängt, ist dass sie wollen, dass andere Menschen auf sie reagieren. Sei es in der Mutter- oder Zweitsprache. Eltern, Lehrer und Klassenkameraden interagieren ständig mit ihnen in einer bestimmten Sprache. Sprechen ist daher eine Frage der Zugehörigkeit und sogar des Überlebens – nicht nur Neugierde oder Leidenschaft.

Sie werden ständig zum Reden ermuntert

Kinder lernen eine Sprache, weil sie dazu gezwungen werden. Sie sind nicht besonders motiviert oder diszipliniert – sie lieben es, verstanden zu werden und positive Rückmeldungen von Eltern und anderen, Erwachsenen zu erhalten. Eltern hören ihnen gerne zu und lächeln, wenn sie etwas Neues sagen, was diese wiederum dazu motiviert, es zu wiederholen und wiederzuverwenden. Fremde lieben es, Fragen zu stellen und ihren süßen Antworten Aufmerksamkeit zu schenken. Bei Erwachsenen hingegen? Nicht so sehr.

Sie haben eine hohe Aufnahmefähigkeit und Plastizität des Gehirns

Das ist eine Tatsache.Die Gehirne von Kindern haben Merkmale, die sich von denen erwachsener Gehirne unterscheiden, zum Beispiel ein großes Level  an Plastizität und der Fähigkeit zur Aufnahme, die mit zunehmendem Alter tendenziell abnimmt (die Fähigkeit verschwindet jedoch nicht komplett, wenn wir erwachsen werden – mehr dazu hier). Das bedeutet, dass sie sich bestimmte Wörter leichter merken und Klänge präziser und schneller wiedergeben können. 

Sie machen beiläufig Fehler und werden von ihren Mitmenschen korrigiert

Es liegt im Interesse der Eltern und Lehrer, dass Kinder früh im Leben korrekt Sprechen lernen. Daher werden Kinder von ihren Mitmenschen ständig korrigiert und angeregt. Erwachsene neigen jedoch dazu, Angst vor gegenseitigen Korrekturen zu haben und wollen die Anderen  nicht schlecht aussehen lassen. Deshalb belohnen sie Fehler unfreiwillig, indem sie weder etwas sagen, noch darauf hinweisen – es sei denn, sie sind tatsächlichSprachlehrer. 

Auf die kannst du dich immer verlassen!

Sie müssen nicht so viel lernen wie die Erwachsenen

Kinder lernen einfaches Vokabular, in kleinen Mengen und wiederholen, was ihre Eltern, Lehrer und andere Familienmitglieder bestärken. Sie lernen nicht sieben Kapitel pro Woche, mehrere unterschiedliche Zeitformen an einem Wochenende oder versuchen hinter allem die Komplexität zu begreifen. Von ihnen werden auch keine Sprachzertifikate verlangt, um in einem bestimmten Land studieren oder arbeiten zu dürfen oder in der Lage zu sein, Unternehmenspräsentationen in ihrer Zielsprache zu planen. Man verlangt auch nicht, nach nur einem Jahr einen formellen Brief, auf Deutsch schreiben zu können. Die Erwartungen sind je nach Altersgruppe unterschiedlich. Deshalb kommt es einem so vor, als würden Kinder besser darin sein, eine Sprache zu lernen.

Sie haben keinerlei Verantwortung zu tragen

Untersuchungen haben ergeben, dass es so etwas wie eine Entscheidungsmüdigkeit gibt – also körperlich zu ermüden und ungeduldig zu sein, wenn man viele Entscheidungen treffen musste –  und seien es auch nur kleine. Ein Fünfjähriger muss keine Rechnungen bezahlen, keine Familienmitglieder versorgen, kein Essen zubereiten, keine Chefs zufrieden stellen, keine 9-to-5 Jobs machen und somit auch nicht den ganzen Tag wichtigen Entscheidungen treffen. Aber genug gesagt. Das jedenfalls lässt dem Gehirn des Kindes mehr Platz und Energie für effizientes Auswendiglernen. Das Kind hat mehr Möglichkeiten zum Herumspielen, zum Interagieren mit verschieden Medien in der Zielsprache und mehr Aufmerksamkeit für seine Umgebung.

Warum Erwachsene auch großartig darin sind, Sprachen zu lernen

Hier sind die häufigen Gründe, warum Erwachsene bessere Lerner sind als Kinder bzw. eine bessere Herangehensweise haben.

Erwachsene haben Übung darin, sich zu präsentieren

Erwachsene sind mutig. Sie sind regelmäßig mit familiären Konflikten, Müdigkeit auf Arbeit, finanziellen Schwierigkeiten und Nervosität,wenn sie sich mit ihren Unsicherheiten täglich der Welt stellen, konfrontiert. Und dennoch streben sie danach, stetig besser zu werden. Wir gehen ins Fitnessstudio, auf Familienfeste, zur Arbeit – und wir gehen auf jeden Fall weiter in Sprachkurse, auch wenn wir uns unsicher fühlen oder Angst davor haben, was passieren könnte  und was andere von uns denken. Logisch, strategisch und widerstandsfähig zu sein, ist unser Vorteil.

Erwachsene habe einen wirklichen Grund, eine neue Sprache zu lernen

Erwachsene lernen Sprachen, weil sie neugierig, leidenschaftlich oder immer noch der Meinung sind, eine bessere Karriere oder ein besseres Leben in einem anderen Land verdient zu haben. Diese Gründe sollten viel stärker sein als Ängste oder Einschränkungen, die wie eventuell haben . Wir haben außerdem ein besseres Bewusstsein dafür, wie viel besser  sich unser Leben mit einer neuen Sprache anfühlt. Wir haben viele Motivationsgründe für den Fremdsprachenerwerb, zum Beispiel, weil wir unsere Lieblingssongs verstehen möchten, ein Vorstellungsgespräch in unserer Zielsprache haben oder endlich mit unserem Partner, in dessen Muttersprache reden willst.

Erwachsene haben bereits einen großen Wortschatz

Unser Vokabular ist viel umfangreicher als das eines Kindes. Wir verstehen die Bedeutung vieler Fremdwörter viel einfacher, weil wir sprachliche Muster und Ähnlichkeiten erkennen. Wir können außerdem phonetische Besonderheiten unserer Sprache auf eine andere übertragen. 

Erwachsene können besser kommunizieren – Punkt

Sprache und Kommunikation beinhalten mehr als nur die Aussprache oder den Akzent. Dazu zählen auch Körpersprache und subtile Signale. Diese Fähigkeiten kommen mitdem Alter und den Erfahrungen. Kinder haben noch nicht die gleiche Effizienz wie die meisten Erwachsenen, wenn es darum geht, den Kontext schnell zu erfassen und zu interpretieren, umdie Bedeutung eines Wortes zu erraten, vor allem wenn Aussprache oder Grammatik abweichen. 

Erwachsene haben einen seltsamen Akzent, aber das soll uns nicht weiter stören

Es wurde untersucht, ob das Alter einen wesentlichen Einfluss auf das Erlernen der Aussprache hat. Dies war nicht der Fall. Erwachsene zeigten ebenso gute Fortschritte darin wie jüngere Lerner, eine neue Sprache so authentisch wie möglich wiederzugeben. Aber wollen Erwachsene denn überhaupt ihren Akzent für immer loswerden? Einige tun das nicht. Die Zeiten, in denen die perfekte Aussprache das oberste Ziel für Sprachlerner darstellt, sind vorbei. Tatsächlich sind einige Menschen stolz auf ihren Akzent und haben gar nicht die Absicht, ihn zu ändern. Sie betrachten ihn als Zeichen für Verbundenheit und Mut. 

Wir haben einen problemlösenden und logischen Verstand

Viele sehen diesen Umstand tatsächlich als Nachteil an. Schließlich lernen Kinder, indem sie sich um nichts Sorgen machen, statt zu versuchen, jedes Problem genau zu verstehen. Das stimmt. Jedoch kann die Logik vonErwachsenen dabei helfen, die Muster einer Sprache effizienter zu erkennen ,ein bestimmtes Grammatikkonzept schneller zu verstehen oder eine Regel konsequenter anzuwenden. Warum sollte man das aufgeben?

Verbesserungstipps: Was können wir von den Kindern lernen?

Wir können zusammenfassen, dass wir uns, was Sprachenlernen angeht, einiges von den Kindern abschauen können. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Qualitäten als erwachsener Lerner ignorieren sollten. Was davon können wir also benutzen, um unseren Spracherwerb effektiver zu gestalten?

Du brauchen ein Gefühl für Dringlichkeit und Verantwortlichkeit – sofort

Kinder sprechen so gut, weil sie sich sozial und biologisch dazu gezwungen fühlen durch ihre Eltern, Lehrer und Klassenkameraden. Sie wollen gehört und verstanden werden. Auch du brauchst  ein Gefühl von Dringlichkeit und Belohnung, um dein Lernen zu verbessern. Das kannst du erreichen, indem du Verantwortlichkeiten schaffst: Nimm an einem Kurs teil, bei dem deine Anwesenheit wahrgenommen und notiert wird. In so einem Kurs sprechen die Leute direkt zu dir als Person und du musst ihnen antworten.Das können Apps  nicht schaffen. Du solltest deine Fortschritte als Audio oder Video  aufzeichnen und mit deinem Lehrer, deinen Eltern, Brieffreunden und in den sozialen Netzwerken teilen, um ausreichend Feedback und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Das bringt uns zu …

Fang gleich heute mit dem Sprechen an

Kinder reden jeden Tag. Sie hören auch jeden Tag zu und werden durch Lehrer und Eltern ständig gefördert und verbessert. Hast du auch schon von anderen Erwachsenen gehört, dass sie “es einfach nicht schaffen, eine neue Sprache zu lernen”, obwohl sie mit Apps lernen, einmal die Woche ein Kursbuch lesen oder einmal im Monat an einem Kurs teilnehmen? Das alles bringt nur sehr wenig, wenn du dich nicht wirklich mit Anderen in der Zielsprache unterhältst. Oberste Priorität sollte es sein, so schnell wie möglich mit dem  Sprechen anzufangen.

Übertreibe es nicht

Fang mit den Grundlagen an und wiederhole die Ausdrücke, die am häufigsten verwendet werden. Auch wenn du nicht jedes einzelne Wort übersetzen und nicht alles komplett verstehen kannst. Der nächste Schritt ist es, diese Grundlagen oft auszusprechen und zu wiederholen, dasssie für dich ganz natürlich werden. Erst danach nimmst du dir die komplexeren Themen vor. Mach nicht den Fehler und prügel dir haufenweise Verblisten ein. 

Sei fair und setz dich nicht unter Druck

Die Leute werden ein Kind in perfektem Französisch sagen hören: „Ich liebe Schokolade!“ und schwärmen: : “Meine Güte. Kinder sind fantastisch darin, Sprachen zu lernen. Sie saugen es auf wie ein Schwamm!” Einem Erwachsenen jedoch, der eine Präsentation auf französisch hält und Fehler macht, was Grammatik und Akzent angeht, halten sie gleich vor, dass Erwachsene sowieso  Probleme mit einer neuen Sprache haben. Merkst du was? Stell dir vor,du seist ein Kind, das eine neue Sprache lernt. Wärst du mit einem Sechsjährigen so streng , wenn ihm ein Fehler unterläuft?  

Fordere von Anderen Feedback ein

Kritik ist ganz normal. Nimm die Korrekturen an. . Freu dich darüber. Sei sauer, wenn du nicht korrigiert wirst. . Das bedeutet auch Fehler,Bloßstellung und Wiederholungen anzunehmen, selbst wenn es dich in Verlegenheit bringt. Wie geht das am besten? Sei ehrlich  zu deinen Lehrern, Tutoren, Mitstreitern, Familienmitgliedern und Freunden in sozialen Netzwerken – fordere es ein, korrigiert zu werden. Dich immer mehr zu verbessern, muss dir wichtiger sein als zwei Sekunden Peinlichkeit.

Erschaffe eine spielerische Welt um dich herum

Kinder lernen sehr gut, weil sie viel singen, Lieder wiederholen und Cartoons schauen. Wenn dein Gehirn entspannt und vom Erfolgsdruck befreitist, kannst du viel mehr Energie darauf verwenden, eine Sprache aufzunehmen und zu lernen statt dich zu schämen und dir Sorgen zu machen, wie du vielleicht klingst.. Versuche deine Lieblingsmusik, Fernsehserien und YouTube-Kanäle in dein Lernen zu integrieren. Und  streich lustige Cartoons oder Comics für Erwachsene und Karaoke-Videos, zu denen du vielleicht deine Lieblingssongs in deiner Zielsprache schmettern kannst, nicht aus deinem Lernrepertoire.   

Kurz und knapp?

Also, du bist nicht dümmer als ein Kind – du brauchst nur eine andere Strategie.

Würdest du einer übergewichtigen Person, die abnehmen will, sagen, dass sie lieber als Kind hätte anfangen sollen, weil es damals noch viel einfachergewesen wäre?

Das wäre sinnlos und demotivierend. Warum? Weil diese Person ihre Kindheit nicht mehr ändern kann. Das bedeutet nicht, dass sie es als Erwachsener nicht versuchen sollte. Man kann fantastische Erfolge sehen, wenn eine Person sichwirklich anstrengt und dran bleibt-also warum sollte sie es nicht versuchen?!. Unter bestimmten Bedingungen und mit den richtigen Mitteln, können wir unseren Körper optimieren – das Gleiche gilt für Sprachen und unser Gehirn.

Wir wissen immer noch sehr wenig über das Gehirn und seine Funktionsweise. Wir entdecken immer mehr Neues über verschiedene Spiele, Lernmethoden, Werkzeuge und Wiederholungstechniken, mit denen wir Sprachen schneller und effektiver lernen können.


Tomado de: https://blog.lingoda.com/de/lernen-sprachen-als-erwachsener


Publicado por HOLLOWAY INSTITUTE en 14:01 1 comentario:
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miércoles, 1 de julio de 2020

6 VORTEILE DES VIRTUELLEN KLASSENZIMMERS


Wenn Sie darüber nachdenken, einen Kurs zu belegen oder online zu studieren, sich aber nicht sicher sind, ob das die richtige Wahl für Sie ist, lesen Sie weiter. Hier erkläre ich, was ein virtuelles Klassenzimmer ist und was seine Vorteile sind.

Ein virtuelles Klassenzimmer ist eine Online-Lernumgebung, mit anderen Worten, es ist eine Klasse, die über das Internet empfangen wird und einen geeigneten Raum für Kommunikation und Fernunterricht schafft.

Sie können auf diese Lernumgebung per Software zugreifen, indem Sie eine Datei herunterladen und auf Ihrem Computer oder über das Web ausführen. Dies ist die bevorzugte Option, da Sie von jedem Gerät aus jederzeit auf das Portal zugreifen können.

Im virtuellen Klassenzimmer können Sie sich mit Ihren Kollegen und Tutoren synchron (live) oder asynchron verbinden, so dass Sie die Inhalte zum für Sie günstigsten Zeitpunkt und von Ihrem Arbeitsplatz aus einsehen können.

Sie werden bildungstechnische Anwendungen wie Videokonferenzen, Videos, Präsentationen, Lesungen, Message Boards, Chats und Foren u.a. nutzen.

Mit virtueller Bildung werden Sie viele der Einschränkungen beseitigen, die Sie daran gehindert haben, Ihre Ausbildung in traditionellen Umgebungen zu beginnen oder fortzusetzen.

6 Vorteile des virtuellen Klassenzimmers:

• Keine geographischen Barrieren
Das virtuelle Klassenzimmer bietet Ihnen Zugang zu einer Vielzahl von Pädagogen und Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt. Sie haben Zugang zu den besten Universitäten und einer Vielzahl von Karrieremöglichkeiten, die an Ihrem geografischen Standort nicht verfügbar sind.

Die virtuelle Ausbildung ermöglicht es den Studierenden, sich mit verschiedenen Kulturen auseinanderzusetzen und mit ihnen zu teilen und traditionelle Barrieren hinsichtlich Kommunikation, Standort, Zeit und Kosten zu überwinden.

• Zeit und Geld sparen
Sie können Zeit und Geld sparen, da Sie nicht an einen anderen Ort umziehen, für Parkplätze, die Kosten, die die Institution für die Nutzung von Einrichtungen und anderen physischen Dienstleistungen aufwendet, zahlen müssen.

Sie sparen Geld für Materialressourcen wie Notizbücher, Blätter und Drucke, da das Material online verfügbar ist. Kurz gesagt, man kann mit weniger mehr erreichen.

• Sitzungen mit Audio und Video
Es gibt mehrere Vorteile, virtuelle Klassen zu erhalten und das Lernmaterial in verschiedenen Formaten zu erhalten. Einer der Hauptvorteile besteht darin, dass Sie sich die Aufzeichnung anhören können, wenn Sie an den Live-Videokonferenzen nicht teilnehmen können.

Wenn Sie live teilnehmen können, werden Sie die Möglichkeit haben, mit Ihren Klassenkameraden und Ihrem Tutor zu interagieren, Ideen auszutauschen und Zweifel zu klären. Da wir Audio- und Videoaufnahmen haben, haben Sie die Möglichkeit, diese so oft anzuhören, wie Sie sie benötigen.

Sie können sich mit verschiedenen Lernmitteln vertraut machen, was es Ihnen auch ermöglicht, motivierter zu sein und Ihr Interesse an dem Thema aufrechtzuerhalten. Wenn Sie über mobiles Internet verfügen, können Sie sich die Aufnahmen auf dem Weg zur Arbeit oder in Ihrer Freizeit anhören.

•  Differenziertes und flexibles Lernen
Das virtuelle Klassenzimmer ist ein hervorragendes Instrument zur Differenzierung des Unterrichts und zur Erleichterung des Lernens von Schülern unterschiedlicher Herkunft.

Ich erkläre, dass die schwächsten Schülerinnen und Schüler in einem bestimmten Bereich mehr Selbstvertrauen und Sicherheit in sich selbst erreichen können, weil sie so oft wie nötig auf das Material zugreifen können, weil ihnen mit zusätzlichem Material geholfen wird und weil sie die Unterstützung des Tutors und anderer Kollegen haben, die sie bei der Lösung von Fragen und beim Anbieten von Lösungen unterstützen.

Für die fortgeschritteneren Studierenden besteht die Möglichkeit, ihr Lernen mit ergänzendem Material und Web-Tools zu erweitern.

Im virtuellen Klassenzimmer können Sie Ihren Unterricht individuell gestalten, aktiv teilnehmen und die Verantwortung für Ihren Lernprozess übernehmen, wobei Sie Ihre eigenen Fortschritte und Denkprozesse leicht verfolgen können. (Metakognition).

Ein Student in einem virtuellen Klassenzimmer kann mit der Unterstützung des Tutors und der Gleichaltrigen so weit vorankommen, wie er oder sie möchte. Der Tutor unterstützt Sie dabei, ein lebenslanger Lerner zu werden, der sein eigenes Lernen aufbaut.

• Kontinuierliches Feedback
Tutorinnen und Tutoren stehen Ihnen für ein kontinuierliches Feedback zu Ihren Fragen, Ihrer Arbeit und Ihren Leistungen zur Verfügung.

Im virtuellen Klassenzimmer ist der Tutor während Videokonferenzen live und fast die ganze Zeit über E-Mail, Chats oder Foren erreichbar.

Der Online-Tutor teilt Ihnen mit, wie lange oder zu welcher Zeit er oder sie für die Kommunikation mit Ihnen zur Verfügung stehen wird. Technologie fördert den Gruppenzusammenhalt und die Unterstützung durch Gleichaltrige.

• Verantwortung für das Lernen
Die Technologie begünstigt die Organisation und Klassifizierung von Dokumenten und deren Verfügbarkeit. Sie können rund um die Uhr und 7 Tage die Woche, so oft Sie wollen, darauf zugreifen und sie sind leicht zu finden.

Die Kurse beinhalten ergänzendes Material und Optionen von Werkzeugen und Vorschlägen, mit denen Sie Ihr Lernen erweitern können.

Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten hatten, ihr Lernen zu organisieren, können im virtuellen Klassenzimmer neue Wege und Werkzeuge finden, die ihren Stil und ihre Vorlieben erleichtern, von Spielen, Video, Audio und Geschichten bis hin zu traditionellen Lesetexten.

Sie werden sich Ihres eigenen Lernprozesses, Ihres Fortschritts und Ihrer Bedürfnisse bewusster sein und Sie werden derjenige sein, der entscheidet, wie weit Sie gehen wollen.

Das virtuelle Klassenzimmer überwindet die Barrieren von Zeit, Entfernung und Geld, wenn Sie einen guten Internetdienst haben und weiter lernen wollen,

Warten Sie nicht länger! Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dies zu Ihrer bevorzugten Lernmodalität wird.


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lunes, 1 de junio de 2020

VIRTUAL CLASSROOM: DIESE VORTEILE BIETET EIN VIRTUELLES KLASSENZIMMER

Der Virtual Classroom oder auch virtuelles Klassenzimmer ist eine Errungenschaft der fortschreitenden Technologie. Doch was genau ist ein Virtual Classroom? Und welche Aspekte moderner E-Learning-Systeme machen das virtuelle Klassenzimmer so effektiv im Vergleich zum traditionellen Unterricht? Finden wir es heraus!

Inhaltsverzeichnis
  • Was ist ein virtuelles Klassenzimmer?
  • 4 Vorteile eines Virtual Classroom
    • Neue Technologien
    • Nicht ortsgebunden
    • Synchrones Lernen
    • Zukunftsorientiert
  • Cimlive – Lernen von zu Hause im virtuellen Klassenzimmer

 

Was ist ein virtuelles Klassenzimmer?

In einem virtuellen Klassenzimmer kommen erst einmal genau wie in einem traditionellen Klassenzimmer mit einer/einem Dozent*in und einer Gruppe von Studierenden kommen viele Personen mit meist unterschiedlichem Wissensstand zusammen.
Diese Situationen stellen für Dozierende in einem traditionellen Klassenzimmer eine schwierige Situation dar: Entweder sie wiederholen Stoff und helfen so, die Wissenslücken in der Gruppe zu schließen, aber verlieren dadurch Zeit. Die andere Möglichkeit ist es, mit neuem Stoff fortzufahren und damit zu riskieren, von einem Teil der Gruppe nicht ausreichend verstanden zu werden.
In einem Virtual Classroom wird über Live-Kurse mit E-Learning absolviert. Das umfasst webbasiertes Lernen, digitale Zusammenarbeit und die Zurverfügungstellung von Lerninhalten über das Internet.
Das ermöglicht es sowohl Studierenden als auch Dozierenden synchron zu kommunizieren, indem Materialien wie Audio, Text, Video oder interaktives Whiteboarding in die Kursinhalte integriert werden.
Auch in Schulen und Universitäten wird der Virtual Classroom verstärkt Thema. So berichtet beispielsweise auch die Universität Tübingen von Studien zum virtuellen Klassenzimmer.


4 Vorteile eines Virtual Classroom (H2)

Der Virtual Classroom bietet viele Vorteile. Hier haben wir für euch vier wesentliche Punkte zusammengefasst:

1. Neue Technologien 

Im virtuellen Klassenzimmer kann jeder Studierende leichter von dem Dozenten angesprochen und individuell nach seinem oder ihren Bedarf in den Unterricht im virtuellen Klassenzimmer miteinbezogen werden. Denn beim E-Learning nutzen Dozierende neue Technologien, um die Kommunikation zu erleichtern und das Lernen zu stärken. Die Teilnehmer*innen werden aktiv in den Lernprozess einbezogen und Wissenslücken sollen so verhindert werden. Der Dozent / die Dozentin kann über Screen-Sharing seine Bildschirminhalte direkt mit der Gruppe teilen .
Zusätzlich ermöglichen die modernen Hilfsmittel, Dozierenden und Studierenden auf alle Materialien zugreifen zu können und diese zu bearbeiten und zu kommentieren. Dadurch werden Diskussionen angeregt und alle Studierende können leicht auf dem Laufenden gehalten werden.

2. Nicht ortsgebunden

Ein weiterer Vorteil des virtuellen Klassenzimmers ist es, dass es sowohl Studierenden als auch Dozierenden ermöglicht, von überall an den Onlinekursen teilzunehmen. So können beispielsweise an dem Kurs „Influencer Marketing“ Studierende aus ganz Deutschland über cimlive teilnehmen, um zusammen zu lernen.

3. Synchrones Lernen

Der Virtual Classroom bildet eine Lernumgebung, in der jeder gleichzeitig am Lernen teilnimmt. Im Vergleich zu traditionellen Lernmethoden, wie dem Frontalunterricht, ermöglicht das E-Learning mehr Komfort und Tools. Mit Hilfe von verschiedenen grafischen Werkzeugen können interaktive Übungen durchgeführt und visuell Aufgaben gelöst werden.
Zudem kann die Informationsaufnahme von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein. E-Learning unterstützt drei der vier klassischen Lerntypen: Den visuellen Lerntyp z.B. durch den Einsatz des interaktiven Whiteboards, den auditiven Lerntyp mit Hilfe von Audiospuren oder Videoaufnahmen samt Ton und den kommunikativen Lerntyp durch Gespräche und Diskussionen per Live-Kommunikation mit Headset, die aus jeder Reihe gleich gut zu verstehen ist und von dem Dozenten gesteuert wird.

4. Zukunftsorientiert

Im der heutigen weit vernetzten und virtuellen Arbeitswelt ist es wichtig, „out-of-the-box“ zu denken. Mit der Digitalisierung ist die Durchführung von virtuellen Kursen, Umschulungen oder Weiterbildungen im Virtual Classroom möglich und steigt auch stark an Beliebtheit. Nicht zu vergessen ist die Stärkung der eigenen digitalen Kompetenzen.

Alle diese Punkte machen den Virtual Classroom sehr effektiv und demonstrieren die Vorteile eines virtuellen Klassenzimmers zu einem traditionellen. Wer weiß, ob wir unsere Dozierenden in Zukunft noch persönlich treffen werden?

Tomado de: https://www.cimdata.de/blog/2018/04/vorteile-des-virtual-classrooms/
Publicado por HOLLOWAY INSTITUTE en 11:46 No hay comentarios:
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lunes, 4 de mayo de 2020

Tipps zum Deutschlernen – die besten Seiten zum Deutschlernen

Tipps zum Deutschlernen

In unseren Tipps zum Deutschlernen stellen wir euch andere Webseiten und Angebote vor, die für Deutschlernende interessant und wichtig sind. Im Internet gibt es unglaublich viele gute Seiten und Materialien, die euch helfen, Deutsch zu lernen. Oft fällt es aber nicht so leicht, die Angebote zu finden, besonders, wenn man nicht besonders gut Deutsch spricht. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Zusammenstellungen von wichtigen Webseiten zum Deutschlernen helfen können.

Tipps zum Deutschlernen / die besten Webseiten

Deutsch für Kinder und Jugendliche
Die besten Webseiten mit Filmen, Texten und anderen Materialien für Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen.
Deutsch lesen – Die besten Webseiten mit Lesetexten auf Deutsch
Magazine, Kolumnen, Serien… Auf Deutsch lesen macht Spaß, bildet und gleichzeitig lernt ihr Deutsch.
Deutsche Musik entdecken
Hier lernt ihr deutsche Liedermacher, Sänger und Bands kennen und werdet viele schöne Lieder entdecken.
Deutsches Fernsehen online sehen
Deutsche Serien, Filme, Reportagen und Dokus sehen? Kein Problem! Mit dem Programm Mediathek-View könnt ihr alle Sendungen der Öffentlich-rechtlichen deutschen Sender online sehen und ganz legal herunterladen. Hier erklären wir euch, wie das geht.
Deutsch lernen auf Facebook
Die besten Seiten und Gruppen zum Deutschlernen auf Facebook.
Deutsch lernen auf Twitter
Die besten Angebote zum Deutschlernen auf Twitter
Hörtipps – die besten Seiten mit Hörtexten zum Deutschlernen
Hier findet ihr eine Übersicht über die besten Seiten, auf denen ihr interessante Hörtexte finden könnt.
Landeskunde Deutschland
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur deutschen Landeskunde.
Landeskunde Österreich
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur österreichischen Landeskunde.
Landeskunde Schweiz
Die besten Seiten, Materialien und Angebote zur Landeskunde der Schweiz.
Leseverstehen – Übungen und Didaktisierungen – die besten Webseiten
Die besten Webseiten mit Übungen zum Leseverstehen und Didaktisierungen von Lesetexten.

Wichtige Tipps für alle, die Deutsch lernen

Im Deutschlernerblog bekommt ihr viele Tipps zu den besten Lernmaterialien und Angeboten, die im Internet verfügbar sind. Wir wollen euch aber an dieser Stelle noch ein paar allgemeine Tipps und Ratschläge zum Deutschlernen mit auf den Weg geben:
  • Lernt jeden Tag ein paar Vokabeln. Auch wenn im Deutschunterricht viel über die Grammatik gesprochen wird, ist doch der Wortschatz wichtiger als die Grammatik. Lernt Wortschatz immer im Kontext, in Wortfeldern und möglichst nie ein Wort einzeln, sondern in üblichen Verbindungen (Chunks). Lernt z.B. nicht nur „das Auto“, sondern gleich auch „mit dem Auto“. So werdet ihr bald flüssiger sprechen.
  • Versucht und trainiert, einen Teil eurer Sprachproduktion zu automatisieren. Dazu dienen auch Wiederholungsübungen. Sagt zum Beispiel eine oder zwei Minuten lang Sätze, die immer einen gleichen Bestandteil enthalten, um Satzstrukturen zu üben. Macht Sätze wie „Ich finde dich nett, weil…“ oder „Ich bin der Meinung, dass…“. Beginnt immer gleich und ändert nur den zweiten Teil des Satzes. Dabei ist es auch egal, ob ihr wirklich eure Meinung ausdrückt oder nicht. Es geht nur darum, den ersten Teil des Satzes sowie die Position des konjugierten Verbes am Ende des Nebensatzes zu automatisieren. Auch so werdet ihr schnell flüssiger.
  • Lasst euch nicht vom Sprachniveau eures Kurses oder dem Lehrbuch einschränken! Versucht von Anfang an, das zu sagen, was ihr sagen wollt/müsst. Experimentiert mit der Sprache! Wenn ihr zum Beispiel einen Relativsatz oder die Struktur „um… zu + Infinitiv“ benutzen wollt, dann verwendet diese, auch wenn ihr es im Unterricht noch nicht wirklich gelernt habt. Je früher ihr beginnt, desto länger habt ihr Zeit, zu üben.
  • Versucht auch von Beginn an zu deklinieren. Dabei ist es egal, ob ihr es richtig oder falsch macht. Man wird euch verstehen und nur so werden die Fehler mit der Zeit immer weniger werden.
  • Freut euch, wenn ihr etwas richtig macht! Und wenn ihr einen Fehler macht ist das völlig egal und ganz normal. Mit der Zeit werdet ihr immer mehr richtig und immer weniger falsch machen.
  • Hört deutschsprachiges Radio, seht euch in den Mediatheken der deutschen Fernsehsender deutsche Filme, Serien und Reportagen an, hört deutschsprachige Musik!
  • Führt Selbstgespräche auf Deutsch! Ja, das hilft wirklich. Denkt euch Situationen aus, überlegt, was ihr sagen wollt und sagt es dann auf Deutsch. Es ist nicht wichtig, dass die Sätze korrigiert werden. Es geht nur darum, dass ihr übt, das Gelernte zu aktivieren und in Sätze zu fassen. Denkt die Sätze nicht nur, sondern sprecht sie laut aus! So werdet ihr die Zeit zwischen dem Überlegen und Bilden der Sätze im Kopf und dem Aussprechen immer weiter verkürzen.
  • Habt Spaß beim Deutschlernen und seht Fehler als etwas ganz Normales an!
Tomado de:  https://deutschlernerblog.de/tipps-zum-deutschlernen/
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miércoles, 8 de abril de 2020

NLP UND LERNEN

Sinneskanäle und lebendiges Lernen

Wie kommt es, dass Schüler sich nur stockend in einer Fremd­spra­che aus­drü­cken kön­nen, die sie seit Jah­ren in der Schule ler­nen – obwohl sie per­fekt dekli­nie­ren kön­nen, das Plus­quam­per­fekt ken­nen und wis­sen, was „Ich würde gegan­gen sein; ich hätte gehen könn­en“ in dieser Spra­che heißt? Wie kommt es, dass es meis­tens schwie­rig ist, eine Spra­che aus Büchern zu lernen?
Was fehlt, ist die eigene Sinneserfahrung!NLP Gehirngerechtes Lernen
Je mehr Sinne am Lernen beteiligt sind,
* desto reicher und lebendiger ist das Erleben
* desto besser ist das Gelernte verankert
* desto größer sind die Möglichkeiten, es abzurufen.
Ein Beispiel:
Als ich 1989 meine NLP-Trainer­ausbil­dung absol­vierte (auf Englisch), sag­ten die ame­ri­ka­ni­schen Aus­bil­der nach mei­ner ers­ten Prä­sen­ta­tion, mein Eng­lisch sei zu schlecht und zu lang­sam. Und da der Kurs unter dem Motto stand: „Wenn du NLP-Trainer sein willst, kannst du jedes Feed­back ver­ar­bei­ten und bis zur nächs­ten Prä­sen­ta­tion inte­gri­eren“. Das hieß in mei­nem Fall: „Ver­bes­sere dein Eng­lisch bis mor­gen“ – wo meine nächste Prä­sen­ta­tion angesetzt war!
Ich setzte mich also mit einer ame­ri­ka­ni­schen Freun­din, die auch am Kurs teil­nahm, zusam­men, und sie führte mich durch eine Fan­ta­sie: „Stell dir vor, du bist in Ame­ri­ka gebo­ren und wächst dort auf. Dein ers­tes Wort ist Mama, und du lernst immer mehr Wör­ter … Du siehst zum Bei­spiel the chair und the table, und da ist your pillow, aber wenn du nach oben schaust, weißt du noch nicht, dass man das the ceiling nennt. Und das macht über­haupt nichts, denn du zeigst ein­fach darauf und sagst that oder there dazu. Du kannst dich aus­drü­cken, und du freust dich über jedes neue Wort, das du sagst. Alle Wör­ter lernst du ganz von selbst, und jeden Tag werden es mehr …“ (Natür­lich war die ganze Fan­ta­sie­reise auf Eng­lisch, nicht nur die ein­zel­nen Wörter).
Und so wuchs ich in der Fanta­sie als Ame­ri­ka­ner auf und wurde erwach­sen, bis zu mei­nem aktu­el­len Alter. Ich lernte wie ein Klein­kind, das heißt: Ich über­trug die Leich­tig­keit, mit der ich als Kind Deutsch gelernt hatte, auf das Erler­nen der eng­lis­chen Sprache.
In der nächsten Prä­sen­ta­tion sprach ich viel flüs­si­geres – und viel einfacheres – Englisch, weil ich nicht mehr erst auf deutsch dachte und dann ver­suchte, das ins Eng­li­sche zu über­set­zen (wodurch ich oft ins Sto­cken gekom­men war, weil mir das eng­li­sche Wort fehlte). Statt­des­sen dachte ich auf Eng­lisch (was viel schnel­ler ging, weil ich nicht noch auf die Über­set­zung war­ten musste). Also dachte ich nur in Wör­tern, die ich auf Eng­lisch kannte, und kam nicht mehr in die „Wie-heißt-das-doch-gleich“-Verlegen­heit. Mein Wort­schatz war etwa der eines 6-jähri­gen eng­li­schen Kindes (plus ein paar Fach­be­griffe), aber das reichte völlig aus!
In der Fantasie hatte ich gefühlt, wie hard der table und wie soft das pillow war – ich hatte meine Kind­heits­er­fah­run­gen in allen Sin­nen noch ei­nmal auf Eng­lisch erlebt: Den Duft der flowers und den Geschmack von chocolate, die Wärme der sun und das Zwit­schern der birds, mein eige­nes Bild im mirror … All das war jetzt mein eige­nes Erle­ben, meine eigene Sin­nes­er­fah­rung ebenso auf Eng­lisch wie auf Deutsch. Wo vor­her der ein­zige Bezug gewe­sen war: „Dog“ in der lin­ken Spalte des Buches – „Hund“ in der rech­ten Spalte des Buches, bedeu­tete dog jetzt den Anblick eines Hun­des, sein Bel­len, das Gefühl und den Geruch sei­nes Fells: Das Wort wurde mit Erle­ben erfüllt und verbunden!

Anker

Wir erleben in unseren fünf Sinnen: Hören, Sehen, Fühlen, Riec­hen und Schme­cken. Auch unsere Erin­ne­run­gen sind in die­sen Sin­nes­ka­nä­len gespeichert.
Angenommen, im Radio läuft ein Lied, das Sie im Urlaub gehört haben – dann kann dieses Lied Sie wie­der in Urlaubs­stim­mung ver­set­zen: Es lässt die Erin­ne­run­gen wie­der leben­dig wer­den. Vor Ihrem geis­ti­gen Auge erscheint zum Bei­spiel der Anblick des blauen Him­mels und des Mee­res, und Sie hören wie­der den Klang der Wel­len und fremde Sprach­fet­zen, Sie rie­chen den Geruch von Salz und Tang und Son­nen­öl, füh­len die Wärme des San­des und der Luft … All diese Sin­nes­ein­drücke, diese Kom­po­nen­ten, die mit der Erin­ne­rung ver­bunden – verankert – sind, wer­den durch das Lied im Radio wie­der leben­dig. „Anker“ bedeu­tet im NLP: Jedes Ele­ment einer Erfah­rung kann die Erfah­rung in ihrer Gesamt­heit wie­der hervorrufen.
Wenn Sie jeman­dem begegn­en, der das­selbe Par­füm oder Rasier­was­ser benutzt wie Ihre ver­flos­sene Liebe, dann wer­den Sie unwill­kür­lich an die Zeit mit die­sem Men­schen zurück­den­ken; viel­leicht kommt ein Gefühl von Weh­mut (oder Erleich­te­rung) in Ihnen auf – und das, obwohl Ihnen der Aus­lö­ser (das Par­füm) gar nicht bewusst werden muss.
Dieses Element – den Duft – nennen wir Anker, weil es einen gean­ker­ten Zustand her­vor­ruft. Ein Wort mit ähn­li­cher Bedeu­tung wäre „Konditionierung“.
Wenn Sie jetzt an das Wort „Ler­nen“ den­ken: Welche Erin­ne­run­gen, wel­che Gefühle werden in Ihnen wach?
Für die meisten Menschen ist „Ler­nen“ ein Anker für die Emp­fin­dung, über ein Buch gebeugt zu sit­zen (obwohl man lie­ber spie­len würde); ein Anker für Mühe, Druck, Über­win­dung, Müdig­keit, Kon­zen­tra­tions­stö­run­gen und Prü­fungs­angst. Kurz gesagt: Die meis­ten Men­schen den­ken beim Wort „Ler­nen“ an ihre Schulzeit.

Konzentration und Motivation

Ich arbeite manchmal mit Kindern, bei denen ADS (Auf­merk­sam­keits-Defizit-Syn­drom) dia­gnos­ti­ziert wurde: „Das Kind kann sich ein­fach nicht kon­zent­rie­ren“. Und doch erlebe ich immer wieder, dass das Kind sich stun­den­lang auf ein Video­spiel kon­zen­triert, stun­den­lang wie gebannt auf den Fern­se­her schaut und alle Werbe­texte mit­spre­chen, alle Titel­songs mit­sin­gen kann – das­selbe Kind, das sich angeb­lich nicht kon­zen­trie­ren und kein Gedicht aus­wen­dig lernen kann!
Das Kind hat nur keine Lust auf Unter­richt, keine Moti­va­tion und kein Inte­resse am Pau­ken, kei­nen Spaß an der Schule. Es will Bil­der, Geschich­ten, Abwechs­lung, span­nende Unterhaltung.
Wenn es nicht muss, dann kann es, darf es. Dann lernt es ganz von selbst.

Positive Emotionen

Lernen geschieht von selbst, wenn es mit Neu­gier, Inte­resse und Leich­tig­keit asso­zi­iert wird. Wenn es viele und schnelle Erfolgs­er­leb­nisse gibt, dann macht es Spaß.
Als Vorschul­kinder haben wir erlebt: Lernen ist Spie­len, Spie­len ist Lernen!

NLP

NLP (Neuro-Linguis­ti­sches Pro­gram­mie­ren) bietet effi­zi­ente Mög­lich­kei­ten, nega­tive Asso­zi­a­tio­nen vom Ler­nen abzu­kop­peln und ein­schrän­kende Über­zeu­gun­gen zu ent­kräf­ten („ich bin ein­fach zu dumm“, „ich habe ADS“, „Mathe liegt mir nicht“).
Solche inneren Kommen­tare und Vor­stel­lun­gen prä­gen unser Erle­ben: Sie steu­ern unsere Gefühle und damit unser Ver­halten. Wenn wir diese “Neuro-Linguis­ti­schen Pro­gramme” erken­nen und ver­än­dern, können wir uns an unse­ren Erfol­gen orien­tie­ren: Wir kön­nen posi­tive Lern­erfah­run­gen in allen Sinn­en wecken, ankern (z.B. mit einer Berüh­rung, einer Geste oder einer Kör­per­hal­tung) und auf das Lern­ge­biet übertragen.

Zusammenfassung

Je sinnlicher das Lernen ist – je mehr Sinne daran betei­ligt sind, desto mehr ist es ver­an­kert und desto leich­ter ist es abzu­ru­fen.
Wenn Ler­nen mit einer Hal­tung von Neu­gier, Spaß, Span­nung und Ent­span­nung ver­bun­den wird, dann geschieht es ganz von selbst – so leicht wie ein Kind ein neues Spiel lernt.
NLP bietet die Werk­zeuge, den ange­bo­re­nen Spaß am Ler­nen wie­der zu ent­decken, und den gedank­li­chen Müll, mit dem er über­la­gert wurde, zu ent­sor­gen. Außer­dem zeigt es Stra­te­gien, die Sinne effi­zient zum Ler­nen zu aktivieren.
Dittmar Kruse
Publicado por HOLLOWAY INSTITUTE en 16:35 No hay comentarios:
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