lunes, 1 de abril de 2019

FREMDSPRACHENDIDAKTIK & SPRACHERWERB


Tipps zum Selberlernen
Vorweg: Es gibt keine Wundermethode, aber viele leere Versprechungen, mit denen man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Sprachenlernen ist allemal Gedächtnisarbeit, (d.h. Wiederholungsarbeit!), die einem keiner abnehmen kann. Es gibt allerdings hochbegabte Sprachtalente mit einem Supergedächtnis, aber bis heute weiß die Wissenschaft nicht so recht, wie sie es schaffen, so viele Sprachen zu behalten, ohne sie auch oft zu gebrauchen. Ich selbst habe mich z.B. sprachlich auf Auslandsaufenthalte in Finnland und dem damaligen Jugoslawien gründlich vorbereitet und mich alltagsprachlich ein wenig durchgekämpft, habe aber danach alles wieder sehr schnell vergessen, ja: komplett vergessen. Selbst mein Englisch (schließlich habe ich je ein Jahr zuerst in den USA, dann in England verbracht) bröckelt allmählich ab, durch Nichtgebrauch.
Shadowing.
Ich empfehle das Shadowing, wie es der polyglotte Alexander Arguelles propagiert, ausgefeilt und über seine eigene Website (http://foreignlangua­geexpertise.com/) und Youtube vor­bildlich demonstriert hat. Es ist eine Art Echosprechen. Hauptsächlich (nicht ausschließlich) mit dieser Selbst­lerntechnik hat sich Arguelles über 20 Sprachen erarbeitet. Benötigt werden ein fremdsprachliches, gedrucktes Original nebst Übersetzung, dazu eine Audioversion. Damit wird ein wenig an den Trojaentdecker Heinrich Schliemann erinnert, der ebenfalls mit Ganzschriften und Übersetzungen arbeitete, allerdings gab es noch keine Audioversionen.
Das konzentrierte, laute Nachsprechen erfolgt am besten im Gehen (Alexander Arguelles empfiehlt strammes Gehen), draußen, mit Kopfhörer und dem Buch in der Hand. Man kann sich dieses Multitasking schrittweise erarbei­ten, indem man z.B. zunächst die Übersetzung liest und neben das Original hält. So hat es auch Schliemann gehalten: Um eine neue Sprache zu lernen, nahm er vorzugsweise einen alten, ihm schon gut bekannten Text, der ihm übersetzt in der zu lernenden Sprache vorlag. Man lernt etwa in der Art, wie auch Simultandolmet­scher zugleich beides können, abhören und sprechen/übersetzen.  Um Mut zu fassen, versuche man das gleichzeitige Hören und Echosprechen mit mutter­sprachlichen Texten: Es geht! Dabei merkt man auch, dass es nicht mit jedem Text gleich gut geht, da manche Texte zu schnell gesprochen werden. Statt mit Kopfhörer und Buch in der Hand zu marschieren, kann man  auch mal probieren, bei leichten Küchenarbeiten, die kaum Auf­merksamkeit abziehen, einen bekannten, wohl verstandenen Text abzuhö­ren und laut mitzusprechen. Regelmäßiges Üben mit vielen Wiederholungen ist nötig. Wir sind ja statistical learners, unser Gehirn verrechnet Schrift-Laut-Korrespondenzen und andere Regelmäßigkeiten, etwa Endungen, die immer kombiniert mit anderen Elementen auftauchen. Dazu braucht man aber Stehvermögen. – Arguelles ist keiner, der eine Wundermethode fanatisch vertritt, sondern empfiehlt, selbst zu experimentieren. Er ist ein Sprachenliebhaber, der sich auch entsprechend Zeit zum Lernen nimmt.
Ich hab es selbst noch nicht ausprobiert, aber es gibt einen freeware sound editor „Audacity“, mit dem man Hörtexte ohne Verzerrungen verlangsamen kann. Alexander Arguelles schrieb mir  dazu Folgendes: „On MP3 players that have been designed for audiobook listeners in  mind (such as my Sansa Clip + from SanDisk), there is a built-in speed control  that allows you to listen at slow, normal, or even high speed if you should  wish.“
Beim shadowing sollten Sie auch experimentieren. Einige empfehlen z.B., nur mit der Audioversion zu beginnen, d.h. diese ohne Text und ohne Übersetzung halb mitzusprechen, halb nachzusprechen (blind shadowing). Dann den Text mitsprechen und zugleich die Übersetzung mitverfolgen.  Danach erst den gedruckten Text mitzunehmen usw. Den muss man sowieso außen vor lassen bei anderen Schriftsystemen, es sei denn, es ist Mandarin-Chinesisch, da sollte man die Pinyin-Version benutzen (also die Umschrift der chinesischen Schrift auf der Basis des lateinischen Alphabets).
Beim shadowing ist das Gehirn damit beschäftigt, ständig die zwei Informationskanäle miteinander  zu verbinden, d.h. Gesehenes und Gehörtes miteinander abzugleichen. Wir müssen uns bemühen, dabei primär dem Gehörten den Vorrang zu lassen und den gedruckten Text nur nebenher wahrzunehmen, gewissermaßen peripher (um nicht nach der Schrift auszusprechen, z.B. Englisch post wie deutsch Post).
Eine zweisprachige Textausgabe, d.h. eine gute Übersetzung genügt nicht bei Sprachen, die ziemlich anders gebaut sind als das Deutsche.  Hier empfehle ich die schon seit langem auf dem Markt befindlichen Assimil-Kurse, weil sie mit der guten Übersetzung auch eine wörtliche Übersetzung bieten. Man benutze auch die Kauderwelsch-Reihe, die Zweifach-Übersetzungen liefern, aber nur Einzelsätze, keine Texte. Beim Sprachenlernen müssen wir nämlich nicht nur verstehen, was gemeint ist, also französisch „huit heures moins cinq“ heißt „fünf vor acht“, wir müssen auch verstehen, wie’s gesagt ist, Wort für Wort: „acht Stunden weniger fünf“: Das ist das berühmte Doppelverstehen, die Grundbedingung allen Spracherwerbs. Die fremde Sprache wird durchschaubar, sie wird in der Muttersprache gespiegelt, und wir können eigene Sätze riskieren. Noch ein Beispiel: Wir sagen: „Guten Appetit“, wie die Franzosen „Bon appétit“ sagen, doch im Englischen heißt es  „Enjoy your meal.“ Aber nur wenn wir auch wissen, dass es wörtlich „genieße dein Essen“ heißt, können wir uns an eigene Sätze nach gleichem Muster heranwagen, etwa „enjoy the game“ , enjoy the dance“, enjoy your icecream“ usw.
Sehr gute Tipps hat Robert Kleinschroth, Sprachen lernen. Der Schlüssel zur richtigen Technik. Rororo
Die Sprache wollen.
Wer sich Zeit für eine Sprache nimmt, hat diese Sprache schon angenommen. Denn zum fruchtbaren Lernen gehört eine gefühlsmäßige Bereitschaft. Manchmal ist es schlicht die Einsicht in die Notwendigkeit. Not lehrt beten und Not lehrt lernen, auch Sprachen lernen. Als Grillparzers Abreise nach London heranrückt, versucht er es zunächst mit Privatlehrern, gibt dann auf und beschließt, “erst im Strome selbst das Schwimmen zu versuchen.” (Selbstbiographie). Viele Emigranten, die ihr Land Hals über Kopf verlassen mußten, um ihre nackte Haut zu retten, hatten da gar keine Wahl. „Sprache stellt sich ein durch Notwendigkeit…oder sie stellt sich ein, weil ich das will, dringend will, und weil ich mich dringend darum bemühe. Sprache kann nicht gemacht und sie kann nicht verordnet werden, sie muß sich einstellen.” (Peter Bichsel, Praxis Deutsch 1997, 7)


viernes, 1 de marzo de 2019

6 KOGNITIVE VORTEILE DER ZWEISPRACHIGKEIT



In den letzten Jahren wurden immer mehr Studien über die Auswirkungen der Zweisprachigkeit im Gehirn gemacht. Auch wenn sie bestätigen, das Erlernen von zwei Sprachen in den ersten Lebensjahren viele kognitive und soziale Vorteile bringt, lehnen viele Lehrer, Eltern und Psychologen ab, Kindern in zwei verschiedenen Sprachen zu unterrichten. Sie argumentieren, das die Zweisprachigkeit im Vorschulalter das Kind bei dem Erwerb von kognitiven Fertigkeiten und der Kommunikation bremst und die Kapazität das Vokabular zu erweitern reduziert. Die kognitiven Vorteile der Zweisprachigkeit @abaenglish CLICK TO TWEET Aber ist es wirklich so? Was zeigen uns die Ergebnisse der letzten Untersuchungen? Welche Vorteile bringt die Zweisprachigkeit Kindern und Erwachsenen? ABA English hat genauer hingeschaut. Fördert Multitasking Fähigkeiten Nach einer Studie der staatlichen Universität Pennsylvania von 2016, haben Personen die mehrere Sprachen sprechen, insbesondere Kinder, die Fähigkeit, schnell von einem sprachlichem System in das andere zu wechseln. Ein Eine zweisprachige Person, wird daher an Geschwindigkeit und Flexibilität gewinnen. Aber es ist auch wahr, das es nicht ausreichend ist sich in zwei Sprachen ausdrücken zu können, um diesen Vorteil auszukosten. Dafür ist es nötig, den Sprachkode ständig zu wechseln, auch an den gleichen Orten und in den gleichen Situationen, wie im familiären und im professionellen Bereich. Auf diese Weise wird das Gehirn ständig trainiert. Der Studie zufolge liegt die Ursache dieser Fähigkeit in der Aktivierung von zwei verschiedenen Bereichen im Gehirn, der orbitalen-frontalen Rinde und der prefrontalen Rinde, die beide die exekutiven Funktionen kontrollieren. Verbesserung des Gedächtnis Um eine neue Sprache zu lernen, ist es notwendig, grammatische Regeln und Vokabeln auswendig zu lernen. Dies verbessert das Gedächtnis, wodurch zweisprachige Personen Experten im Auswendig lernen von Substantiv Listen und Regeln sind. Tatsächlich wird das Gedächtnis durch die Strategien gestärkt, die wir zum Auswendig lernen und um Situationen und Nummern zu sortieren verwenden. Außerdem haben Studien gezeigt, dass zweisprachige Kinder in jedem der beiden Sprachen einen geringeren Wortschatz haben, der gesamte Wortschatz aber umfassender und größer ist. Aktive neurologische Veränderungen Einige Studien bestätigen, dass die Zweisprachigkeit, insbesondere bei sehr kleinen Kinder zu einigen neurologischen Veränderungen in der Informationsverarbeitung führt. Bei diesen Individuen ist der Blutfluss am Stammhirn größer, der für die Geräuschaufnahme zuständig ist, was zwangsläufig zu einer Erhöhung der Reaktion auf akustische Reize führt. Außerdem kann die Zweisprachigkeit eine Veränderung in der Struktur unseres Gehirns verursachen, mit detaillierteren grauen Hirnzellen in der linken Hemisphäre, die für die Verwaltung des Gleichgewichts und den Übergang von einer Sprache in die andere zuständig sind. Verzögerung der kognitiven Alterserscheinungen Es wurde bewiesen, dass das Durchschnittsalter für die ersten Anzeichen von Demenz von zweisprachigen Erwachsenen etwa 5 Jahre höher liegt, wie bei denen, die nur eine Sprache sprechen. Dies wird auch durch die neurologischen Veränderungen verursacht, die wir bereits vorher erwähnt haben. Eine italienische Studie von 2017 (http://globovision.com/article/ser-bilingue-podria-reducir-el-riesgo-de-padecer-alzheimer) verbindet die Veränderungen der Gehirnaktivität mit dem Auftreten bestimmter Krankheiten, insbesondere mit Alzheimer. In der Studie, die in ‚Proceedings of the National Academy of Sciences‘ veröffentlicht und von einem Wissenschaftler Team des Krankenhauses San Raffaele Mailand durchgeführt wurde, wurden die Teilnehmer für die Studie aus der autonomen Provinz Bozen ausgewählt, die von Geburt an zweisprachig sind. Einige ältere Menschen mit Alzheimer wurden in der Studie besonders in Erwägung gezogen. Bei Ihnen wurde herausgefunden, obwohl sie an der Krankheit leiden, das bei den zweisprachigen Patienten die Störungen viel später auftreten als bei den Einsprachigen und sie bei den Gedächtnistests, den visuellen und räumlichen Fähigkeiten viel höhere Punktzahlen erreichten. Auch in diesem Fall ist die konstante Verwendung der beiden Sprachen wesentlich, um die kognitive Fähigkeiten zu behalten. Verbesserung der Entscheidungsfindung Eine Studie der Universität Chicago hat gezeigt, das Personen die mehr als eine Sprache sprechen können, Entscheidungen reflexiver und vernünftiger treffen können. Diese Tatsache beruht darauf, dass die Menschen im Allgemeinen in der Sprache kontrollierter reagieren, die sie später erlernt haben. Diese Reduzierung im emotionalen Bereich hilft den Personen eine Situation besser zu beurteilen, bevor eine Entscheidung getroffen wird, durch die Möglichkeit eine objektive und ausgewogene Perspektive zu behalten. Verbesserte Fähigkeit eine andere Sprachen zu Erlernen Eine zweite Sprache zu beherrschen, bietet auch die Gelegenheit ein Dritte zu erlernen. Dies gilt sowohl für die Personen, die in einer zweisprachigen Familie aufgewachsen sind, sowie für diejenigen, die als Erwachsene eine zweite Sprache erlernt haben. Warum? Im ersten Fall, haben wir die Auswirkungen auf das Nervensystems schon besprochen, die mit einer höheren Flexibilität und geistiger Offenheit verbunden sind. Bei den Erwachsenen, die eine zweite Sprache lernen, gehören auch der Erwerb von Strategien zum Problem solving, dem Auswendig lernen und logische Strategien dazu, die ein gutes Hilfsmittel sind, um andere Sprache lernen. Wenn wir Sprachen lernen, die einen gemeinsamen Ursprung mit unserer Muttersprache haben, in dem Fall von lateinischen und griechischen Sprachen, dann helfen uns die strukturellen und lexikalischen Affinitäten, um mit zusätzlicher Geschwindigkeit zu lernen. Bist du bereit zweisprachig zu werden? Jetzt hast du gesehen, dass eine zweite Sprache zu lernen, unbestritten kognitive Vorteile bringt. Außer den schon vorgestellten Vorteilen, bietet eine Fremdsprache auch soziale, kulturelle und berufliche Vorteile. Und wenn es sich dabei um Englisch handelt, sind die Vorteile noch größer. Englisch zu lernen, ist in allen Bereichen unseres Lebens wichtig. Deshalb hat ABA English eine natürliche und einfache Methode entwickelt um Englisch zu lernen, die außer dem Lernen der Grammatik und dem Vokabular, mit der du auf ein natürliche und direkte Art Englisch sprechen lernst. Worauf wartest du? Beginne heute deine linguistischen Fähigkeiten zu verbessern, mit ABA English!
 
Tomado de: https://blog.abaenglish.com/de/6-kognitive-vorteile-der-

viernes, 1 de febrero de 2019

4 TIPPS UM JEDE SPRACHE SCHNELLER ZU LERNEN


Ein paar Stunden Sprachunterricht reichen nicht aus, um eine Sprache fließend zu beherrschen. Das Lernen (und Beherrschen!) einer Fremdsprache erfordert Anstrengung, Ausdauer und Geduld. Aber indem du deinen Lerneinsatz gezielt lenkst und dein Verhalten ein wenig änderst, kannst du den Sprachunterricht noch besser nutzen und so eine neue Sprache schneller lernen.
Hier sind unsere uns selbst ausprobierten bzw. getesteten Tipps, damit du das Meiste aus dem Unterricht herausholen kannst und zu einem wahren Muttersprachler wirst!
1. NUTZE DEINE VOKABELLISTEN AUF KREATIVE WEISE
Während du dem Unterricht lauscht, denkst du, dass du die neuen Worte sicherlich niemals vergessen wirst. Leider kommen diese aber für gewöhnlich in rauen Mengen und daher ist es unmöglich, nur allein durch dein Gedächtnis, diese zu behalten. Hier hilft aufschreiben. Dadurch, dass du etwas niederschreibst, bleibt es länger in deinem Kopf, und indem du Wortlisten anlegst, kannst du diese Methode üben. Aber weißt du, was noch besser ist? Diese Listen auch zu benutzen!
Damit deine Vokabelliste sinnvoll ist, versuche dir anzugewöhnen, neue Wörter zu kategorisieren und sie mit ihrer Bedeutung zu verbinden. Durch diese Übung fällt es deinem Gehirn leichter, die einzelnen Worte zu verarbeiten. Zu Anfang verwende doch diese Techniken zum Führen von Listen – oder kombiniere sie miteinander!
  • Teile dein Blatt in drei Spalten auf: einmal für das Wort selbst, dann für die Wortart (ob es ein Nomen/ Verb/ Präposition etc. ist) und als letztes die Definition. Wenn du neue Worte hörst, trage diese in deine Liste ein. Zum Beispiel: “surgeon”, “Nomen”, “ein Arzt, der Operationen durchführt“. Decke die Spalten ab, wenn du dich selbst abfragst.
  • Markiere neue Wörter je nach Verwendung farblich, z. B.: nach Wortart, Thema (Reisen, Arbeiten, Essen) oder linguistischer Bedeutung (Umgangssprache, formelle bzw. informelle Sprache). Durch die Verwendung von Farben kannst du verwandte Wörter schneller finden und dich dadurch besser selbst testen.
  • Halte dein Gedächtnis auf Trab, indem du das Wort in einen Kontext einbaust. Hat dein Lehrer es in einem Satz verwendet oder ein Bild zur Gedächtnisstütze an die Tafel gemalt? Wenn das der Fall sein sollte, schreibe bzw. mal es dir auf. Wenn du das Wort in einen Kontext gesetzt hast, kann es nicht mehr so schnell aus deinem Gedächtnis verschwinden!

2. MEIDE DEINE HEIMISCHEN FREUNDE

Während du dich vielleicht mit einem Freund gemeinsam zum Unterricht angemeldet oder dich mit jemandem aus deinem Land dort angefreundet hast, so widerstehe doch der Versuchung, dich neben die betreffende Person zu setzen, wenn du etwas lernen möchtest. Warum? Wenn du mit jemandem zusammenarbeitest, der deine Muttersprache spricht, wirst du nicht herausgefordert und in einer schwierigen Situation wirst du eher wieder auf deine eigene Sprache zurückgreifen. Auf der anderen Seite ist es mutig, sich an jemanden Neues und Anderes zu wenden – da du mit dieser Person nicht verbal betrügen kannst! – und dadurch gezwungen bist, härter zu arbeiten, um die neue Sprache zu verstehen und in ihr verstanden zu werden. Und mal ehrlich, ist das nicht der Grund, warum du dich überhaupt zum Unterricht angemeldet hast?

3. REDE, REDE, REDE

Wir meinen damit nicht, dass du der Schüler sein sollst, der andere unterbricht, unentwegt plaudert und den Unterricht an sich reißt. Solche Leute stehlen ihren Klassenkameraden nur Zeit. Wenn du dich jedoch weigerst, im Unterricht zu interagieren, machst du auch beim Lernen keine Fortschritte. Denk immer daran, dass dein Lehrer da ist, um dir zu helfen. Wenn du Fragen, Zweifel oder Rückfragen hast – spreche diese aus! Indem du dein Problem laut ausdrückst (vor allem in einer Fremdsprache), ist es an sich schon eine exzellente Sprachübung und hilft dir oftmals eine Lösung zu erkennen, bevor du diese bekommst. Wenn man eine neue Sprache lernt, verbessert man sich nicht, indem man vor sich hin brütet, sondern indem man sich aktiv beteiligt. Und wer weiß? Vielleicht hat jemand anderes im Kurs dieselbe Frage und wird auch von der Antwort des Lehrers profitieren!
4. SEI IMMER ANWESEND
Du kennst das Szenario. Du schreibst dich für Mandarin, Türkisch, Spanisch oder Französisch ein und bist aufgeregt wie ein Kind am ersten Tag der Sommerferien. Die ersten Unterrichtsstunden verlaufen großartig – aber dann passiert das „Leben“. Auf der Arbeit geht es hoch her. Freunde kommen zu Besuch. Du verschläfst aus Versehen, da du den Wecker nicht hörst. Und am Ende setzt dein glänzendes neues Ziel, eine neue Sprache schnell zu lernen, Staub an. Zu viele Schüler starten mit Volleifer und verschwinden dann vom Angesicht der Erde nach der ersten Unterrichtswoche. Das Ding ist, während niemand denkt, dass sie zu dieser Gruppe gehören werden, schafft es die Mehrheit der Schüler doch nicht bis zum Ende eines langfristigen Studiums. Sorg dafür, dass du nicht zu denjenigen gehörst! Wie motivierst du dich selbst, um regelmäßig am Unterricht teilzunehmen? Versuche es damit:
  • Erinnere dich selbst daran, warum du die Sprache lernen wolltest. Hefte Motivationszettel an deinen Computer oder Spiegel, rede über deine Ziele mit Freunden und Familie, oder stelle dich dir selbst vor – und wie glücklich du sein wirst – wenn du dein Ziel erreicht hast.
  • Mache dich mit der Kultur der gewählten Sprache vertraut. Esse die Speisen, schaue die Filme, lese über das Land/ die Länder, in denen die Sprache gesprochen wird, und halte Ausschau nach Zeitungsartikeln über die aktuellen Begebenheiten in diesen Ländern.
  • Buche einen Flug. Dadurch hast du dich zu einer Reise verpflichtet und wirst dich in der gewählten Sprache so sicher wie möglich fühlen wollen!


jueves, 10 de enero de 2019

ERFOLGREICH DURCHSTARTEN NACH DEN FERIEN


Irgendwann gehen auch die schönsten Ferien vorbei. Dann ist es wieder an der Zeit, in den Alltag zurückzukehren und den Weg ins Büro, die Werkstatt oder auf die Baustelle anzutreten. Damit das Arbeiten nach den Ferien nicht allzu schwerfällt und der Job auch wieder Spass macht, haben wir ein paar Tipps für euch gesammelt.

Frisch und munter starten

Gönne dir in den Ferien genug Schlaf, damit du nicht gleich am ersten Arbeitstag müde und erschöpft in der Arbeit erscheinst, sondern du mit voller Energie durchstarten kannst. Wenn deine Ferien von vielen Partys und langen Nächten geprägt waren, dann solltest du mindestens einen Tag zwischen der Rückkehr von den Ferien und dem Arbeitsstart einplanen. Ansonsten ist Müdigkeit und schlechte Laune gleich nach dem Urlaub vorprogrammiert.

Die schönen Seiten des Alltags entdecken

Das volle und abwechslungsreiche Programm in den Ferien ist manchmal auch anstrengend – da kann die Routine des Alltags Balsam für die Seele sein. Bestimmt hast du die daheimgebliebenen Freunde, Familie oder vielleicht auch den einen oder anderen Arbeitskollegen vermisst. Ausserdem kannst du dich wieder dem Sport widmen oder Kurse besuchen, die ebenfalls eine Sommerpause hatten. Tausche dich mit Freunden und Arbeitskollegen über deine Ferienerlebnisse aus und zeige ein paar Urlaubsfotos. Auch an die Ferien zu denken und Fotos anzuschauen kann für gute Laune sorgen.

Organisation ist alles

Sorge beim Arbeitsbeginn nach den Ferien dafür, dass nicht alles chaotisch beginnt. Atme tief durch und verfalle nicht gleich in Panik, wenn du vor lauter E-Mails nicht mehr weisst, wo du beginnen sollst. Gib dir ein paar Stunden Zeit für eine sanfte Rückkehr in die Arbeit, die Kaffeepause kann am ersten Tag auch mal ein bisschen länger dauern. Niemand erwartet von dir, dass am ersten Tag alles sofort erledigt werden muss. Starte Schritt für Schritt und sortiere erst mal die E-Mails nach Wichtigkeit. Ausserdem wirst du sehen, dass viele Aufträge aus E-Mails (Infomails usw.) sowieso schon erledigt sind bzw. von dir keine Aktion erfordern.

Die Rückkehr von den Ferien kann auch ein Neubeginn sein

Nutze die Energie, die du (hoffentlich) in den Ferien getankt hast, und profitiere vom Abstand, den du (ebenfalls hoffentlich) während dieser Zeit von der Arbeit hattest. Vielleicht fällt dir an deinem Arbeitsplatz etwas auf, was du immer schon ändern wolltest. Dann mache deine Rückkehr zu einem Neubeginn, indem du aufräumst oder deine Arbeitsumgebung mit Fotos oder Pflanzen verschönerst. Das bringt auch frischen Wind in den Job.

Die nächsten Ferien kommen bestimmt

Auch wenn es nicht unbedingt ein grosser Trost ist, denke daran: Irgendwann kommen die nächsten Ferien. Ausserdem beklagen wir uns doch viel zu häufig über das, was wir (nicht) haben. Wenn du einen Job hast, kannst du dich glücklich schätzen. Nur wer einen Job hat, hat auch den Luxus, Ferien von der Arbeit zu geniessen. Und seien wir und ehrlich: Immer Ferien zu haben wäre ja auch langweilig…

https://www.jobs.ch/de/job-coach/wieder-in-der-arbeit-nach-ferien/